OMV fährt nach Unruhen Gasförderung in Tunesien wieder hoch

Der österreichische Konzern nimmt Änderungen vor. Auch an der Spitze der Unternehmenskommunikation gibt es einen Wechsel.

Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV hat in Tunesien nach den Unruhen im Frühjahr nun wieder die Arbeiten am Gasfeld Nawara aufgenommen. „Die Blockaden wurden beendet“, sagte ein Unternehmenssprecher zur Nachrichtenagentur Reuters. Die Rückkehr zur Vollproduktion von rund 8.000 Barrel pro Tag sei in den nächsten zwei bis drei Monaten zu erwarten.

Die OMV hatte im Mai nach Protest- und Streikaktionen gegen die tunesische Regierung rund 700 Mitarbeiter von Drittfirmen von seinen Produktionsstätten abgezogen. Durch die Blockaden kam es zu Behinderungen der Förderung an dem im Süden des Landes liegenden Gasfeldes Nawara. Tunesien ist im Vergleich zu seinen Nachbarn Libyen und Algerien nur ein kleiner Öl- und Gasproduzent. Auch die OMV produziert dort deutlich weniger als etwa in Libyen. Insgesamt wollen die Österreicher die Produktion in den nächsten zwei Jahren weltweit auf 350.000 Barrel pro Tag steigern.

Johannes Vetter, bisher Kommunikationschef der OMV, wird Kommunikationschef im Bundeskanzleramt in Österreich. Als Pressesprecher von Bundeskanzler Christian Kern werden wie auch bisher Jürgen Schwarz und Nikolai Moser Ansprechpartner für die Journalisten bleiben. Die bisherige Pressesprecherin Heike Hromatka-Reithofer verlässt das Bundeskanzleramt und wechselt in das Büro von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler. Nachfolgerin Vetters als Leiterin der OMV Corporate Communications wird Magdalena Moll.

Zum 19. Juni übernimmt Moll, OMV Senior Vice President Corporate Affairs, zusätzlich zu ihren Aufgaben die Leitung von Corporate Communications. Vetter, der bisherige Kommunikationschef der OMV, wechselt in das Bundeskanzleramt der Republik Österreich und wird dort im Hinblick auf die Nationalratswahl im Oktober 2017 die Kommunikation leiten.

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