Studie: Viertel des Stroms weltweit kommt aus Erneuerbaren Energien

Laut einer Studie nimmt der Anteil an Erneuerbaren Energien weiter zu. Entsprechende Kraftwerke seien demnach leistungsfähiger als neue Kohlekraftwerke.

Die erneuerbaren Energien sind einer Studie zufolge weltweit weiter auf dem Vormarsch. Etwa ein Viertel des Stroms stamme inzwischen aus solchen Quellen, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichen Global Status Report 2017. In Deutschland liegt der Anteil inzwischen bei rund 30 Prozent. Global hat die installierte Leistung von Ökostrom demnach im vergangenen Jahr um neun Prozent zugenommen. Es wurden mehr Ökostrom-Kraftwerke gebaut als fossile. Hauptgrund ist, dass in den meisten Teilen der Erde inzwischen Strom aus Wind, Wasser oder Sonne günstiger erzeugt werden kann als mit neuen Kohle-, Öl- oder Gaskraftwerken. Dies gilt im Kern auch für Deutschland. Windparks auf hoher See sollen beispielsweise ganz ohne staatliche Förderung gebaut werden.

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, die Untersuchung zeige zudem, dass der Treibhausgas-Ausstoß weltweit inzwischen vom Wirtschaftswachstum abgekoppelt sei. Während der CO2-Ausstoß das dritte Jahr in Folge stabil geblieben sei, habe das globale Wachstum bei drei Prozent jährlich gelegen. Im Ökostrom-Bereich arbeiteten inzwischen fast zehn Millionen Menschen.

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