Gewerbe steigert Umsätze im laufenden Jahr

65.325 Unternehmen (+3,1 Prozent gegenüber August 2016) mit insgesamt 960.041 unselbständig Beschäftigten (+2,2 Prozent) konnten Ende August 2017 im gesamten Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) gezählt werden.

Von diesen Unternehmen wurde in der Berichtsperiode Jänner bis August 2017 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 25,1 Milliarden Euro aufgewendet, das sind um 3,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 178,0 Milliarden Euro und lagen damit um 9,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Unter Berücksichtigung einer arbeitstägigen Bereinigung ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ein Plus von 9,4 Prozent. Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs in der aktuellen Berichtsperiode mit durchschnittlich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 2,7 Millionen Euro um.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten im Produzierenden Bereich lag im Bereich „Herstellung von Waren“ (inklusive Bergbau), in dem Ende August 2017 mit 25.853 rund zwei Fünftel (39,6 Prozent) aller Unternehmen und knapp zwei Drittel (633.749 bzw. 66,0 Prozent) aller unselbständig Beschäftigten des Produzierenden Bereichs tätig waren. Diese erzielten in den ersten acht Monaten des Jahres 2017 mit 120,8 Milliarden Euro auch mehr als zwei Drittel (67,9 Prozent) der gesamten Umsatzerlöse. Die 34.907 Unternehmen im Bau entsprachen einem Anteil von 53,4 Prozent und erwirtschafteten mit 280.077 bzw. 29,2 Prozent der unselbständig Beschäftigten einen Umsatz in Höhe von 28,0 Milliarden Euro (anteilig 15,7 Prozent).

Produzierender Bereich insgesamt: Beschäftigung +2,2 Prozent, Arbeitsvolumen +1,9 Prozent, Produktion +9,4 Prozent.

Gegenüber der Vorjahresperiode stieg die Produktion im gesamten Sachgüterbereich nominell um 9,5 Prozent auf 147,8 Milliarden Euro. Dieses satte Plus basierte im Wesentlichen auf der positiven Entwicklung einer Vielzahl von Branchen im Sachgüterbereich, wobei sich die Abteilungen „Energieversorgung“ (+25,8 Prozent, absolut 25,0 Milliarden Euro), „Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen“ (+18,8 Prozent, 4,7 Milliarden Euro) sowie „Metallerzeugung und -bearbeitung“ (+18,2 Prozent, 11,2 Milliarden Euro) als besonders prosperierend erwiesen.

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