Wirtschaftsbund fordert Aufweichung der Arbeitszeit-Regeln

Die starren Arbeitszeitregelungen stellen österreichische Unternehmen vor große Herausforderungen.

Globaler Wettbewerb, Konjunkturschwankungen und längere Öffnungszeiten erfordern flexiblere Arbeitszeitmodelle.

Beim Ausbau und bei der Sicherung von Arbeitsplätzen muss dort angesetzt werden, wo Jobs entstehen – in den Unternehmen, die nachhaltige Beschäftigung schaffen, tausenden jungen Menschen eine Zukunftsperspektive geben und für unseren Wohlstand sorgen.

Flexible Gestaltungsmöglichkeiten erlauben Unternehmern, wettbewerbsfähig zu bleiben und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer zu berücksichtigen.

Durch flexible Arbeitszeiten wird den Unternehmern der nötige Freiraum gegeben, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern konkrete Arbeitsmodelle zu vereinbaren, die sowohl auf die betrieblichen, als auch auf die persönlichen Rahmenbedingungen bestmöglich eingehen.

  • Arbeitnehmer profitieren von freier Zeiteinteilung, gesteigerter Lebensqualität und besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
  • Unternehmen profitieren von der gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit, von höherer Motivation sowie gesteigerter Innovationskraft und Produktivität.
  • Es entsteht eine Win-win-Situation und Österreichs Wirtschaft wird wieder wettbewerbsfähig.
  • Die Tageshöchstarbeitszeit bzw. Wochenhöchstarbeitszeit ist die Anzahl der Arbeitsstunden, die täglich bzw. wöchentlich nicht überschritten werden darf.
  • Der Durchrechnungszeitraum umfasst die Zeitspanne, über welche die durchschnittliche Arbeitszeit berechnet wird. Je länger der Durchrechnungszeitraum, desto flexibler die Arbeitszeitgestaltung. Die durchschnittliche Normalarbeitszeit soll auch in Zukunft 40 Stunden betragen. Es geht also nicht darum, mehr zu arbeiten, sondern flexibler zu arbeiten.

Kommentare

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  1. Susanne sagt:

    Wenn die Flexibilisierung auf die privaten Belange des Mitarbeiters Rücksicht nimmt, ist das eine feine Sache. Wenn da jedoch die Erwartungshaltung dahinter steht nach einer 24h-Rufbereitschaft, die nur der Arbeitgeber bestimmt, dann ist das eine Totgeburt.