Exportverband fordert rasche Ergebnisse bei Brexit-Verhandlungen

Deutsche Exporte doppelt so hoch wie Importe.

Die deutschen Exporteure fordern baldige Ergebnisse bei den Verhandlungen zwischen Brüssel und London über den EU-Austritt Großbritanniens. „Es wird Zeit, dass mehr Klarheit in den Brexit-Prozess kommt. Diese Ungewissheit hemmt die Wirtschaftsaktivitäten und schadet sowohl der EU als auch Großbritannien. Damit muss Schluss sein“, sagte Anton Börner, Präsident des Außenhandelsverband BGA, am Donnerstag. Die Briten müssten endlich etwas auf den Tisch legen, damit die Verhandlungen substanziell vorankämen. In diesem Tempo sei ein geregelter Austritt des Vereinigten Königreichs bis März 2019 nicht absehbar. Die Europäische Union (EU) und Großbritannien hatten in ihrer ersten inhaltlichen Verhandlungsrunde über den Brexit kaum Fortschritte erzielt.

Das Vereinigte Königreich ist der drittwichtigste europäische Handelspartner Deutschlands. 2016 betrug der Warenwert deutscher Exporte 86,14 Milliarden Euro. Deutschland hingegen führte britische Waren im Wert von 35,7 Milliarden Euro ein.

 

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