Österreich: Außenhandel verzeichnet Jänner bis Mai 2017 weiter Zuwächse

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis Mai 2017 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria nominell mit 61,07 Milliarden Euro um 9,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Ausfuhren von Waren stiegen um 9,6 Prozent auf 59,17 Milliarden Euro.

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union importierte Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 42,61 Milliarden Euro (+7,7 Prozent). Der Wert der in diese Länder exportierten Waren verzeichnete ebenfalls einen markanten Anstieg zur Vorjahresperiode (+10,3 Prozent) und betrug 41,71 Milliarden Euro.

Der Außenhandel mit Drittstaaten wies im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sowohl einen Zuwachs bei den Importen (+15,2 Prozent auf 18,46 Milliarden Euro) als auch bei den Exporten (+8,2 Prozent auf 17,46 Milliarden Euro) auf. Daraus ergab sich ein Handelsbilanzdefizit mit Drittstaaten von 1,00 Milliarden Euro, womit mehr Waren aus Drittstaaten eingeführt als dorthin ausgeführt wurden.

Gegenüber Mai 2016 lag der Wert der Einfuhren von Waren im heurigen Mai mit 12,60 Milliarden Euro um 17,9 Prozent höher, die Ausfuhren von Waren betrugen 12,53 Milliarden Euro (+20,1 Prozent). Die Handelsbilanz wies ein Defizit in Höhe von 0,07 Milliarden Euro auf. Arbeitstägig bereinigt stiegen die Einfuhren um 10,1 Prozent und die Ausfuhren um 11,7 Prozent.

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union importierte Österreich im Mai 2017 Waren im Wert von 8,97 Milliarden Euro; Waren im Wert von 8,65 Milliarden Euro wurden in diese Länder exportiert. Gegenüber Mai 2016 stiegen sowohl die Intra-EU-Importe (+15,0 Prozent) als auch die Intra-EU-Exporte (+17,7 Prozent). Dies führte mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu einem Handelsbilanzdefizit in Höhe von 0,33 Milliarden Euro.

Die Importe aus Drittstaaten beliefen sich auf 3,63 Milliarden Euro und zeigten gegenüber dem Vorjahresmonat eine Zunahme von 25,8 Prozent. Die Extra-EU-Exporte erhöhten sich ebenfalls (+26,0 Prozent auf 3,89 Milliarden Euro). Das daraus resultierende Aktivum der Handelsbilanz mit Drittstaaten lag bei 0,26 Milliarden Euro.

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