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Deutsche Mittelstands Nachrichten

China schafft Exportbeschränkungen für Seltene Erden ab

Ein Urteil der WTO zwingt China in die Knie: Die Regierung hebt die Handelsbeschränkungen für Seltene Erden auf. Die Exportbeschränkungen treiben den Preis für den seltenen Rohstoff in die Höhe und verschaffen chinesischen Unternehmen einen Vorteil.

BMW muss Händler-Netz in China mit Geld-Spritze stützen

Im Streit um zu hohe Verkaufsziele muss BMW seinen Händlern in China mit 685 Millionen Euro unter die Arme greifen. Nachfrage und Preise für neue Luxuskarossen in China sinken. Die Händler bleiben auf den Verlusten sitzen.

Sparkurs: Siemens will Reisekosten um 100 Millionen Euro drücken

Siemens setzt den Rotstift bei Dienstreisen an. Extrem kurzfristig dürften künftig nur noch Techniker oder Ingenieure buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssten, so ein Magazinbericht. Der Konzern mit seinen 340.000 Mitarbeitern weltweit wolle dadurch bis zu einhundert Millionen Euro jährlich einsparen.

Gabriel drängt Bayern zu neuen Stromtrassen

Bundeswirtschaftsminister Gabriel drängt Bayerns Regierungschef Seehofer zu schnellen Entscheidungen über neue Stromleitungen. Bayern müsse sich demnach im Januar endgültig für die beiden geplanten Stromtrassen nach Süden entscheiden. Blockiere der Freistaat diese Projekte weiter, riskiere er die Schwächung seiner Wirtschaft durch höhere Strompreise, so Gabriel.

Megabus will in deutschen Fernbus-Markt einsteigen

Nach dem Ausstieg des ADAC aus dem deutschen Fernbusmarkt hat sich mit Megabus ein neuer Wettbewerber angekündigt. Der schottische Konzern erwägt, mit eigenen Doppeldeckerbussen in das Geschäft einzusteigen. Durch größere Busse könne man die Ticketpreise senken, so Konzern-Chef Hodgson.

Iglu-Technik: Teracotta-Ofen nutzt Kerzen als Heizung

Ein italienisches Startup hat einen Mini-Ofen aus Terracotta entwickelt. Dieser soll ganze Räume allein mit der Wärmeenergie von vier Kerzen heizen. Dazu nutzen die Entwickler die gleiche Bautechnik, die Inuit für ihre Iglus verwenden.

Merkel hält griechischen Euro-Austritt für verkraftbar

Die Bundesregierung ist bereit, Griechenland entgegen der bisherigen Linie aus der Euro-Zone ausscheiden zu lassen. Der Spiegel meldet, ein Austritt des schuldengeplagten Staates sei aus Sicht der Kanzlerin und dem Finanzminister Schäuble mittlerweile verkraftbar. Demnach würde ein Sieg der Syriza bei den anstehenden Wahlen einen Austritt nahezu unausweichlich machen.

Automarkt: Wachstum in Frankreich enttäuscht, Spanien holt auf

In Frankreich fiel die Erholung auf dem Automarkt 2014 mit 0,3 Prozent mehr Neuzulassungen deutlich schwächer aus als erwartet. Das vom Verband vorausgesagte Plus von zwei Prozent wurde weit verfehlt. In Spanien hingegen verhalfen Regierungsanreize zum Kauf schadstoffarmer Autos den Markt zu einem Wachstum von 18,4 Prozent.

Drohender Fachkräftemangel wird zum “Albtraum für den Mittelstand”

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft hat den Fachkräftemangel als "Albtraum für den Mittelstand" bezeichnet. Über die Hälfte der kleinen und mittleren Firmen haben demnach bereits Probleme bei der Besetzung offener Stellen. In "Engpassberufen" gingen einer Studie zufolge in den nächsten 15 Jahren rund 2,1 Millionen Fachkräfte in den Ruhestand.

