Weniger Betriebe in Deutschland gegründet

In Deutschland gingen in der ersten Jahreshälfte weniger neue Betriebe an den Start.

Die Zahl der Gewerbeanmeldungen sank gemessen am ersten Halbjahr 2016 um 1,6 Prozent auf 356 000, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Vor allem bei Kleinunternehmen gab es mit 3,2 Prozent einen deutlichen Rückgang auf 92.000. Hingegen stieg die Zahl der Betriebe leicht, deren Rechtsforum und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Sie wuchs um 0,8 Prozent auf 67.000. Zugleich gaben aber 54.000 größere Betriebe auf.

Gewerbeanmeldungen sind nicht nur bei der Gründung eines Betriebes vorgeschrieben, sondern etwa auch bei Übernahme oder Umwandlung. Als Grund für die rückläufigen Zahlen gilt auch die niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland. So sehen sich weniger Menschen gezwungen, aus Mangel an Erwerbsalternativen eine Firma zu gründen.

Kommentare

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  1. Oliver sagt:

    Naja, Erwerbsalternative ist vielleicht nicht das richtige Wort. Vielmehr wird einem der Einstieg in die Selbstständigkeit nicht gerade komfortabel oder einfach gestaltet. Aus eigener Erfahrung ist es trotz professioneller Unterstützung quasi nicht möglich einen Finanzierungspartner zu finden. Auch mit der Tatsache, dass die Bürgschaftsbank und die IHK schon grünes Licht gegeben haben, ist es bis jetzt nicht möglich gewesen eine Hausbank zu finden.