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Deutsche Mittelstands Nachrichten

Die SPD schafft es nicht,die Bevölkerung weiter zu erreichen. (Foto: dpa)

SPD-Vorschlag: Steuerzahler sollen unter Generalverdacht stehen

Die SPD möchte die Vollmachten des Staates beim Verdacht der Steuerhinterziehung massiv ausbauen. Die Bürger sollen künftig im Zuge der Beweislastumkehr beweisen müssen, dass Gelder auf ihrem Konto über einen rechtmäßigen Vorgang aufscheinen. Die CDU hält noch dagegen.

DIW-Konjunkturbarometer. (GDIW-Konjunkturbarometer. (Grafik: DIW Berlin 2016)

Wettbewerbsfähigkeit: Deutschland nicht mehr unter Top 10

Während Deutschland 2014 noch zu den sechs wettbewerbsfähigsten Ländern weltweit gehörte, wurde es im vergangenen Jahr aus der Liste der Top-10 verdrängt. „Die größte Gefahr für Deutschland ist Selbstzufriedenheit“, sagte Arturo Bris von der Schweizer Business School IMD.

Beim Online-Handel sind die Österreichischen Unternehmer in der EU führend. (Foto: flickr/ Gareth Saunders/ cc by 2.0)

Österreichs Onlinehändler geraten ins Visier der Wettbewerbshüter

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Fusionen, die die Bundeswettbewerbsbehörde zu prüfen hatte, noch einmal deutlich gestiegen. Um 44 Fälle auf 366. Dabei handelt es sich aber ausschließlich um nationale Zusammenschlüsse, wie aus dem aktuellen Tätigkeitsbericht hervorgeht. Zusätzlich dazu gab es auch 337 EU-Zusammenschlüsse, die zur Debatte standen.

Nach Rekordgewinnen stellt sich der japanische VW-Erzrivale Toyota wegen des starken Yen erstmals seit fünf Jahren auf deutliche Ertragsrückgänge ein. (Foto: Flickr/Yohann Legrand/CC by sa 20)

Explosion bei Zulieferer bremst Produktion von Toyota

Eine Explosion in einem Bremsen-Werk des Zulieferers Aisin Advics hat die Produktion des japanischen Autoherstellers Toyota teilweise zum Erliegen gebracht. Vier Menschen wurden verletzt. In einem Werk sei eine Schicht gestrichen worden.

VW werde betroffene Autobesitzer kontaktieren und schnellstmöglich einen kostenlosen Austausch der Gasflaschen in einer VW-Werkstatt veranlassen. (Foto: Flickr/Kārlis Dambrāns/CC by 2.0)

Defekt: VW ruft tausende Erdgas-Autos zurück

VW hat Probleme mit seinem Familienvan Touran Ecofuel. Weltweit wurde das Modell wegen möglicher Mängel an den vorderen Gasflaschen in die Werkstatt gerufen. Allein in Deutschland sind fast 4000 Fahrzeuge betroffen.

Die EU-Kommission will den Wettbewerb unter den Lkw-Bauern wieder herstellen. (Foto: dpa)

Abgas-Monopol: EU bereitet Strafe gegen Lkw-Hersteller vor

Die EU bereitet offenbar die größte Kartellstrafe in ihrer Geschichte vor. Abgestraft werden sollen insgesamt sechs Lkw-Hersteller wegen illegaler Absprachen bei Verbrauch und Preisen. Die Beschuldigten haben bereits Rückstellungen in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar gebildet.

Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter. (Foto: Screenshot: Schlemmer)

Bayerischer Autozulieferer Schlemmer geht an Finanzinvestor 3i

Der bayerische Autozulieferer Schlemmer gehört künftig dem britischen Finanzinvestor 3i. Insidern zufolge zahlt 3i gut 400 Millionen Euro für den Hersteller von Kabelschutz-Systemen aus Poing bei München an die Hannover Finanz, die vor vier Jahren bei Schlemmer eingestiegen war.

Luxemburg will gemeinsam mit Deep Space Industries Rohstoffe auf Asteroiden abbauen. (Screenshot)

Bergbau der Zukunft: Luxemburg will Rohstoffe im Weltall abbauen

Luxemburg plant, gemeinsam mit dem US-Unternehmen Deep Space Industries Rohstoffe auf Asteroiden abzubauen. Die Regierung des EU-Landes wird dazu Entwicklung und Start der ersten Rakete mitfinanzieren. Mit dem Bergbau im Weltall will Luxemburg langfristig neue Geldquellen erschließen - einige Asteroiden bestehen aus wertvollen Metallen und sind potentiell Billionen Dollar wert.

Die Regierung hat vor einigen Wochen begonnen, hochverschuldete Staatsbetriebequasi durch die Hintertür zu verstaatlichen. (Foto: Flickr/Michael Goodine/CC by 2.0)

Faule Kredite gefährden Finanz-System in China

Die französische Großbank Société Générale rechnet damit, dass die faulen Kredite in Chinas Finanzsystem einen Gesamtschaden von mehr als einer Billion Euro verursachen könnten. Dies entspreche etwa 60 Prozent des Kapitals aller Geschäftsbanken des Landes. Eine Umstrukturierung des Finanzsystems werde mittelfristig sehr wahrscheinlich sein.

