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Deutsche Mittelstands Nachrichten

Premierminister Cameron tritt zurück

Nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) hat Premierminister David Cameron seinen Rücktritt erklärt. Er werde bis Oktober sein Amt als Regierungschef aufgeben, sagte er am Freitag in London. Das Land brauche einen neuen Führer. „Ich glaube nicht, dass ich der richtige Kapitän bin, der unser Land an sein neues Ziel steuert.“ Der Wille des Volkes müsse respektiert werden, erklärte Cameron zum Ausgang des Referendums.

EU-Ratespräsident zu Brexit: Kein Moment für hysterische Reaktionen

EU-Ratspräsident Tusk hat angesichts Entscheidung der Briten zu mehr Geschlossenheit in der EU aufgerufen. In Deutschland hat nun auch Bundespräsident Lammert zu einer Sondersitzung des Bundestages aufgerufen.

Britisches Pfund stürzt auf tiefsten Stand seit über 40 Jahren

Der drohende Ausstieg Großbritanniens aus der EU hat dem Pfund Sterling den größten Kurssturz seiner Geschichte eingebrockt. Sein Kurs fiel am Freitag um bis zu 11,1 Prozent auf ein 30-Jahres-Tief von 1,3232 Dollar.

Europa-Abgeordnete fordern von Bundesregierung Nein zu Glyphosat

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine erneute Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die meisten seien im Gegenzug auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Landwirtschaft auf Glyphosat verzichte. Kurz vor der neuen Abstimmung am Freitag haben sich auch Europaabgeordnete noch einmal in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, keiner Zulassung zuzustimmen.

Insider – Anlagenbauer Voith will Kuka-Anteil an Chinesen abgeben

In Sachen Kuka-Übernahme durch Midea gibt es wieder Bewegung. Der Anlagebauer Voith will seinen Anteil an dem Roboterhersteller an Midea verkaufen. 

Geiselnahme im Kino beendet

In einem Kino im hessischen Viernheim hatte ein Mann Medienberichten zufolge um sich geschossen und offenbar mehrere Menschen verletzt. Der Innenminister des Landes sprach davon, dass der mutmaßliche Täter gestoppt worden sei.

Britisches Pfund steigt auf Jahreshoch

Vor der Entscheidung der Briten über einen Austritt aus der Europäischen Union ist die Währung des Landes auf ein Jahreshoch gegenüber dem Dollar gestiegen. In Tokio entsprach ein Pfund wenige Stunden vor Öffnung der britischen Wahllokale kurzzeitig 1,4844 Dollar.

Große Mehrheit der Deutschen lehnt weitere Glyphosat-Zulassung ab

Die große Mehrheit der Deutschen lehnt einer Umfrage zufolge eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa ab. 83 Prozent der Bundesbürger sind gegen eine Zulassungsverlängerung, über die am Freitag auf EU-Ebene entschieden werden soll.

Zinssätze für Staatsanleihen aus Südeuropa steigen wieder

Der Bond-Markt zeigt erste Anzeichen von Unruhe: Die Zinssätze für südeuropäische Staatsanleihen stiegen wieder. Sie sind zwar immer noch historisch niedrig. Doch die Kluft zu den deutschen Bundesanleihen wird größer.

EZB: Schiffskredite gefährden Banken-Stabilität

Die EZB nimmt Banken unter die Lupe, die Kredite an Reeder und Handelsgesellschaften vergeben haben. Offenbar schätzt die Zentralbank viele dieser Papiere als besonders ausfallgefährdet ein. Betroffen sind mit der NordLB, der HSH Nordbank und der Bremer Landesbank gleich drei deutsche Landesbanken. Die Probleme, so ein Manager, könnten nicht länger auf die lange Bank geschoben werden.

Deutsche Elektroindustrie steigert Exporte im April

Die deutsche Elektroindustrie hat im April ihre Exporte weiter gesteigert. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Wert der Ausfuhren mit 14,4 Milliarden Euro um 6,6 Prozent höher, wie der Branchenverband ZVEI am Mittwoch in Frankfurt berichtete.

