Produzenten-Preise steigen nur noch verhalten

Der Indexanstieg im September 2017 (+1,8 Prozent) war hauptsächlich auf Preisanstiege für Vorleistungsgüter zurückzuführen, die im Jahresabstand um 3,0 Prozentzulegten.

Der Aufwärtstrend für Energiepreise setzte sich im September 2017 fort.

Der Aufwärtstrend für Energiepreise setzte sich im September 2017 fort. (Foto: dpa)

Speziell die Teuerungen im Bereich „Metallerzeugung und -bearbeitung“ (+10,1 Prozent) wirkten sich auf die Indexentwicklung im September 2017 aus: „Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen“ stiegen markant um 13,5 Prozent, „Nichteisen-Metalle und Halbzeug daraus“ erhöhten sich um 11,3 Prozent sowie „sonstige Erzeugnisse der ersten Bearbeitung von Eisen und Stahl“ um 8,3 Prozent. Deutlich stiegen die Preise bei Vorleistungsgütern, z. B. Produktgruppe „chemische Grundstoffe, Düngemittel und Stickstoffverbindungen, Kunststoffe in Primärform und synthetischen Kautschuk in Primärform“ (+6,7 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen sind hingegen bei Vorleistungsgütern die Preise für „sonstige Porzellan- und keramische Erzeugnisse“ (-6,2 Prozent) sowie für „elektronische Bauelemente und Leiterplatten“ (-2,7 Prozent).

Der Aufwärtstrend für Energiepreise setzte sich im September 2017 fort. Der Index für Energie erhöhte sich im September 2017 um 1,6 Prozentgegenüber dem Vergleichszeitraum und stieg damit zum zweiten Mal in Folge (August 2017: +0,4 Prozent, Juli 2017: -0,3 Prozent).

Investitionsgüter waren im September 2017 im Schnitt um 0,6 Prozentteurer als im September 2016. Preissteigerungen gab es bei den Produktgruppen „Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige“ (+1,7 Prozent), „Karosserien, Aufbauten und Anhänger“ (+1,4 Prozent) sowie für „Werkzeugmaschinen“ (+1,3 Prozent). Die Produktgruppe „Kraftwagen und Kraftwagenmotoren“ verbilligte sich hingegen um 0,3 Prozentgegenüber September 2016.

Der Index für Konsumgüter verzeichnete im September 2017 einen durchschnittlichen Anstieg von 1,5 Prozentgegenüber September 2016 und war damit ausgeprägter als zuletzt (August 2017: +1,3 Prozent, Juli 2017: +1,3 Prozent). Ausschlaggebend dafür waren die Teuerungen für „Milch und Milcherzeugnisse“ (+9,4 Prozent) sowie für „haltbar gemachtes Fleisch und Fleischerzeugnisse“ (+4,7 Prozent). Dämpfend wirkten sich hingegen die Preisrückgänge für „Bekleidung“ (-2,0 Prozent) sowie für „pflanzliche und tierische Öle und Fette“ (-1,2 Prozent) auf den Index für Konsumgüter aus.

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