Wachsende Nachfrage von Maschinen aus Deutschland

In vielen Staaten wird der Auf- und Ausbau einer eigenen Industrie vorangetrieben.

Die Erholung der Weltwirtschaft kurbelt das Exportgeschäft der deutschen Maschinenbauer an. In den ersten neun Monaten gingen Maschinen und Anlagen „Made in Germany“ für 124,4 Milliarden Euro ins Ausland, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Das waren 7,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Allen politischen Unsicherheiten zum Trotz wird in vielen Ländern der Auf- und Ausbau einer eigenen Industrie vorangetrieben“, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Davon profitierten die deutschen Maschinenbauer.

Größter Einzelmarkt für die Industriebranche mit mehr als einer Million Beschäftigten waren in den ersten neun Monaten erneut die USA. Der Export in die Vereinigten Staaten stieg um 10,6 Prozent auf 13,2 Milliarden Euro. Am kräftigsten wuchs das Geschäft mit China – die Ausfuhren legten um 24,1 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro zu. Wichtigster Handelsraum sind die EU-Staaten. Dorthin gingen Waren für 57,8 Milliarden Euro – ein Plus von 3,3 Prozent. Kunden in Großbritannien und der Türkei hielten sich hingegen wegen politischer Unsicherheiten mit Bestellungen zurück.

Die Einfuhren nach Deutschland stiegen um 3,9 Prozent auf 51,8 Milliarden Euro.

 

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