Großhandelspreise im Februar 2018 über Vorjahresniveau

Der Index der Großhandelspreise (GHPI 2015) für den Monat Februar 2018 betrug nach vorläufigen Berechnungen von Statistik Austria 104,0 und stieg damit gegenüber Februar des Vorjahres um 2,1 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat gab es einen Rückgang der Großhandelspreise von 1,0 Prozent. Im Jänner 2018 hatte die Jahresveränderungsrate +3,3 Prozent betragen.

Im Jahresabstand verteuerten sich insbesondere technische Chemikalien (+27,2 Prozent), Eisen und Stahl (+15,1 Prozent), Altmaterial und Reststoffe (+11,8 Prozent), Blumen und Pflanzen (+10,7 Prozent), Kraftwagenteile und -zubehör (+8,1 Prozent) sowie Tabakwaren (+7,6 Prozent). Verbilligt haben sich vor allem Obst, Gemüse und Kartoffeln (-5,7 Prozent), Motorenbenzin (inkl. Diesel) (-2,2 Prozent), Werkzeugmaschinen (-2,1 Prozent), pharmazeutische Grundstoffe und pharmazeutische Zubereitungen (-1,7 Prozent) sowie sonstige Büromaschinen und -einrichtungen (-1,5 Prozent).

Gegenüber Jänner 2018 fielen vor allem die Preise für Altmaterial und Reststoffe (-6,6 Prozent), sonstige Mineralölerzeugnisse (-5,5 Prozent), Motorenbenzin (inkl. Diesel) (-4,1 Prozent), alkoholfreie Getränke (-2,2 Prozent), Rundfunk-, Fernseh-, Video- und DVD-Geräte (-1,8 Prozent) sowie sonstige Nahrungsmittel (-1,6 Prozent). Teurer wurden im Monatsabstand technische Chemikalien (+5,6 Prozent), Blumen und Pflanzen (+4,5 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (+1,4 Prozent), Kraftwagenteile und -zubehör (+1,2 Prozent) sowie Sanitärkeramik (+1,0 Prozent).

Dienstleistungs- und Handelsunternehmen mit Umsatzplus für 2017

Die österreichischen Dienstleistungsunternehmen erzielten im Jahr 2017 im Vergleich zu 2016 ein Umsatzplus von 3,8 Prozent. Der Handel verzeichnete im Vergleich zu 2016 ein nominelles Plus von 5,1 Prozent, inflationsbereinigt wurde ein Absatzplus von 2,2 Prozent errechnet.

Den stärksten Anstieg verzeichnete der Kfz-Handel mit einem nominellen Umsatzplus von 7,5 Prozent, bei einem steigenden Absatz in Höhe von 6,2 Prozent. Der Großhandel erzielte im Berichtsjahr 2017 ein nominelles Plus von 6,0 Prozent, somit ein reales Plus von 1,9 Prozent. Das Umsatzplus von 2,9 Prozent im Einzelhandel ergab unter Berücksichtigung der Inflation ein Plus von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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