MINT-FH-Studienplätze stärken Innovationsstandort Österreich

Die Sicherstellung dieses MINT-Nachwuchses ist essenziell für den Standort Österreich.

„Acht von zehn Industrieunternehmen haben Rekrutierungsprobleme in Zukunftsbereichen wie Technik, Produktion oder F&E. Jedes vierte Unternehmen, das MINT-Stellen zu besetzen hatte, hätte noch weitere MINT-Jobs vergeben können“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer anlässlich des Ausschreibungsstarts für 450 neue FH-Studienplätze im MINT-Bereich. „Die Sicherstellung dieses MINT-Nachwuchses ist essenziell für den Standort, insbesondere für die innovative Industrie. Laut Prognosen könnten bis 2020 im naturwissenschaftlichen und technischen Bereich allein in Österreich fast 40.000 neue Jobs entstehen. Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft wird die Nachfrage nach MINT-Qualifizierten noch weiter anfachen“, so Neumayer.

„Dass der bereits 2016 zugesagte Fachhochschulausbau um insgesamt 5.000 Plätze nun umgesetzt wird, ist sehr positiv. Damit wird der für die Industrie so bedeutsame Fachhochschulsektor wesentlich gestärkt“, betonte der IV-Generalsekretär. Die zusätzlichen Studienplätze sind ein bedeutender Schritt, um den Innovationsnachwuchs für die heimischen Industrieunternehmen sicherzustellen und die Fachhochschulen als regionalen und nationalen Innovationstreiber weiter zu stärken. „Wir brauchen auch künftig einen qualitativen und quantitativen Ausbau des Sektors, um den Anteil an FH-Studierenden im Hochschulsektor nachhaltig zu steigern und das österreichische Hochschulsystem damit weiter auszudifferenzieren“, so Neumayer. Dies wäre auch mit einem Entlastungseffekt für die Universitäten verbunden. „Für besonders wichtig erachten wir nach wie vor eine verstärkte Abstimmung der hochschulischen Sektoren, vor allem Fachhochschulen und Universitäten, insbesondere was Studienangebot und Durchlässigkeit betrifft, so Neumayer abschließend.

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