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Deutsche Mittelstands Nachrichten

Das Freiwilligen-Bataillon Mariupol leistet am 4. September den Eid der Treue auf die Ukraine. (Foto: dpa)

Russische Agentur meldet: Kiew und Separatisten vereinbaren Waffenruhe

Der russischen Agentur Interfax zufolge sollen sich Kiew und die Separatisten auf eine Waffenruhe geeinigt haben. Die Feuerpause soll am Freitag um 17.00 Uhr in Kraft treten. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang nicht vor. Die Kämpfe um Mariupol halen derzeit noch an.

Die Russen haben noch jede Menge von Raketen mit Atomsprengköpfen auf Lager. Einige Militärs spielen nun mit dem Gedanken, diese Raketen gegen die Nato in Stellung zu bringen. (Foto: dpa)

Russischer General fordert nuklearen Erstschlag gegen die Nato

Der neue Kalte Krieg weckt bei einigen russischen Militärs neue Fantasien: Ein General hat vorgeschlagen, einen nuklearen Erstschlag gegen die Nato zur offiziellen Verteidigungsdoktrin zu machen. Wie die Nato ist auch die russische Armee auf der Suche nach einem klaren Feindbild.

Schokolade der Marke Roshen aus dem Hause Poroschenko ist noch nicht vom russischen Einfuhrverbot betroffen. (Foto: Roshen)

Putin gegen Poroschenko: Import-Verbot für Schokolade aus der Ukraine

Russland hat einen Import-Stopp für Schokolade aus der Ukraine verhängt. Noch nicht betroffen sind Produkte aus dem Süßwaren-Imperium des ukrainischen Präsidenten. Die Maßnahme ist offenkundig ein Warnschuss für Poroschenko. Während Putin bei der Schokolade spart, geht des Ausbau von South Stream weiter: Die Pipeline soll die Ukraine umgehen, der österreichische Stahlkonzern Voestalpine erhielt einen Folgeauftrag.

Frankreich braucht einen Systemwandel, fordert der Chef-Ökonom der Saxo-Bank. Francois Hollande und Manuel Valls traut er diesen Schritt nicht zu. (Foto: dpa)

Saxo-Bank: Frankreich braucht eine Revolution

Das Land braucht ein neues politisches System, eine neue Steuerregelung, einen weniger aufgeblähten Staatssektor und weniger Subventionen, fordert der Chef-Ökomom der Saxo-Bank. Präsident Hollande sei unfähig, diese Probleme anzugehen. Doch nur mit einer Revolution innerhalb des Systems ließe sich die „Verrottung Frankreichs“ stoppen.

Wiederaufbau: EU-Oststaaten wollen 700 Milliarden Euro

Polen fordert von der EU 700 Milliarden Euro für Investitionen in Osteuropa. Die polnische Regierung spielt eine führende Rolle im Kampf gegen Russland. Hintergrund des starken geopolitischen Engagements scheint also die Hoffnung auf zusätzliche Steuergelder aus Brüssel zu sein.

Die spanische Arbeitsministerin Hidalgo verkündet die aktuell gestiegenen Arbeitslosenzahlen. Die Regierung hat Ökonomen zufolge noch kein wirksames Konzept dagegen. (Foto: dpa)

Spanien: „2 Millionen Arbeitslose schaffen nie mehr Rückkehr in Job“

Die Arbeitslosenquote ist in Spanien erneut gestiegen. Die Opposition fürchtet einen neuen Anstieg ins „Unerträgliche“. Ökonomen hat berechnet, dass zwei der fünf Millionen Arbeitslosen in Spanien „nie mehr einen Job finden werden“. Doch die spanische Regierung sieht sich als neuen Wachstumsführer in der Eurozone.

Angela Merkel will erst die Verhandlungen von Petro Poroschenko und Wladimir Putin abwarten, bevor neue Sanktionen gegen Russland verhängt werden, erklärte sie auf dem Nato-Gipfel in Wales. (Foto: dpa)

EU macht Rückzieher: Keine neuen Sanktionen gegen Russland

Die EU ändert ihren Kurs in der Ukraine. Nun reicht den westlichen Regierungschefs doch eine Waffenruhe zwischen der Regierung in Kiew und den Rebellen: Die für Freitag geplante Verhängung der Sanktionen wurde abgesagt.

Lufthansa bestreikt Flughafen Frankfurt/Main

Am Freitag werden ab 17 Uhr Lufthansa-Flüge in Frankfurt am Main bestreikt. Betroffen sind 200 Flüge, Langstreckenflüge werden durchgeführt.

EVN muss in Bulgarien knapp 300 Millionen Euro abschreiben. (Foto: Flickr/publics.bg)

Gewinn-Chancen für Unternehmen in Osteuropa sind vorbei

Die Ukraine-Krise, Russland-Sanktionen und die Bankenkrise in Bulgarien minimieren die Chancen auf Gewinne in Osteuropa. Die Telekom Austria musste 400 Millionen Euro in Bulgarien abschreiben. Der Energiekonzern EVN verliert dort 295 Millionen Euro.

