Hugo Boss will Läden seiner günstigeren Zweitmarke ‚Hugo‘ eröffnen

Der Modekonzern Hugo Boss denkt über die Eröffnung von Läden seiner Zweitmarke Hugo nach. Der Konzern will so eine jüngere Kundschaft anziehen.

 

Hugo Boss richtet sich neu aus. (Foto: Flickr/Yair Aronshtam/CC BY-SA 2.0)

Hugo Boss richtet sich neu aus. (Foto: Flickr/Yair Aronshtam/CC BY-SA 2.0)

„Wir können uns gut vorstellen, eine ganze Reihe von Hugo-Läden zu eröffnen“, sagte Boss-Chef Mark Langer der Wirtschaftswoche. Auf die Marke entfalle derzeit bereits 14 Prozent des Umsatzes. „Der Anteil wird deutlich steigen.“ Mit Hugo will der Konzern bezahlbare Designermode für eine jüngere Kundschaft anbieten. Die Kleidung kostet in den Einstiegspreislagen im Schnitt rund 30 Prozent weniger als die der Kernmarke Boss, so die dpa.

Langer richtet den Konzern derzeit neu aus. Im Interview mit der „Wirtschaftswoche“ räumte der Manager ein, im vergangenen Jahr Kunden durch zu teure Produkte verloren zu haben. „Wir haben den Bogen überspannt – wir haben immer teurer ein- und verkauft. Damit haben wir Kunden verloren, die günstiger kaufen wollen.“ Diesen habe der Konzern in den eigenen Läden zu wenig geboten

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