Österreich holt bei Wettbewerbsfähigkeit deutlich auf

Im „World Competitiveness Ranking 2018“ belegt Österreich Rang 18 unter 63 ausgewählten Industrienationen.

Das Ranking wird jedes Jahr von der Schweizer Wirtschafts-Hochschule „International Institute for Management Development“ (IMD) erstellt. Es basiert zu zwei Dritteln auf Datenmaterial sowie zu einem Drittel auf Einschätzungen von Managern.

Österreich konnte sich in drei von vier Kategorien verbessern – und zwar bei der „Wirtschaftlichen Leistung“, der „Wirtschaftlichen Effizienz“ sowie der „Verwaltungs-Effizienz“. In der Kategorie „Infrastruktur“ war eine Verschlechterung zu verzeichnen. Insgesamt verbesserte sich Österreich um sieben Plätze – das ist mehr als jedes andere Land. In einer Unterkategorie schnitt Österreich allerdings sehr schlecht ab: dem „Steuerwesen“. Die Abgabenlast gehört zu den höchsten weltweit.

Der für den Report zuständige IMD-Professor Arturo Bris fasst Österreichs Abschneiden folgendermaßen zusammen: „Dank seines Wirtschaftswachstums, der Verringerung seiner Staatsschulden und der gesteigerten Produktivität seiner Unternehmen konnte sich Österreich in punkto Wettbewerbsfähigkeit verbessern.“

Die fünf wettbewerbsfähigsten Länder sind die gleichen wie letztes Jahr. Die Reihenfolge hat sich allerdings verändert. Neuer Spitzenreiter sind die USA. Zweiter ist Hongkong, Dritter Singapur, Vierter die Niederlande, Fünfter die Schweiz. Es folgen Dänemark (6.), die Vereinigten Arabischen Emirate (7.), Norwegen (8.), Schweden (9.) und Kanada (10.). Stark verbessert hat sich als Dreizehnter China (letztes Jahr Platz 18). Deutschland fiel von Rang 13 auf Rang 15 zurück, Luxemburg von Platz acht auf Platz elf. Hinter Österreich liegen Länder wie Großbritannien (20.), Japan (25.), Frankreich (28.), Spanien (36.) und Italien (42.).

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