In Österreich liegt niemand mehr sehr viel auf die hohe Kante. (Foto: Flickr/ matze_ott)

Österreicher verlieren die Lust aufs Sparen

Fast jeder zweite Österreicher gibt sein Geld derzeit lieber aus, als es zu sparen. Im kommenden Jahr wollen nur noch 60 Prozent Geld anlegen. Der durchschnittlich pro Jahr angesparte Betrag beträgt 5.100 Euro. Bei einer Kreditaufnahme sinkt das Finanzvolumen um mehr als ein Viertel (-27%).

Schwache Europa-Konjunktur bremst Schweizer Wachstum

Die Schweizer Wirtschaft stagniert. Der Exportmarkt im Osten ist durch den Konflikt mit Russland und der Ukraine-Krise instabil. Die Exporte werden sich in der zweiten Jahreshälfte weiter abschwächen. Die SNB ist indes fest dazu entschlossen, die Mindestkursgrenze zum Euro aufrecht zu erhalten.

Studie: Schweizer Unternehmen könnten 30 Prozent produktiver sein

Unternehmensberater stellen die Wettbewerbs-Rangliste des World Economic Forum in Frage. Die Schweiz sei zwar Spitze im internationalen Vergleich. Die Unternehmen könnten jedoch noch bis zu 30 Prozent produktiver arbeiten. Traditionelle Produktionsprozesse müssten modernisiert werden.

Hochrangiges IS-Mitglied bei US-Luftangriff getötet

Der Chef der Terror-Organisation Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, wurde offenbar bei einem US-Luftangriff getötet.

Draghi fällt Zinsentscheidung offenbar gegen Bundesbank

Die EZB hat ihre Zinssenkung nicht einstimmig getroffen. Dies bestätigte EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag nach der Sitzung des EZB-Rats. Der Leitzins liegt nun auf dem neuen Rekordtief von 0,05 Prozent. Sollte es nötig sein, werden „weitere unkonventionelle Maßnahmen“ getroffen, so Draghi.

Reaktionen auf EZB-Zinssenkung: „Das letzte Aufbäumen hat begonnen“

Die Entscheidung der EZB, den Leitzins noch weiter abzusenken, trifft in Finanzkreisen auf wenig Verständnis. Ifo-Chef Sinn kritisiert, die EZB habe ihr Pulver bereits verschossen, die jetzige Politik gehe nur einmal mehr zulasten der Steuerzahler. Ein Banker der ING fragt sich gar, ob Draghi jetzt beginnt, das Geld per Hubschrauber abzuwerfen.

Ukrainische Armee auf dem Rückzug: Schwere Gefechte in Donezk

Augenzeugen in Donezk berichten von Granateinschlägen in der Nacht. Die Separatisten wollen zwei Angriffsringe um den Flughafen gezogen haben. Das Büro des ukrainische Fußball-Meister Schachtjor Donezk wurde besetzt.

EZB senkt Leitzins auf 0,05 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief von 0,05 Prozent. Das teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Zudem will EZB-Chef Draghi die lahmende Euro-Wirtschaft mit Konjunkturhilfen von bis zu 500 Milliarden Euro ankurbeln. Auch die Bank of England verschiebt die lang angekündigte Zinswende weiter in die Zukunft

Rasmussen: „Russland greift die Ukraine an“

Der scheidende Nato-Generalsekretär gibt zum Auftakt des Nato-Gipfels in Wales noch einmal den Scharfmacher. „Russland greift die Ukraine an“, so sein Vorwurf. Zudem sei das „Sicherheitsumfeld dramatisch verschärft“ worden, so Rasmussen. Auf dem Gipfel wird über mehr Präsenz der Nato in Osteuropa entschieden.

Ex-Frau: Hollande ist ein eitler Politiker, der die Armen verachtet

Die Ex-Freundin des französischen Präsidenten hat ein Buch veröffentlicht, in dem sie Details aus ihrer Beziehung zu Hollande enthüllt. Die Journalistin Valerie Trieweiler porträtiert Hollande darin als eitlen Politiker, der „die Armen nicht mag“. Für das Image des ohnehin unpopulären Präsidenten kommt das Buch zur Unzeit. Jetzt hat auch noch sein Premier Valls angekündigt, in zwei Wochen die Vertrauensfrage zu stellen.

Slowaken erreichen Ausnahmen von Russland-Sanktionen

Der slowakische Premier Robert Fico behält sich ausdrücklich ein Veto gegen weitere Sanktionen Brüssels vor. Er hat mehrfach davor gewarnt, Kreditinstitute wie die Sberbank mit Sanktionen zu belegen. Dies könne fatale Folgen für so kleine Finanzmärkte wie die in der Slowakei oder Tschechien haben.