Bosch schließt Bund für automatisiertes Fahren in China

Auch Bosch steigt in den Markt der autonom fahrenden Autos ein. Hauptaufgabe ist die attraktive Sparte der exakten Landkarten.

Here ist Marktführer für digitale Karten. (Foto: Flickr/Eirik Solheim/CC by sa 2.0)

Bosch will in den Markt der digitalen Karten einsteigen. (Foto: Flickr/Eirik Solheim/CC by sa 2.0)

Der Autozulieferer Bosch treibt in China die Entwicklung von hochgenauen Landkarten für selbstfahrende Autos voran. Dafür sei eine Kooperation mit dem chinesischen Internetkonzern Baidu und den Kartenanbietern AutoNavi und NavInfo vereinbart worden, teilte Bosch am Mittwoch anlässlich der Automesse in Shanghai mit. Gemeinsam arbeiten die vier Partner an einer Lösung, um die Informationen der Radar- und Videosensoren von Fahrzeugen für die Erstellung und Aktualisierung von elektronischen Landkarten zu nutzen. Mit den Daten können automatisiert fahrende Autos ihre Position exakt bestimmen, um von Computerhand durch den Verkehr gesteuert zu werden.

Alle großen Autobauer und ihre Zulieferer arbeiten derzeit mit Hochdruck an Systemen für selbstfahrende Autos. China gilt als weltgrößter Automarkt als wichtiges Absatzgebiet für diese Techniken. Chinesische Verbraucher sind laut Bosch besonders aufgeschlossen für dieses Thema. Einer Umfrage des Zulieferers zufolge sprachen sich 74 Prozent der befragten Chinesen für eine rasche Einführung des automatisierten Fahrens in ihrem Land aus. Zum Vergleich: In Deutschland waren es den Angaben zufolge 33 Prozent, in den USA 31 Prozent.

In den USA haben bereits zahlreiche Unternehmen wie Google und Ford, aber auch Volkswagen und Daimler Zulassungen erhalten, um autonome Fahrzeuge zu testen. Zuletzt hatte Apple eine solche Erlaubnis bekommen.

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