Chefs von Tesla und Disney verlassen Trumps Beratergremien

Tesla-Chef Elon Musk und Disney-Chef Robert Iger haben aus Protest über den Austritt der USA aus dem Weltklimavertrag ihre Beraterfunktionen bei US-Präsident Donald Trump gekündigt.

„Der Klimawechsel ist real. Das Pariser abkommen zu verlassen, ist weder gut für Amerika noch für die Welt“, teilte Musk über Twitter mit. Er habe alles getan, um Trump davon zu überzeugen, an dem Pariser Klimaschutzabkommen festzuhalten, sagte Musk bereits am Mittwoch. Disney-Chef Iger kündigte an, aus Prinzip müsse er das Beratergremium verlassen, so Reuters. General Motors erklärte dagegen, dass Chefin Mary Barra weiterhin an den Beratungen mit Trump teilnehmen werde.

Auf den Rückzug von Tesla-Chef Musk angesprochen, sagte Handelsminister Wilbur Ross bei „Fox News“, es gehe weniger um Klima als um US-Gelder, die an andere Länder fließen und das Klimaproblem nicht lösten.

Trump hatte am Donnerstag den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 angekündigt. Der Vertrag unterwandere die US-Wirtschaft, koste das Land Jobs und sei unfair gegenüber den USA. Er strebe neue Verhandlungen an. International stieß seine Entscheidung auf Kritik.

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  1. syssiphus sagt:

    Man sollte schon die ganze Wahrheit sagen,denn es steht die Summe von 100 Milliarden Dollar im Raum,die von den finanziell potenten Ländern aufgebracht werden sollen.Die USA müssten also einen Batzen davon an die Länder bezahlen,die sich schon darauf eingestellt haben,dass ihnen der Abbau ihrer Emmisionen gut bezahlt/finanziert wird.Einige Untenehmen,die davon profitieren wollten sind darüber natürlich sehr empört,aber auch die Klimaschützer wollen bekanntlich gut bezahlt werden.