Mittelstand hat noch Probleme mit digitalen Geschäftsmodellen

Eine große Mehrheit der deutschen Unternehmen bezeichnet ihr Geschäftsmodell als teilweise oder wenig digitalisiert.

Die Unternehmen des deutschen Mittelstandes sind in ihrer Gesamtheit weit davon
entfernt, digitale Geschäftsmodelle im Alltag zu verfolgen und eine digitale Strategie implementiert zu haben. Wie eine kürzlich veröffentlichte Studie von Detecon ergab, bezeichnet nur jedes hundertste befragte Unternehmen sein Geschäftsmodell als „komplett digitalisiert.“ Nur weitere 5 Prozent bezeichneten ihr Geschäftsmodell als „größtenteils digitalisiert.“

Eine große Mehrheit von 51 Prozent glaubt, dass ihr Geschäft teilweise digitalisiert ist und weitere 39 Prozent bezeichnen sich als wenig digitalisiert. 3 Prozent der befragten Firmen nutzen aus ihrer Sicht überhaupt keine digitalen Technologien.

Dass mehr als 90 Prozent der Unternehmen höchstens teilweise digitalisiert sind, heißt nicht, dass die Entscheider das Thema unterschätzen. Denn gleichzeitig beurteilen 92 Prozent der Befragten Digitalisierung als wichtig oder sehr wichtig, berichtet cio.de.

Menschen – und insbesondere die Kunden – spielen bei einem digitalisierten Geschäftsmodell der Studie zufolge eine herausragende Rolle. „Auf einer Skala von eins (am wichtigsten) bis fünf (am wenigsten wichtig) erreicht ein kundenzentrischer Ansatz nach dem Vorbild von Amazon und Google mit einem Wert von 1,5 den Spitzenplatz.

Dahinter folgen die Personen im Team (2,0). Weniger Relevanz schreiben die Befragten dem Arbeitsumfeld für das Team (3,1) und dem richtigen Abstand zum bestehenden Unternehmen (3,6) zu. Einen kundenzentrischen Ansatz erreichen die Unternehmen laut Detecon vor allem über den Ansatz des Design Thinking und Methoden wie Customer Journey Mapping“, schreibt cio.de.

 

Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar zum Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.