Umsätze im Schweizer Detailhandel gehen im April 2017 zurück

Die Detailhandelsumsätze sind im April 2017 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 1,4 Prozent gefallen.

Die Detailhandelsumsätze sind im April 2017 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 1,4 Prozent gefallen. Saisonbereinigt sind die nominalen Detailhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent zurückgegangen. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Die realen, ebenfalls um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im April 2017 im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent gefallen. Die reale Entwicklung berücksichtigt die Teuerung. Gegenüber dem Vormonat gingen die realen Detailhandelsumsätze saisonbereinigt um 2,4 Prozent zurück.

Bereinigt um Verkaufs- und Feiertagseffekte verzeichnete der Detailhandel ohne Tankstellen im April 2017 gegenüber April 2016 einen Rückgang des nominalen Umsatzes von 1,7 Prozent (real -1,4 Prozent). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Abnahme der nominalen Umsätze von 0,6 Prozent (real -0,8 Prozent), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor ein nominales Minus von 3,0 Prozent registrierte (real -1,6 Prozent).

Saisonbereinigt notierte der Detailhandel ohne Tankstellen im April gegenüber dem Vormonat einen nominalen Umsatzrückgang von 2,4 Prozent (real -2,6 Prozent). Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verzeichnete einen nominalen Umsatzrückgang von 1,0 Prozent (real -1,1 Prozent). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte ein nominales Minus von 1,9 Prozent (real -2,6 Prozent).

Die Zeitreihen stehen unbereinigt, kalender- und saisonbereinigt zur Verfügung. Im Weiteren gibt es eine Gliederung nach Warengruppen und nach Grössenklassen der Unternehmen. Hier werden ausschliesslich unbereinigte Zahlen berechnet.

Die Resultate werden in indexierter Form (2010=100) sowohl nominal als auch real bereitgestellt. Die realen Werte erhält man durch die Preisbereinigung (Deflationierung) der nominalen Werte. Hierzu wird der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) verwendet.

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