Seit dem Wegfall der Milchquote, können Bauern so viel Milch produzieren, wie sie wollen. Das aber drückt die Preise. (Foto: Flickr/Vadim Timoshkin/Cc by 2.0)

Minister sagt Milchbauern mindestens 100 Millionen Euro zu

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will die unter einem Preiseinbruch leidenden Milchbauern umgehend unterstützen. Er gehe von Investitionen im dreistelligen Millionenbereich seitens des Bundes aus.

Die Nachfrage nach Lufthansa-Flügen in die Region war nach Auskunft der Airline seit 2015 bereits zurückgegangen. (Foto: Flickr/BriYYZ/XX by sa 2.0)

Offene Rechnung: Lufthansa stellt Flüge nach Venezuela ein

Lufthansa wartet auf Geld aus Venezuela. Mehrere Millionen Dollar aus dem Verkauf von Tickets seien noch nicht abgerechnet worden. Aus diesem Grund werde das Land ab Mitte Juni nicht mehr angeflogen, so die Lufthansa.

Schutt und Geröll liegen am 30.05.2016 in Braunsbach (Baden-Württemberg) auf einer Straße. Durch heftigen Regen sind zwei kleine Bäche über die Ufer getreten, Häuser und Autos wurden beschädigt. (Foto: dpa)

Schwere Unwetter legen Süddeutschland lahm

In Baden-Württemberg sind bei schweren Unwettern und Überschwemmungen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, auch in Bayern richteten Unwetter große Schäden an. Der Neckar ist nicht passierbar, im Audi-Werk wurde die Produktion gestoppt.

Bauteile aus asiatischer Produktion tragen bei Goldgena zu den tieferen Herstellungskosten bei. (Foto: flickr.com/Acid Pix/CC BY 2.0)

Gegen „Swiss Made“: Schweizer Start-up greift Uhren-Branche an

Das Schweizer Uhren-Start-up Goldgena will das Niedrigpreis-Segment der etablierten Hersteller angreifen, indem es sich bewusst gegen die etablierte Bezeichnung „Swiss Made“ stellt.

Besonders die mittelständischen Unternehmen müssen sich von der veralteten Technik abwenden und mit den Anforderungen der Digitalisierung sowie all ihrer Folgen auseinandersetzen. (Foto: Flickr/chaouki/CC BY-SA 2.0)

Forderungen der Arbeitnehmer bringen Politik in Bedrängnis

Politik und Wirtschaft machen es sich zu leicht mit der Beschwörung des Unmuts in Europa: Die Arbeitnehmer sind zusehends unzufriedener mit ihrer Situation – im politischen Leben, in den Unternehmen, in der Gesellschaft. Die Wahlerfolge der rechten Parteien sind eine Warnung der Bevölkerung. Sowohl Unternehmen als auch der Staat müssen sich daher bewusst mit den Anforderungen der Zukunft auseinandersetzen.

Digitalisierung in der Industrie - die Schweiz setzt man noch auf alte Pferde, das zeigt zumindest eine Studie. (Foto: Flickr/David Blackwell./CC by nd 2.0)

Schweizer Digitalisierung braucht mehr Unterstützung

Die Schweiz gilt eigentlich als forschungsintensives Land mit vielen innovativen Start-ups. Doch die Infrastruktur des Landes und fehlende Förderungen dämmen den Erfolg der digitalen Schweizer Wirtschaft.

Volles Laden in nur 18 Minuten. (Foto: Kreisel Electric)

Österreicher entwickeln Super-Ladestationen für E-Autos

Die Firma Kreisel Electric hat eine Batterie entworfen, mit der E-Autos bis zu 300 Kilometern fahren könnten. Darüber hinaus arbeitet sie zusätzlich an einer super schnellen Ladestation. Entstehen sollen die Batterien in einer umweltfreundlichen Fabrik.

Merkel und Hollande proben für den Ernstfall. (Foto: dpa)

EU-Länder bereiten sich auf Brexit vor

Deutschland und Frankreich bereiten laut EU-Kreisen einen Plan für den Fall eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union vor. Am 23. Juni stimmt Großbritannien über den Verbleib in der EU ab.

Prokon betreibt gut 50 Windparks mit 314 installierten Windkraftanlagen in Deutschland und Polen. (Foto: Flickr/Mara earth light Free Potential/CC BY 2.0)

Bund hält an Windkraft-Förderung fest

Im Streit um das Ausbautempo des Ökostroms nähern sich Bund und Länder an. Die Förderung für neue Windparks an Land soll nur noch um fünf statt wie geplant um 7,5 Prozent gekürzt werden, heißt es im Beschlussvorschlag für das Bund-Länder-Treffen.

Die Betonwabe kann extrem hohe Belastungen aushalten. (Foto: Ecocell)

Haus aus Altpapier

In Lausanne soll ein bewaldetes Hochhaus entstehen, der neben Wohnraum auch einen CO2-Filter bietet. Ein Schweizer konnte den Wettbewerb für sich gewinnen. Doch es gibt auch andere Methoden, umweltfreundlich und gesund zu bauen. Ecocell beispielsweise setzt auf Baumaterial aus Altpapier.

Mit dem Werk wäre VW unabhängig von den asiatischen Herstellern Panasonic, LG und Samsung. (Foto: Flickr/spatz_2011/Cc by sa 2.0)

VW prüft Bau einer eigenen Batteriefabrik

Volkswagen will offenbar massiv in die Produktion von Elektroautos investieren. Der Konzern sieht die Notwendigkeit, die herkömmlichen Standorte einer radikalen Neuausrichtung zu unterziehen.