BMW steigert Nettogewinn um ein Drittel

BMW verzeichnet ein großes Plus im Gewinn. Grund hierfür ist die Beteiligung am begehrten Markt der Kartendienste.

Der Autobauer BMW hat im ersten Quartal den Gewinn rasant gesteigert. Der Überschuss sprang zu Jahresbeginn um 31 Prozent auf fast 2,2 Milliarden Euro, wie der Münchner Konzern am Donnerstag mitteilte. „Wir haben mit dem ersten Quartal einen wichtigen Grundstein gelegt, um unsere ambitionierten Ziele für 2017 zu erreichen“, erklärte Finanzvorstand Nicolas Peter.

BMW hatte bereits im April auf Grundlage vorläufiger Zahlen einen kräftigen Anstieg des Vorsteuerergebnisses im ersten Quartal um 27 Prozent auf drei Milliarden Euro bekanntgegeben. Weil der BMW-Anteil an dem Kartendienst Here im Zuge der Beteiligung weiterer Unternehmen höher bewertet wurde, schnellte das Finanzergebnis nach oben. Von einem entsprechenden Sondereinfluss hatte bereits der Rivale Daimler profitiert, der ebenfalls an Here beteiligt ist. Zuletzt war etwa der Chipriese Intel bei Here eingestiegen.

Den Umsatz steigerte die BMW-Gruppe um zwölf Prozent auf 23,4 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr will der Konzern den Vorsteuergewinn leicht steigern und peilt damit eine operative Rendite von zwischen acht und zehn Prozent an. Im ersten Quartal lag die Marge im Autogeschäft bei neun Prozent nach 9,4 Prozent vor Jahresfrist.

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