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Deutsche Mittelstands Nachrichten

E.ON will sich noch vor Weihnachten von Spanien-Geschäft trennen

Der hochverschuldete Energiekonzern E.ON verkauft zahlreiche Sparten und Auslandsgeschäfte. Noch vor Weihnachten soll das Spanien-Geschäft verlustreich verkauft werden. Für Südeuropa insgesamt drohen E.ON Abschreibungen von bis zu 12 Milliarden Euro.

Keine Neuschulden: Deutschland verweigert Investitionen

Deutschland kommt erstmals seit 45 Jahren ohne neue Schulden aus. Der ausgeglichene Haushalt erhält von der heimischen Wirtschaft und dem europäischen Umland scharfe Kritik. Vielmehr müsste Deutschland jetzt auf Investitionen setzen. Italien und Frankreich können die Defizitgrenzen der EU nicht einhalten.

Bund zahlt Kommunen Milliarden für Flüchtlinge

In den kommenden zwei Jahren erhalten Städte und Gemeinden jeweils 500 Millionen Euro Hilfe für Flüchtlinge. Davon sollen die Kosten für Wohnheime und andere Leistungen bezahlt werden. Im Gegenzug stimmen die Länder dem Asylbewerberleistungsgesetz zu, welches schärfere Vorschriften für den Aufenthalt in Deutschland enthält.

WTO beschließt einheitliche Zoll- und Grenzkontrollen

Die Welthandelsorganisation beschließt zum ersten Mal in ihrer Geschichte ein Abkommen. Die 160 Länder einigten sich auf einheitlichen Grenz- und Zollkontrollen. In der 20-jährigen Geschichte der WTO zeigte sich oft, dass Abkommen mit einer so großen Zahl von Ländern nur schwer zu beschließen sind.

CAToil verschiebt Investitionen wegen Ölpreis auf Februar

Die Ölbohrfirma CAToil will erst im Februar über Investitionen für 2015 entscheiden. Der niedrige Ölpreis und die Sanktionen gegen Russland macht Unternehmen in der Branche derzeit vorsichtig. Für CAToil geht es um 130 Millionen Euro.

Ölfeldausrüster SBO kauft Konkurrenz in Kanada

SBO übernimmt 67 Prozent am kanadischen Ölfelddienstleister Resource Well Completion. Damit will das Unternehmen in den Nordamerika wachsen. Für die Übernahme nimmt SBO eine Verschuldung von 15 bis 20 Prozent in Kauf.

Versicherungsbranche peilt 2015 steigende Prämien an

Die Schwellenländer verschaffen der Schweizer Versicherungsbranche steigende Prämieneinnahmen. Die Swiss Re rechnet mit mehr als acht Prozent vor Ort. In den Industrieländern steigen die Prämien nur um einen Prozentpunkt. Lebensversicherer haben es aufgrund der niedrigen Zinsen schwer, ihre Garantieversprechen zu erfüllen.

Versicherer Uniqa senkt Ergebnisziel wegen schwacher Wirtschaft

Der Gewinn des österreichischen Versicherers Uniqa soll in 2015 um bis 100 Millionen Euro niedriger ausfallen, als geplant. Grund für die Absenkung des Gewinnziels ist das schwache wirtschaftliche Umfeld.

Sportrechtevermarkter Infront hat seinen Wert fast verdoppelt

US-amerikanische und chinesische Investoren wollen beim Schweizer Sportrechte-Unternehmen Infront einsteigen. Infront hat seinen Wert innerhalb von drei Jahren von 550 auf 900 Millionen Euro steigern können und gehört derzeit noch der britischen Private-Equity-Firma Bridgestone.

Volksabstimmungen entscheiden über die Zukunft der Schweiz

In einem Abstimmungs-Marathon am Wochenende entscheiden die Schweizer über Einwanderung, Pauschalbesteuerung und die Goldinitiative. Alle Volksabstimmungen können gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben. Es geht um Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und die Handlungsfähigkeit der SNB.

