Österreich: Transportaufkommen auf der Schiene deutlich gestiegen

2017 wurden insgesamt 107,6 Millionen Tonnen an Gütern auf dem österreichischen Schienennetz befördert, was einem Zuwachs von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die damit verbundene im Inland erbrachte Transportleistung fiel laut Statistik Austria im Berichtsjahr mit insgesamt 22,3 Milliarden Tonnenkilometer um 4,2 Prozent höher aus als im Jahr 2016.

Eine Zuordnung des Transportaufkommens nach Verkehrsbereichen zeigt, dass 2017 mit 29,0 Prozent der größte Anteil auf den Transitverkehr entfiel (31,2 Millionen Tonnen). Etwas mehr als ein Viertel des gesamten Transportvolumens wurde dem Inlandverkehr (27,9 Prozent mit 30,0 Millionen Tonnen) bzw. dem grenzüberschreitenden Empfang (26,7 Prozent mit 28,7 Millionen Tonnen) zugeordnet. Der geringste Anteil (16,5 Prozent) entfiel auf den grenzüberschreitenden Versand (17,7 Millionen Tonnen). Ein Vergleich mit dem Vorjahr zeigt, dass es in allen genannten Verkehrsbereichen zu Steigerungen kam, wobei das Transportaufkommen im Transitverkehr mit +9,6 Prozent am stärksten zulegte. Moderate Zuwächse wurden für den grenzüberschreitenden Empfang (+1,9 Prozent) und Versand (+2,3 Prozent) sowie für den Inlandverkehr (+3,7 Prozent) errechnet.

Die anteilsmäßige Aufteilung der Transportleistung nach Verkehrsbereichen zeigt ein sehr ähnliches Bild: Auch hier dominiert der Transitverkehr mit 33,1 Prozent (7,4 Milliarden Tonnenkilometer), gefolgt vom grenzüberschreitenden Empfang mit 27,5 Prozent (6,1 Milliarden Tonnenkilometer) und dem Inlandverkehr mit 20,6 Prozent (4,6 Milliarden Tonnenkilometer). Auf den grenzüberschreitenden Versand entfiel ein Anteil von 18,7 Prozent mit 4,2 Milliarden Tonnenkilometer.

2017 entfielen auf die inländischen Bahnen 87,3 Prozent der gesamten Tonnage (93,9 Millionen Tonnen) bzw. 89,1 Prozent der gesamten Transportleistung (19,8 Milliarden Tonnenkilometer). Ausländische Bahnen waren hauptsächlich im Transitverkehr tätig, wobei diesen 13,7 Millionen Tonnen (Anteil: 12,7 Prozent) und 2,4 Milliarden Tonnenkilometer (Anteil: 10,9 Prozent) zugerechnet wurden.

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