Arbeitgeber sollten neue Wege bei Fachkräftesuche gehen

Die Fachkräftesituation ist regional sehr unterschiedlich. Eine aktuelle Studie hält daher ein Umdenken der Unternehmen für notwendig. Sie sollten unter anderem überregional Rekrutieren.

Auf der Suche nach Fachkräften sollten Unternehmen nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) umsteuern. Die Fachkräftesituation sei zwar regional und von Beruf zu Beruf unterschiedlich, doch werde mittlerweile die Hälfte aller Stellen in Engpass-Berufen ausgeschrieben, ergab die Studie, die am Donnerstag in Köln veröffentlicht wurde. Als besonders angespannt werteten die Autoren die Lage in Süddeutschland, aber auch in Ostdeutschland sehen sie eine Zuspitzung.

Wo werden Fachkräfte gesucht:

Um gegenzusteuern, sollten die Unternehmen ihre Stellen verstärkt überregional ausschreiben. Das IW empfiehlt zudem, neues Personal bei der Wohnungssuche und bei der Integration in den Alltag zu unterstützen und Mentoren bereitzustellen, die Neueinsteiger aus anderen Regionen begleiten. Auch sollten die Betriebe über Wege nachdenken, junge Leute und Arbeitslose zu mehr Mobilität zu bewegen – etwa durch Wohnangebote für Lehrlinge am Ausbildungsort. Auch bei der Weiterqualifizierung könnten die Betriebe stärker selbst aktiv werden und so die Fachkräftesicherung für den eigenen Bedarf vorantreiben.

Welche Fachkräfte sind gefragt:

Kommentare

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  1. Slackstick sagt:

    Vielleicht schreiben Sie auch mal dabei, was die fehlenden Fachkräfte so verdienen. Dann wird man sich wahrscheinlich nicht mehr wundern, warum es nicht genug gibt.