Schweiz an der Spitze des Global Innovation Index 2017

Höchste Anmeldungen beim europäischen Patentamt

Die zehnte Auflage des Global Innovation Index 2017 (GII 2017) mit dem Thema „Innovation ernährt die Welt“ wurde bei den Vereinten Nationen in Genf vorgestellt. Dieser Index misst die Innovationsfähigkeit und die Leistung von 130 untersuchten globalen Volkswirtschaften. Da es keine vergleichbaren Daten über einen Zeitraum von zehn Jahren gibt, wird der GII nach Soumitra Dutta, Dekan der Cornell Business School, von verschiedenen Ländern als Leitfaden für die nationale Investitionspolitik herangezogen.

Die fünf innovativsten Länder der Welt sind laut dem diesjährigen Index die Schweiz, Schweden, die Niederlande, die USA und das Vereinigte Königreich. 24 der ersten 25 Plätze werden von ertragsstarken Volkswirtschaften belegt, 15 davon sind europäische Länder.

Bereits seit sieben Jahren führt die Schweiz die Rangliste an. Das Land ist ein Innovationsmotor und belegte 2011 erstmals den ersten Platz. „Zum siebten Mal in Folge gewinnt die Schweiz Gold. Das ist eine bemerkenswerte Leistung“, kommentiert Francis Gurry, Generaldirektor der WIPO, auf der Pressekonferenz.

Die Schweiz konnte bei „innovativen Outputs“ wie Wissen, Technologie und Kreativität Höchstwerte erzielen. Das Land verzeichnete 2016 die meisten Patentanmeldungen pro Einwohner beim Europäischen Patentamt. Das ist ein guter Indikator für Innovationskraft. Zudem zeigt die Schweiz auch gute Leistungen in den Bereichen Humankapital und Forschung, Infrastruktur und Entwicklungsstand der Wirtschaft.

„Mit ihrem günstigen Geschäftsumfeld und ihrer soliden Innovationsfähigkeit bleibt die Schweiz sehr erfolgreich bei der Umwandlung ihrer Ressourcen in zahlreiche und sehr vielfältige innovative Outputs“, so die Autoren des Berichts. „Die Schweiz bleibt weiterhin unser Vorbild“, fügt Bruno Lanvin von INSEAD hinzu.

 

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