Tesla bietet Milliarden für Solarfirma SolarCity

Der US-Elektroautohersteller Tesla will für eine Milliardensumme die Solarfirma SolarCity übernehmen. Es würden 26,50 bis 28,50 Dollar pro Aktie geboten, teilte Tesla am Dienstag mit. Damit hat die Offerte ein Gesamtvolumen von ungefähr 2,7 Milliarden Dollar. Derzeit ist SolarCity an der Börse etwa 2,1 Milliarden Dollar wert.

Was das OK des Bundesverfassungsgerichts zur EZB-Politik bedeutet

Das Urteil von Karlsruhe zum OMT-Programm ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die eigentliche Rechtslücke besteht in der Enteignung durch die niedrigen Zinsen. Der im Grundgesetz garantierte Schutz auf Eigentum kann rechtlich nicht durchgesetzt werden. Karlsruhe kämpft vergeblich gegen den rapiden Bedeutungsverlust.

Wirtschaftskrise: Weltweiter Protektionismus nimmt zu

Seit dem Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise sind weltweit 1.000 protektionistische Maßnahmen ergriffen worden. Allein 200 davon in den vergangenen eineinhalb Jahren. Die meisten davon sind auf China zurückzuführen.

Gesundheitsrisiko: Koalition einigt sich auf Fracking-Verbot

Union und SPD haben sich auf ein unbefristetes Verbot des unkonventionellen Frackings verständigt, bei dem durch Einpressen von Flüssigkeiten Gas aus Gesteinsschichten gefördert wird.

Kion kauft Logistik-Spezialisten Dematic

Der Gabelstapler-Hersteller Kion will mit einem milliardenschweren Zukauf sein Geschäft vor allem in den USA deutlich ausbauen. Kion werde für Dematic, einen Spezialisten für Automatisierung und Lieferketten-Optimierung, abzüglich bestimmter Verbindlichkeiten voraussichtlich einen Kaufpreis von etwa 2,1 Milliarden US-Dollar zahlen.

Verfassungsgericht weist Beschwerden gegen EZB ab

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Klage gegen die Euro-Politik der EZB im Jahr 2012 abgewiesen. Damals kündigte die EZB an, notfalls in unbegrenzter Menge Anleihen europäischer Krisenländer aufzukaufen, um Spekulanten an den Finanzmärkten von Wetten gegen den Euro abzuhalten. Die Beschwerdeführer erkannten darin eine laut Gesetz verbotene Staats-Finanzierung.

E-Autos: Größte Wachstumschance bietet sich in Asien

Laden in 18 Minuten und eine Reichweite von 300 Kilometern – Kreisel Electric hat sich mit Batterien für Autos bereits eine gute Marktsituation erarbeitet. Von Kaufprämien hält das Unternehmen aber nichts, „da sich Fahrzeuge auch ohne Zuschuss wirtschaftlich betreiben lassen“, sagte Christian Schlögl von Kreisel Electric den Deutschen Mittekstands Nachrichten.

Problem für Deutschland: EU sieht große Hürden für Nord Stream 2

In einem Brief an neun EU-Mitgliedsländer zeigt EU-Präsident Juncker massive rechtlichen Hürden für den Bau und den Betrieb der geplanten Pipeline Nord Stream 2 auf. Sollte die Pipeline scheitern, wäre das vor allem ein schwerer Schlag für die Energie-Versorgung in Deutschland. Russland will mit der Pipeline billigere Energie nach Europa liefern.

EU kann nationalen Banken in Krise nicht helfen

Die EU zögert bei der Einführung der gemeinsamen Haftung für Sparguthaben. Deutschland fordert ein Veto-Recht bei Banken-Rettungen. Die Strategie könnte sich als gefährlich erweisen: Aktuell ist die Euro-Zone für einen Banken-Crash nicht gerüstet.