IG Metall: Warnstreik ab 8. Januar

Auch die IG Metall in Bayern kündigt Warnstreiks ab 8. Januar an.

In den stockenden Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. Ab dem 8. Januar gebe es im Tarifgebiet Mitte Warnstreiks, sagte ein Gewerkschaftssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Frankfurt. Betroffen sind damit Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Nachdem ein erstes Angebot der Arbeitgeber vergangene Woche nicht zufriedenstellend gewesen sei, werde die IG Metall das Ende der Friedenspflicht am 1. Januar nutzen, um stundenweise die Arbeit niederzulegen.

Die IG Metall hatte jüngst ein erstes Gehaltsangebot der Arbeitgeber strikt abgelehnt, die Gespräche wurden ergebnislos auf 18. Januar vertagt. Die Gewerkschaft hatte neben 6 Prozent mehr Geld das Recht auf die zeitweise Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden und einen gleichzeitigen Lohnausgleich für einige Beschäftigtengruppen gefordert.

Die Arbeitgeber gingen darauf nur insofern ein, als dass sie erneut flexiblere Grenzen nach oben verlangten. Die Arbeitszeit müsse im beiderseitigen Einvernehmen bedarfsorientiert und bezahlt erhöht werden können, hieß es. Beim Entgelt sollten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 200 Euro und ab April eine Tariferhöhung um 2,0 Prozent erhalten. Die Arbeitgeber schlugen 15 Monate Laufzeit vor.

Die Metall- und Elektroindustrie gehört mit bundesweit 3,9 Millionen Beschäftigten zu den deutschen Schlüsselbranchen. Am Montag hatte auch die IG Metall in Bayern Warnstreiks ab 8. Januar angekündigt.

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