Handwerk profitiert von Konjunkturaufschwung und Bauboom

Die Umsätze im Bauhauptgewerbe stiegen um 5,2 Prozent.

Die gute Konjunktur und der Bauboom bringen Deutschlands Handwerkern steigende Umsätze. Im dritten Quartal 2017 legten die Erlöse im zulassungspflichtigen Handwerk gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Das stärkste Plus erzielten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf (plus 6,4 Prozent). Dazu gehören unter anderem der Metallbau und die Feinwerkmechanik. Die Umsätze im Bauhauptgewerbe stiegen um 5,2 Prozent. Am geringsten fiel der Zuwachs in den Handwerken für den privaten Bedarf aus (plus 0,7 Prozent). Zu dieser Gruppe zählt die Statistik vor allem Friseure.

Auch die Zahl der Beschäftigten stieg. Ende September waren 0,1 Prozent mehr Menschen im Handwerk tätig als im Vorjahreszeitaum. Am stärksten legte die Zahl der Mitarbeiter im Kraftfahrzeuggewerbe (plus 1,0 Prozent) zu. Aktuelle absolute Daten für das Handwerk konnte das Bundesamt auf Nachfrage nicht nennen. 2015 waren es den Angaben zufolge insgesamt mehr als 4 Millionen Beschäftigte.

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