Deutsche Wirtschaft mit starken Produktions- und Handelszahlen

Die deutsche Wirtschaft überzeugte im November mit starken Zahlen aus der Industrie und dem Außenhandel.

Während das verarbeitende Gewerbe seine Produktion stark ausweitete, stiegen sowohl die Aus- als auch die Einfuhren Deutschlands deutlich an. Die Zahlen folgen auf gemischte Daten zu den Auftragseingängen vom Montag.

Die deutsche Industrie erhöhte ihre Gesamtproduktion im November kräftig. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lag die Herstellung 3,4 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Das ist der stärkste Zuwachs seit September 2009. Die Erwartungen von Analysten wurden klar übertroffen. Der Zuwachs folgt auf einen Rückgang von korrigiert 1,2 (zunächst 1,4) Prozent im Oktober. Besonders deutlich legte die Herstellung von Investitionsgütern zu, die als Stärke der deutschen Wirtschaft gilt und besonders wichtig für die Entwicklung des Sektors ist.

Der deutsche Außenhandel erhöhte seine Exporte unterdessen ebenfalls deutlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Dienstag lagen die Ausfuhren im November 4,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Das ist der stärkste Zuwachs seit Dezember 2014. Die Erwartungen von Analysten wurden deutlich übertroffen. Auch die Einfuhren erhöhten sich mit 2,3 Prozent deutlich stärker als erwartet. Der Überschuss der Exporte über die Importe betrug 23,7 Milliarden Euro. Das ist ein im längeren Vergleich hoher Wert, nicht allzu weit entfernt von Rekordniveau.

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