Laufsteg-Trend: Start-up stellt elektronische Kleidung her

Nächste Generation tragbarer Schnittstellen / Ohne Kamera und WLAN

Im asiatischen Raum sind seit geraumer Zeit eine Reihe außergewöhnlicher, innovativer Entwicklungen zu beobachten. In Japan sorgt derzeit ein sogenanntes Kickstarter-Projekt für Aufmerksamkeit. Es nennt sich „Xenoma e-Skin“, ist eine quasi dehnbare Elektronik und wurde von Professor Takao Someya Labor an der Universität Tokio entwickelt.

Der Clou dabei: Dieses „e -Shirt“ ermöglicht es dem Benutzer, Bewegung, Atmung, Druck, Körpertemperatur und andere Funktionen zu überwachen. Es ist maschinenwaschbar, sehr langlebig und so bequem zu tragen wie ein typisches Shirt.

Dieses Shirt bietet eine neue intuitive und umfassende Möglichkeit für die Interaktion mit Virtual Reality-Geräten, als Fitness-Anleitung oder zur Analyse von sportlichen Bewegungen. Manch einer trainiert damit gar seine Abschläge wie auf dem Golfplatz.

Da die Neuerfindung kein WLAN benötigt und auch ohne Kamera auskommt, kann dieses „e-Shirt“ sowohl zu Hause als auch draußen getragen und verwendet werden. Das Besondere dabei ist, dass dieses „Shirt“ menschliche Bewegungen erkennt und analysiert. Jederzeit und an jedem Ort. Selbst bei Tätigkeiten am Schreibtisch überwacht das „e-Shirt“ Körperbewegung, Haltung und Atmung.

In die Kleidung integriert sind 14 Belastungs-Sensoren und ein 6-Achsen-Beschleunigungsmesser, die es erlauben, Kreisbewegungen zu erfassen und zu verfolgen. Ebenso Oberkörper-Bewegungen sowie Atmung bei Spielen oder sportlichen Aktivitäten.

In naher Zukunft, so verspricht Xenoma Inc., ein Spin-off-Unternehmen der Universität Tokyo, wird die „e-Kleidung“ auch die direkte Interaktion mit dem Internet erlauben.

Allerdings ist es eine teure Anschaffung. Derzeit sind diese „e-Shirts“ nicht unter 5.000 US-Dollar zu haben.

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