In Deutschland arbeiten Menschen seltener als IT-Experten

Bei der Beschäftigung von Computerspezialisten liegt Deutschland weit hinter anderen Ländern der Europäischen Union.

Bei der Beschäftigung von Computerspezialisten liegt Deutschland weit hinter anderen Ländern der Europäischen Union. In Finnland erreichte der Anteil von IT-Fachleuten unter allen Beschäftigten im vergangenen Jahr 6,6 Prozent – in Deutschland nur 3,7 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mitteilte.

Vor Deutschland lagen demnach auch Schweden, Estland, Großbritannien, die Niederlande, Belgien, Dänemark, Österreich und andere Länder. Noch kleinere Anteile hatten dagegen unter anderen Lettland, Zypern und Rumänien. Schlusslicht war Griechenland mit einem Anteil von 1,4 Prozent der Gesamtbeschäftigung. Der deutsche Prozentsatz entsprach genau dem EU-Durchschnitt.

In der gesamten EU waren 2016 rund 8,2 Millionen Menschen als Informations- und Kommunikationsspezialisten tätig. Der Berufszweig ist nach wie vor eine Männerdomäne: 83,3 Prozent der IT-Fachleute waren männlich. Die Beschäftigten sind meist sehr gut ausgebildet. Knapp 62 Prozent von ihnen hatten mindestens einen Hochschulabschluss, wie Eurostat weiter berichtete.

 

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