Österreichs Wirtschaft wächst im ersten Quartal robust

Österreichs Volkswirtschaft ist im ersten Quartal robust gewachsen. Die Wirtschaften Europas haben die USA im selben Zeitraum abgehängt.

Im Vergleich zum Vorquartal ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal sowohl im Euroraum als auch und in der gesamten EU und in Österreich um 0,5 Prozent gestiegen. Wie aus einer Eurostat-Schätzung weiter hervorgeht, wuchs die Wirtschaft im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 1,7 Prozent in der Eurozone, um 2 Prozent in der EU und um 1,9 Prozent in Österreich.

Im vierten Quartal 2016 war das BIP um 0,5 Prozent in der Währungsunion und 0,6 Prozent in der EU gestiegen, in Österreich betrug das Wachstum ebenfalls 0,6 Prozent. Damit wies die EU im ersten Quartal des laufenden Jahres ein höheres Wachstum auf als die USA, wo das BIP um 0,2 Prozent zulegte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug das Wachstum in den Vereinigten Staaten ebenfalls 1,9 Prozent.

Die Eurozone hat im März 2017 einen Überschuss von 30,9 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt erzielt – gegenüber 28,2 Milliarden Euro im März 2016. Österreich exportierte im ersten Quartal 2017 Waren im Wert von 37,3 Milliarden Euro in die restliche Welt, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016. Die Einfuhren nahmen um 8 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro zu.

Nach ersten Schätzungen des EU-Statistikamts Eurostat lagen die Warenausfuhren der 19 Staaten des Euroraums in die restliche Welt im März 2017 bei 202,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber März 2016 (178,9 Milliarden Euro). Die Einfuhren aus der restlichen Welt beliefen sich im März 2017 auf 171,4 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent gegenüber März 2016 (150,7 Milliarden Euro).

Im gesamten ersten Quartal des Jahres 2017 beliefen sich die Ausfuhren des Euroraums in die restliche Welt auf 536,5 Milliarden Euro, ein Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016. Eingeführt wurden Waren im Wert von 489,9 Milliarden Euro, ein Anstieg um zwölf Prozent gegenüber den Monaten Jänner bis März 2016. Folglich verzeichnete der Euroraum einen Überschuss von 46,7 Milliarden Euro gegenüber 51,1 Milliarden Euro im ersten Quartal 2016.

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