Österreichs Bevölkerung steigt deutlich

Am 1. Jänner 2018 lebten vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria zufolge 8.823.054 Menschen in Österreich, um 50.189 Personen (+0,57 Prozent) mehr als zu Jahresbeginn 2017.

Die Bevölkerungszunahme war somit 2017 niedriger als im Jahr zuvor (2016: +72.394 Personen bzw. 0,83 Prozent). Etwa 43 Prozent des gesamten Wachstums des Jahres 2017 entfielen auf die Bundeshauptstadt Wien. Zu Jahresbeginn 2018 lebten 1.396.356 ausländische Staatsangehörige in Österreich. Der Ausländeranteil lag somit bei 15,8 Prozent (gegenüber 15,3 Prozent am 1. Jänner 2017).

Wien verzeichnet bereits seit einigen Jahren die höchsten Bevölkerungszuwächse aller Bundesländer. In der Bundeshauptstadt stieg die Bevölkerungszahl im Jahr 2017 mit +1,15 Prozent deutlich stärker als im Durchschnitt Österreichs.

Einen ebenfalls leicht überdurchschnittlichen Einwohnerzuwachs verzeichnete auch der Westen Österreichs: In Vorarlberg stieg die Bevölkerung um 0,75 Prozent, in Tirol um 0,68 Prozent, in Salzburg um 0,61 Prozent und in Oberösterreich um 0,59 Prozent. Unterdurchschnittliche Zuwächse verzeichneten hingegen Niederösterreich (+0,31 Prozent), das Burgenland (+0,26 Prozent) und die Steiermark (+0,24 Prozent). Das einzige Bundesland mit einem leichten Rückgang der Einwohnerzahl war Kärnten. Hier reduzierte sich die Bevölkerungszahl 2017 um 195 Personen bzw. um 0,03 Prozent.

Am 1. Jänner 2018 lebten insgesamt 1.396.356 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich. Dies entspricht 15,8 Prozent der Gesamtbevölkerung und einem Plus von 54.426 Personen im Vergleich zum Jahresbeginn 2017.

Fast die Hälfte aller nicht-österreichischen Staatsangehörigen (49,7 Prozent bzw. 694.002 Personen) stammte aus Ländern der Europäischen Union. Die Zahl der in Österreich lebenden Staatsangehörigen aus Nicht-EU-Staaten erhöhte sich im Laufe des Jahres 2017 um 15.948 Personen (+2,32 Prozent) auf 702.354 Personen, was einem Anteil von 50,3 Prozent an allen ausländischen Staatsangehörigen in Österreich entspricht.

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.