Industrie-4.0-Investitionen halten Software AG auf Kurs

Die Software AG ist dank stärkerer Investitionen der Unternehmen in die Digitalisierung gut ins Jahr gestartet. Der Umsatz ging zwar leicht zurück, das war aber vor allem auf einen Rückgang beim Verkauf von Datenbanken zurückzuführen.

Die Software AG ist dank stärkerer Investitionen der Unternehmen in die Digitalisierung gut ins Jahr gestartet. Der Umsatz ging zwar leicht zurück, das war aber vor allem auf einen Rückgang beim Verkauf von Datenbanken zurückzuführen. (Foto: Flickr/Tomizak/CC BY-ND 2.0)

Die Software AG ist dank stärkerer Investitionen der Unternehmen in die Digitalisierung gut ins Jahr gestartet. Der Umsatz ging zwar leicht zurück, das war aber vor allem auf einen Rückgang beim Verkauf von Datenbanken zurückzuführen. (Foto: Flickr/Tomizak/CC BY-ND 2.0)

Im zum Wachstumstreiber erkorenen Geschäft mit Integrationssoftware ging es dagegen deutlich voran, wie das im TecDax  notierte Unternehmen am Freitag in Darmstadt mitteilte.

Insgesamt ging der Erlös um 0,1 Prozent auf 205,9 Millionen Euro zurück, so die dpa. Experten hatten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet. Das operative Ergebnis fiel um fünf Prozent auf 56,3 Millionen. Auch hier hatten Analysten mit einem schwächeren Ergebnis gerechnet. Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller bestätigte zudem die Prognosen für das laufende Jahr.

Demnach rechnet der Konzern in der größten Sparte Digital Business Plattform (DBP), in der die Integrationssoftware gebündelt ist, mit einem Umsatzplus von 5 bis 10 Prozent – vor den Folgen von Währungsumrechnungen. Im Datenbank-Bereich (A&N) werde dagegen ein währungsbereinigtes Minus von 2 bis 6 Prozent erwartet.

Die operative Marge – also der Teil, der vom Umsatz als operatives Ergebnis übrig bleibt – soll dabei zwischen 30,5 bis 31,5 Prozent liegen. In den ersten drei Monaten blieb die Software AG wegen der Investitionen in den Ausbau der DBP-Sparte mit 27,5 Prozent erwartungsgemäß noch deutlich hinter diesem Ziel zurück.

Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seine Ziele beim Wachstum im Geschäft mit der Integrationssoftware verfehlt. Finanzvorstand Arnd Zinnhardt hatte im Januar in einem Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX gesagt, dass manches zäher angelaufen sei als geplant. Dabei hatte er aber auch betont, dass es auch eine hohe Nachfrage in dem Bereich gäbe.

An der Börse wurden die Zahlen für das erste Quartal und die bestätigte Prognose positiv aufgenommen. Das Papier legte in den ersten Handelsminuten knapp vier Prozent zu. Allerdings hinkt die Aktie seit einiger Zeit hinter der Marktentwicklung her. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Aktienkurs rund zehn Prozent zu und damit deutlich weniger als der TecDax oder das Papier des größten deutschen Softwareherstellers SAP.

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