Deutliches Umsatzplus sorgt für weniger Arbeitslosigkeit

Im ersten Halbjahr 2017 konnten die österreichischen Dienstleistungsunternehmen nach Berechnung von Statistik Austria ein Umsatzplus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielen.

In der Gastronomie wurde ein deutliches Plus verzeichnet. (Foto: Flickr/zoetnet)

In der Gastronomie wurde ein deutliches Plus verzeichnet. (Foto: Flickr/zoetnet)

Der Handel verzeichnete ein nominelles Umsatzplus von 5,7 Prozent, dies bedeutet eine Zunahme im Absatz von 2,7 Prozent.

Den stärksten Umsatzzuwachs der Dienstleister wies die „Beherbergung und Gastronomie“ mit 4,9 Prozent auf – analog zu den positiven Nächtigungszahlen – gefolgt von den „sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ mit 4,0 Prozent und dem „Verkehr“ mit 3,9 Prozent. Ein Plus von 2,9 Prozent konnte im Bereich „Freiberuflich/wissenschaftliche und technische Dienstleistungen“ erzielt werden. Die „Information und Kommunikation“ konnte ebenfalls ein Umsatzplus von 1,9 Prozent verbuchen.

Verzeichneten die österreichischen Dienstleister im 1. Quartal 2017 einen Zuwachs von 2,8 Prozent, war im 2. Quartal 2017 sogar ein Plus von 4,2 Prozent festzustellen. Ausschlaggebend für diese positive Umsatzentwicklung im 2. Quartal könnte die Osterwoche sein, die heuer zur Gänze in den Monat April fiel.

Die stärksten Umsatzzuwächse erwirtschafteten im 2. Quartal 2017 der Bereich „Beherbergung und Gastronomie“ (+8,1 Prozent) und die „sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen“ (+5,0 Prozent).

Den stärksten Anstieg im Handel verbuchte im Zeitraum Jänner bis Juni 2017 der Kfz-Handel mit +7,9 Prozent im Umsatzvolumen, das entspricht einem Absatzplus von 6,4 Prozent. Der Großhandel zeigt ebenso signifikante Umsatzsteigerungen in Höhe von 6,7 Prozent und eine um 2,6 Prozent höhere Absatzmenge. Positiv bilanzierte auch der Einzelhandel mit einem Plus von 3,1 Prozent nominell und 1,1 Prozent preisbereinigt.

Die dynamische Umsatzentwicklung spiegelt sich auch in der Beschäftigung wider. Im ersten Halbjahr 2017 stieg die Anzahl der Beschäftigtenverhältnisse bei den Dienstleistungsunternehmen um 1,8 Prozent, und im Handel um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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