Life-Science: Nur wenig Firmen befragen Mitarbeiter

Engagement und Fürsprache der Mitarbeiter sind wesentliche Bestandteile für jede Arbeitgebermarke im Bereich Life-Science und von großer Bedeutung, um die Spitzentalente der Branche zu gewinnen und zu halten.

Eine vom Life-Science Personaldienstleister ProClinical erhobene Studie hat die Mitarbeitereinbindung über eine Reihe von Fragen zu Motivation, Anerkennung von Leistungen, Karriereentwicklung und Vergütung erfasst.

Der ProClinical-Bericht untersuchte, inwieweit Arbeitgeber die Einbindung des Personals über die Nutzung interner Untersuchungen zur Mitarbeitermotivation abhalten. 45 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass ihr Arbeitgeber einmal jährlich Befragungen durchführt, 20 Prozent der Befragten wurden weniger als einmal pro Jahr befragt, 9 Prozent erklärten, dass Befragungen häufiger als einmal jährlich stattfinden. 26 Prozent der Befragten erklärten, dass ihre Firma keine Befragungen zur Mitarbeitereinbindung durchführt.

Das Arbeitnehmerengagement in der Gruppe der am häufigsten befragten Mitarbeiter liegt mit 72 Prozent im hohen Bereich, 74 Prozent gaben an, für ihren Arbeitgeber einzustehen, 57 Prozent sind entschlossen, ihrem derzeitigen Arbeitgeber langfristig treu zu bleiben. Bei den einmal jährlich befragten Mitarbeitern beträgt die Quote der Mitarbeitereinbindung 67 Prozent, verglichen mit 60 Prozent bei den Beschäftigten, die weniger häufig befragt werden.

Bei den Beschäftigten, die nie von ihrem Arbeitgeber befragt werden, liegt diese Quote bei 45 Prozent. Die Werte für Fürsprache und Einsatzbereitschaft betragen 67 Prozent bzw. 52 Prozent bei den jährlich befragten Mitarbeitern, 55 Prozent bzw. 42 Prozent bei weniger häufig Befragten, und 46 Prozent bzw. 38 Prozent bei der nie von ihren Arbeitgebern befragten Belegschaft.

Richard Thomas, Client Services Director bei ProClinical, kommentierte: „Engagement und Fürsprache der Mitarbeiter sind wesentliche Bestandteile für jede Arbeitgebermarke im Bereich Life-Science und von großer Bedeutung, um die Spitzentalente der Branche zu gewinnen und zu halten. Arbeitgeber, die unternehmensinterne Anliegen und die Stimmung unter der Belegschaft zeitnah diagnostizieren, sind deutlich besser dazu in der Lage, notwendige Veränderungen rechtzeitig zu anzupassen und zu implementieren, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten“.

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