Bertelsmann-Stiftung: Zuwanderung entlastet Sozialkassen

Jeder Ausländer zahlt durchschnittlich deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben, als er an Leistungen vom Staat erhält. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die 6,6 Millionen Ausländer 2012 einen Überschuss von 22 Milliarden Euro eingebracht haben.

Investitions-Stau wirkt sich nachteilig auf Online-Handel aus

Für die Vorweihnachtszeit rechnen Einzel- und Onlinehandel mit Rekordumsätzen. Doch kaum ein Deutscher kennt die Rabatt-Tage des Online-Handels. Zudem bleiben Online-Händler und Logistiker mit ihren Dienstleistungen hinter den Möglichkeiten zurück, die das Internet ihnen bietet.

Die ganze Welt hat ein „Recht auf vergessen“

Google soll die Richtlinien, nachdem Nutzer die Löschung von Einträgen einfordern können, auf der ganzen Welt anwenden. Europas Datenschützer machen sich für ein „Recht auf Vergessen“ wie in Deutschland und Frankreich stark. Demnach solle Google Löschanträge auch auf Seiten mit der Endung „.com“ vornehmen.

Burger-King-Filialen könnten bald wieder öffnen

Der Eigentümer der 89 geschlossenen Burger-King-Filialen kämpft um eine Wiedereröffnung der Restaurants. Mitgesellschafter Ergün Yildiz, der für Hygiene- und Arbeitsrechtverstöße verantwortlich gemacht wird, ist inzwischen ausgeschieden. Als wahrscheinlich gilt auch, dass andere Franchise-Betriebe die betroffenen Filialen übernehmen könnten.

Heizen mit Abwasser: Kleinstadt nutzt Kanalisation als Energiequelle

Eine österreichische Stadt erzeugt Energie aus recyceltem Klärwasser. Durch ein Pumpensystem wird die Wärmeenergie zum Heizen oder Kühlen von Gebäuden wiederverwendet. Die Energiequelle ist günstig und regional verfügbar.

Russland sichert deutschen Firmen vor Ort Eigentumsschutz zu

Die Befürchtungen, Russland könnte auf die Sanktionen des Westens mit Enteignungen reagieren, bestätigen sich nicht. Russlands Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew will die russische Wirtschaft nicht noch weiter schwächen. Der niedrige Ölpreis und die Inflation könnte Russland in die Rezession treiben.

Mittelstand muss Rekrutierung an Frauenquote anpassen

Die Einführung der Frauenquote bedeutet für Mittelständler eine Umstellung. Personaler müssen ihre Rekrutierung, die Art der Beförderung, die Karrierewege und Arbeitszeiten an die neuen Anforderungen anpassen. 3.500 mittelgroße, die mitbestimmungspflichtig oder börsennotiert sind, müssen sich ab 2015 eigene Zielvorgaben beim Frauenanteil in den Führungsetagen setzen.

Antrieb mit Mikrowelle: Raketen sollen ohne Abgase ins All fliegen

Die NASA entwickelt einen Mikrowellenantrieb für Raketen. Mit dem „Microwave Thruster“ sollen Raumschiffe ohne Treibstoff ins All gelangen. Die Technologie wurde bislang für unmöglich gehalten, jetzt aber von der US-Raumfahrtbehörde erfolgreich getestet.

Opec-Staaten wollen Ölförderung vorerst nicht senken

Der Ölpreis sinkt bereits seit Monaten. Aufgrund des Schieferöl-Booms in den USA ist der Preis des Barrels seit dem Sommer um ein Drittel gefallen. Spekulationen zufolge drücken die USA in Zusammenarbeit mit den arabischen Ölproduzenten den Preis, um auf Russland in Ukraine-Konflikt Druck auszuüben.

EU plant Mega-Investitionsfonds mit Steuergeldern

Die EU-Kommission will in drei Jahren Investitionen von 63 Milliarden Euro über Steuergelder bereitstellen. Das Geld soll private Investoren anlocken. Kommissionspräsident Juncker rechnet mit einer 15-fachen Hebelwirkung, so dass in 2017 über 315 Milliarden Euro in Verkehr, Energie, IT und den Mittelstand Europas fließen sollen. Das Risiko tragen jedoch zunächst die Steuerzahler.