Deutsche Maschinenbauer punkten im Ausland

Die Branche mit rund einer Million Beschäftigten steht vor weiteren Rekordjahren.

Maschinen „Made in Germany“ finden vor allem im Ausland reißenden Absatz. So legten die Bestellungen in den ersten neun Monaten insgesamt um sieben Prozent zu, im Ausland um zehn Prozent und im Inland lediglich um zwei Prozent. Der Wachstumstrend spiegelt sich auch in den Zahlen für September wider: Der Auftragseingang kletterte um zwölf Prozent. Dabei legten die Order aus dem Ausland um 13 Prozent und aus dem Inland um zehn Prozent zu.

„Während sich der Zuwachs auf den Exportmärkten des Maschinenbaus verstetigt hat, gab es im Geschäft mit Inlandskunden in den vergangenen Monaten häufig noch Minusraten oder nur kleine Plusraten“, erklärte der Chefvolkswirt des Branchenverbandes VDMA, Ralph Wiechers am Donnerstag. „Gerade das wichtige Inlandsgeschäft, das für rund ein Viertel des Umsatzes im Maschinenbau steht, ist deshalb weiterhin mit Fragezeichen behaftet.“

Die Branche mit rund einer Million Beschäftigten steht vor weiteren Rekordjahren. Sowohl 2017 als auch 2018 wollen die Hersteller ihre Produktion um je drei Prozent steigern.

 

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