ADAC: Tanken war 2014 so günstig wie seit Jahren nicht

Sprit war 2014 laut ADAC so günstig zu haben wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie der Automobilclub mitteilte, fiel der Preis für einen Liter Super im vergangenen Jahr knapp unter die Marke von 1,50 Euro. Damit blieb der Preis für den Kraftstoff um genau sieben Cent unter dem Wert des Vorjahrs. Grund sei der kräftig gefallene Ölpreis.

Ifo-Chef Sinn legt Griechenland Euro-Austritt nahe

Ifo-Chef Sinn sieht in einem Euro-Austritt eine mögliche Alternative für Griechenland. „Weitere Schuldenschnitte werden immer wieder gewährt werden müssen, außer man entlässt das Land aus dem Euro und erlaubt ihm, durch eine Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu werden“, so Sinn. CDU-Fraktionvize Fuchs hält einen Austritt Griechenlands ebenfalls für denkbar.

Aus für South Stream kostet Stahlkonzern Salzgitter Millionen

Das geplatzte Gas-Pipeline-Projekt South Stream macht dem Stahlkonzern Salzgitter zu schaffen. Das Gemeinschaftsunternehmen Europipe müsse die Produktion von Stahlrohren "mindestens bis zum 19. Februar 2015" aussetzen. Der Konzern rechnet mit einer Belastung im zweistelligen Millionenbereich.

Streik in Frankreich: Easyjet streicht Flüge an Silvester und Neujahr

Der Billigflieger Easyjet hat wegen eines Streiks des Kabinenpersonals in Frankreich zahlreiche Flüge gestrichen. An Silvester und am Neujahrstag fallen insgesamt 138 Verbindungen aus, so eine Unternehmenssprecherin. Das Kabinenpersonal fordert unter anderem eine höhere Gewinnbeteiligung.

Kunststoff-Firma Borealis muss 280 Millionen Euro Steuern nachzahlen

Die österreichische Kunststoff-Firma Borealis muss eine Steuer-Nachzahlung in Höhe von 282 Millionen Euro an den finnischen Fiskus leisten. Die eingeforderte Summe setzt sich aus Steuern, Verzugszinsen und einer Strafzahlung zusammen

Litauen wird neues Mitglied der Euro-Zone

Am 1. Januar wird Litauen der Eurozone beitreten. Der Schuldenberg des Landes im Verhältnis zur Wirtschaftskraft liegt 2014 bis 2016 nach EU-Schätzungen stabil bei gut 41 Prozent. Deutschland ist für Litauen das zweitwichtigste Herkunftsland bei den Einfuhren. Doch wirtschaftlich wird Litauens Beitritt für die Euro-Zone kaum ins Gewicht fallen, weil das baltische Land zu klein ist.

Hoffen und Bangen im Mittelstand zum Jahreswechsel

Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, erwartet für das kommende Jahr bis zu 150.000 neue Jobs, die der Mittelstand schaffen könne. Allerdings dürfe die schwarz-rote Koalition die Bedingungen für die Unternehmen nicht noch mehr verschlechtern.

Deutschlands Exporteure schauen skeptisch auf das neue Jahr

Deutsche Unternehmen rechnen für das kommenden Jahr mit Export-Rückgängen. Der Anteil Deutschlands an den weltweiten Exporten sank laut dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen zwischen 2003 und 2013 von 9,9 auf 7,7 Prozent.

Ernst & Young: Finanz-Investoren in Deutschland nicht in Hochform

In Deutschland wurden im aktuellen Jahr 112 Firmen von Finanzinvestoren übernommen. Das ist der höchste Wert seit der Finanzkrise 2008. Doch bei den Übernahmen handelte es sich mehrheitlich um kleinere Deals.

Roche erhält US-Zulassung für Ebola-Test

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat einen neuen Gesundheits-Test der Schweizer Firma Roche zugelassen. Der Test soll von medizinischen Fachleuten bei Patienten mit Symptomen der hochansteckenden Ebola-Seuche angewandet werden

Audi plant Milliarden-Investitionen in neue Technologien

Der deutsche Autobauer Audi will bis 2019 insgesamt 24 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Werke investieren. Rund 70 Prozent aller Investitionen sollen in neue Modelle und innovative Technologien fließen.