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Deutsche Mittelstands Nachrichten

Teurer Franken treibt Schweizer zum Einkaufen nach Deutschland

Die Schweizer Bürger haben 2015 für knapp elf Milliarden Franken in den Nachbarländern eingekauft, die meisten davon in Deutschland. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr, wodurch die Schweizer Einzelhändlern ein Zehntel ihres Umsatzes verlören. Grund für den Einkauftourismus sei der teure Franken.

Nach US-Klage: VW-Aktie stürzt ab

Das US-Justizministerium hat den Konzern wegen Betrugsvorwürfen und Verstößen gegen Umweltgesetze verklagt. Die drohende Milliarden-Strafe hat den Aktien des Autobauers am Dienstag zugesetzt. Der Kurs brach um mehr als 5 Prozent ein.

Metallpulver soll fossile Brennstoffe ersetzen

Wissenschaftler der kanadischen McGill University entwickeln derzeit Metallpulver als potentiellen Ersatz für fossile Brennstoffe. Statt Benzin könnte künftig Eisenpulver als Treibstoff dienen.

Lebensversicherer kürzen Zinsen

Die klassische Lebensversicherung gerät weiter unter Druck. 2016 soll die Verzinsung noch stärker fallen als zunächst angenommen. Die Branche leidet weiterhin unter der Niedrigzins-Politik und finanziellen Verpflichtungen aus dem vergangenen Jahr.

Kartellamt: Deutsche Autobauer müssen enger zusammenarbeiten

Im Konkurrenzkampf mit den internationalen Technologieunternehmen sollen die deutschen Autohersteller sich verbünden, so der Präsident des Bundeskartellamtes. Eigene Standards sollten zusammen entwickelt werden.

Volkswagen-Verkäufe in Frankreich brechen ein

Der Volkswagen-Konzern muss infolge des Abgas-Skandals einen Einbruch seiner Verkaufszahlen in Frankreich hinnehmen. Im Dezember wurden 8,9 Prozent weniger VW-Fahrzeuge neu angemeldet als im Vorjahresmonat, wie der französische Autobauer-Verband CCFA am Montag mitteilte.

Billige Rohstoff-Preise stützen deutsche Industrie

Die deutsche Industrie profitierte im Dezember erneut von einer wachsenden Zahl neuer Aufträge. Die niedrigen Öl- und Energiepreise bescherten den Unternehmen günstigere Einkaufspreise. Der Einkaufsmanager-Index stieg auf ein Vier-Monats-Hoch.

Kursrutsch in China belastet europäische Börsen

Der heftige Kursrutsch am chinesischen Aktienmarkt hat den europäischen Börsen den Start ins neue Jahr gehörig vermasselt. Der Deutsche Aktienindex gab an der Börse in Frankfurt am Main am Montag um über drei Prozent nach.

Flüssige Batterie speichert Erneuerbare Energien

Ein Team von Forschern am MIT hat eine komplett flüssige Batterie entwickelt, die im Vergleich zu aktuellen Batterien länger lebt und weniger kostet. Dadurch erhalten auch Erneuerbare Energien Rückenwind, weil sich deren Strom besser speichern lässt.

Umweltinnovation: Grüne Technologie entgiftet die Luft

Ein neu entwickelter Blumentopf filtert die Raumluft besonders effektiv: Er ist so konzipiert, dass die Luft direkt an den Wurzeln vorbei geführt wird. Dadurch sollen achtmal so viele Schadstoffe aus der Luft gefiltert werden können, wie bei einem herkömmlichen Blumentopf.

Österreich: Einkommen in der Landwirtschaft sinken dramatisch

Der Wegfall der Milchquote, die Russland-Sanktionen und extreme Wetterverhältnisse belasten die österreichische Landwirtschaft erheblich. Das wirkte sich auch auf die Einkommen und die Produktion in diesem Jahr aus. Die Einkommen gingen um mehr als zwei Prozent zurück.

Schweizer Rüstungsunternehmen profitieren von steigender Nachfrage

Die Verkäufe der größten Rüstungsunternehmen sind weltweit zurückgegangen. Lediglich Schweizer und deutsche Konzerne konnten mehr verkaufen. In der Schweiz erhöhte sich das Verkaufsvolumen um 11,2 Prozent im vergangenen Jahr.

Schweiz: Ständerat lehnt bedingungsloses Grundeinkommen ab

Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen abgelehnt. Etwas Derartiges sei nicht mehrheitsfähig, hieß es in der Begründung. Nun müssen die Bürger im kommenden Jahr entscheiden.

Österreichs Protest gegen Russland-Sanktionen

Österreich ist seit der Einführung der Russland-Sanktionen gegen die Straf-Maßnahmen. Dennoch trägt die österreichische Regierung – trotz Protesten aus der Wirtschaft – die Sanktionen mit, denn sie ist zu schwach für ein Veto. Währenddessen leidet die österreichische Wirtschaft massiv unter den Exportrückgängen.

Katastrophen kosteten Versicherer 2015 rund 85 Milliarden Dollar

Der Swiss Re zufolge betrugen die finanziellen Schäden der Katastrophen insgesamt rund 85 Milliarden US-Dollar und lagen damit niedriger als in den vorangegangenen Jahren.

Deutsche Stahlindustrie schlittert in die Krise

Die deutschen Stahlkocher mit Branchengrößen wie Thyssenkrupp und Salzgitter müssen sich auf ein Krisenjahr 2016 einstellen. Die Hersteller in Deutschland kämpfen mit einer schwächelnden Nachfrage und dem Preisdruck durch chinesische Billigimporte.

Unternehmen leiden unter Türkei-Russland-Konflikt

Die angespannte Situation zwischen Russland und der Türkei geht auch an den deutschen Unternehmern nicht wirkungslos vorüber. Besonders die Finanzmarkteinschränkungen setzen die Firmen unter Druck.

Chinesen entwickeln Auto mit Gedanken-Steuerung

Forscher im chinesischen Tianjin haben erstmals ein Auto vorgestellt, das nur mit der Kraft der Gedanken gesteuert wird. Das Team der Nakai Universität hat zusammen mit dem chinesischen Autobauer Great Wall Motors zwei Jahre an der Entwicklung gearbeitet. Ein Fahrzeug-Insasse...

EU-Parlament lehnt Monsanto-Zulassung ab

Das Europaparlament hat Einspruch gegen die Zulassung einer neuen Gen-Mais-Sorte von Monsanto durch die Kommission eingelegt. Die Abgeordneten verlangen, die Freigabe zurückzunehmen. Kommissionspräsident Juncker dürfe diese „Entscheidung der gewählten Volksvertreter“ nicht ignorieren.

Industrie kritisiert Verlängerung der Sanktionen

Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft hat die geplante Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert. „Nach einem Verlust von 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 werden die deutschen Exporte nach Russland 2015 voraussichtlich um weitere 8,5 Milliarden Euro zurückgehen“, erklärte der Ostausschuss-Vorsitzende Eckhard Cordes am Freitag.