Handelsriese Metro untermauert Aufspaltungspläne

Der Handelsriese Metro sieht sich auf der Zielgeraden zu seiner Aufspaltung. Metro-Chef Olaf Koch will den Düsseldorfer Konzern in einen Elektronikhändler um Media-Saturn und einen Lebensmittelbereich aufteilen.

Für beide Bereiche legte er am Mittwoch erstmals getrennte Quartalszahlen vor – und diese zeigen Ertragszuwächse beim künftig von Koch geführten Lebensmittelhändler um die Cash&Carry-Großmärkte und die Supermarktkette Real. Federn lassen musste dagegen die künftig unter dem Namen Ceconomy firmierende Holding um Europas größten Elektronikhändler Media-Saturn. Kosten für den Umbau und Rabatt- Aktionen schlugen hier zu Buche. Ungestört kann Koch die Aufspaltung nun aber nicht in Angriff nehmen. Denn gegen seine Pläne gibt es Klagen von Aktionären. Dabei steht im Juni ein wichtiger Gerichtstermin an.

Unter anderem der streitbare Media-Saturn-Minderheitseigner Erich Kellerhals geht juristisch gegen die Pläne Kochs vor. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat in dem Rechtsstreit für den 22. Juni eine Anhörung angesetzt. Sein Urteil dürfte dann entscheidend für die Aufspaltung sein. Metro gab sich aber optimistisch: Metro rechne damit, dass das OLG im Sinne des Konzerns entscheiden werde, hieß es im Quartalsbericht.

Kommt es so wie vom Metro-Chef geplant, wird der Lebensmittelhandel im Sommer vom Rest-Konzern abgetrennt. Die Metro-Hauptversammlung hatte die Pläne im Februar bereits gebilligt. Entstehen soll ein Unternehmen mit rund 37 Milliarden Euro Jahresumsatz und mehr als 150.000 Mitarbeitern in 35 Ländern. Die Anteilseigner der „alten“ Metro sollen Aktien dieser neuen Gesellschaft erhalten. Das Zuteilungsverhältnis soll 1:1 betragen – für jede Metro-Stammaktie soll es also eine Stammaktie des Lebensmittelhändlers geben. Bei der bisherigen Metro verbleibt der Elektronikhändler Media-Saturn und gehört dann zur Holding Ceconomy. Diese kommt bislang auf einen Jahresumsatz von rund 22 Milliarden Euro mit 65.000 Mitarbeitern. Koch will beide Teile mit der Aufspaltung schlagkräftiger machen und auf Wachstumskurs schicken.

Ceconomy werde im laufenden Geschäftjahr 2016/17 den Umsatz leicht steigern – auch flächenbereinigt, teilte Metro mit. Das Ebit vor Sonderfaktoren werde gegenüber dem Wert des Geschäftsjahres 2015/16 in Höhe von 466 Millionen Euro leicht zulegen.

Einnahmen aus Immobilienverkäufen und positive Wechselkurseffekte ließen die Erträge im Lebensmittelbereich im Quartal in die Höhe schnellen. Hier stand ein Plus von 90 (Vorjahr: minus 27) Millionen Euro in den Büchern. Koch spielte auch die Kursentwicklung des Rubel in die Hände. Metro ist mit seinen Großmärkten stark in Russland vertreten. In der Vergangenheit hatte Cash&Carry unter der Schwäche des russischen Rubel gelitten. Die russische Währung hatte dann aber seit Mai 2016 um rund 15 Prozent aufgewertet.

Für beide Bereiche legte er am Mittwoch erstmals getrennte Quartalszahlen vor – und diese zeigen Ertragszuwächse beim künftig von Koch geführten Lebensmittelhändler um die Cash&Carry-Großmärkte und die Supermarktkette Real. Federn lassen musste dagegen die künftig unter dem Namen Ceconomy firmierende Holding um Europas größten Elektronikhändler Media-Saturn. Kosten für den Umbau und Rabatt- Aktionen schlugen hier zu Buche. Ungestört kann Koch die Aufspaltung nun aber nicht in Angriff nehmen. Denn gegen seine Pläne gibt es Klagen von Aktionären. Dabei steht im Juni ein wichtiger Gerichtstermin an.

Unter anderem der streitbare Media-Saturn-Minderheitseigner Erich Kellerhals geht juristisch gegen die Pläne Kochs vor. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat in dem Rechtsstreit für den 22. Juni eine Anhörung angesetzt. Sein Urteil dürfte dann entscheidend für die Aufspaltung sein. Metro gab sich aber optimistisch: Metro rechne damit, dass das OLG im Sinne des Konzerns entscheiden werde, hieß es im Quartalsbericht.

Kommt es so wie vom Metro-Chef geplant, wird der Lebensmittelhandel im Sommer vom Rest-Konzern abgetrennt. Die Metro-Hauptversammlung hatte die Pläne im Februar bereits gebilligt. Entstehen soll ein Unternehmen mit rund 37 Milliarden Euro Jahresumsatz und mehr als 150.000 Mitarbeitern in 35 Ländern. Die Anteilseigner der „alten“ Metro sollen Aktien dieser neuen Gesellschaft erhalten. Das Zuteilungsverhältnis soll 1:1 betragen – für jede Metro-Stammaktie soll es also eine Stammaktie des Lebensmittelhändlers geben. Bei der bisherigen Metro verbleibt der Elektronikhändler Media-Saturn und gehört dann zur Holding Ceconomy. Diese kommt bislang auf einen Jahresumsatz von rund 22 Milliarden Euro mit 65.000 Mitarbeitern. Koch will beide Teile mit der Aufspaltung schlagkräftiger machen und auf Wachstumskurs schicken.

Ceconomy werde im laufenden Geschäftjahr 2016/17 den Umsatz leicht steigern – auch flächenbereinigt, teilte Metro mit. Das Ebit vor Sonderfaktoren werde gegenüber dem Wert des Geschäftsjahres 2015/16 in Höhe von 466 Millionen Euro leicht zulegen.

Einnahmen aus Immobilienverkäufen und positive Wechselkurseffekte ließen die Erträge im Lebensmittelbereich im Quartal in die Höhe schnellen. Hier stand ein Plus von 90 (Vorjahr: minus 27) Millionen Euro in den Büchern. Koch spielte auch die Kursentwicklung des Rubel in die Hände. Metro ist mit seinen Großmärkten stark in Russland vertreten. In der Vergangenheit hatte Cash&Carry unter der Schwäche des russischen Rubel gelitten. Die russische Währung hatte dann aber seit Mai 2016 um rund 15 Prozent aufgewertet.

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