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Deutsche Mittelstands Nachrichten

Panama-Papers lösen Regierungskrise in Island: Premier tritt zurück

In Island spitzt sich nach den Enthüllungen der Panama-Papers die Situation zu. Nach Protesten und einem beantragten Misstrauensvotum hat Islands Ministerpräsident und Beschuldigter Gunnlaugsson die Auflösung des Parlaments beauftragt. Nun ist er zurückgetreten.

Deepwater Horizon: 20 Milliarden Dollar Strafe für BP

Ein US-Richter hat endgültig eine Einigung mit dem britischen Energiekonzern BP über die Zahlung von rund 20,8 Milliarden Dollar in Folge der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko gebilligt. Der Deal über 18,5 Milliarden Euro war bereits im Oktober abgeschlossen worden.

Ukraine und Terror: Rüstungsausgaben steigen weltweit wieder

Die Friedensdividende nach Ende des Kalten Krieges ist Geschichte. Der Ukraine-Konflikt hat zu einer erhöhten Investition in Rüstungsgüter in Osteuropa geführt. Zudem grassiert nicht nur im Nahen Osten islamistischer Terror.

EU-Kommission will über Asylverfahren entscheiden

Die EU-Kommission will einem Medienbericht zufolge die Entscheidung über Asylverfahren womöglich nicht länger den einzelnen Mitgliedstaaten überlassen. Ziel sei es, die Asylverfahren zu harmonisieren.

Zehntausende Menschen fordern Rücktritt von isländischem Regierungschef

Islands Regierungschef soll eine Briefkastenfirma in einem Steuerparadies mitbesessen haben. Die Opposition hat einen Misstrauensantrag gestellt. Unterdessen ist auch der Unmut in der Bevölkerung gewachsen.

Schweizer Wirtschaftsforscher: Deutschland braucht dauerhaft hohe Zuwanderung

Ohne eine dauerhaft hohe Zuwanderung werden Deutschland in Zukunft die Arbeitskräfte ausgehen. Davor warnen Wirtschaftsforscher des Schweizer Beratungsunternehmens Prognos, die von der Bundesregierung fordern, „endlich ihre demografischen Hausaufgaben zu machen“. Nötig seien große Anstrengungen und Investitionen in Bildung und in gezielte Arbeitsmarktintegration.

Agrarsubventionen: Millionen an Steuergeldern für Spaniens reiche Großgrundbesitzer

Die EU verteilt Millionen Euro an Agrar-Subventionen an reiche Großgrundbesitzer in Spanien. 60 der reichsten Familien im Land bekamen seit 2008 je rund 1,1 Millionen Euro pro Betrieb, kleine Landwirte sehen hingegen kaum etwas von den Hilfsgeldern. Auch die Familie des EU-Klima-Kommissars profitiert massiv.

China: Energiegewinnung durch Nuklearfusion

Die Sonne produziert durch die Fusion von Atomkernen riesige Mengen von Energie in Form von Hitze. Diese Technik soll zukünftig das Energieproblem auf der Welt lösen. Im chinesischen Hefei und in Greifswald arbeiten Wissenschaftler ununterbrochen daran.

US-Industrie brechen Aufträge weg

Die US-Industrie ist im Februar in eine Auftragsflaute geraten. Die Bestellungen sanken um 1,7 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Minus in diesem Umfang gerechnet.

Airbus warnt britische Mitarbeiter vor Brexit

Der Flugzeughersteller Airbus hat in einem Brief an seine Mitarbeiter in Großbritannien vor einem Austritt des Landes aus der Europäischen Union gewarnt. Der weltweit agierende Konzern fürchtet Einschränkungen und den Rückzug potentieller Investoren.

Panama-Papers: Enthüllungen über Briefkastenfirmen setzen Politiker und Finanzleute unter Druck

Mit der Veröffentlichung umfangreicher Daten über Inhaber von Briefkastenfirmen geraten mehrere amtierende Staats- und Regierungschefs unter Druck. Mehrere Länder haben im Zuge der Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Panama erste Schritte eingeleitet. Die australische Steuerbehörde teilte am Montag mit, wegen möglicher Steuerflucht 800 vermögende Kunden einer Kanzlei, die die Firmen gegründet haben soll, zu überprüfen.

Wegen Energiewende: RWE streicht 2.000 Stellen

Der Energiekonzern RWE wird wegen der Energiewende 2.000 Stellen streichen. Das Unternehmen hofft, bei der Maßnahme auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu können.

Bericht: Ostdeutsche arbeiten in Jahresschnitt zwei Wochen mehr als Westdeutsche

Ostdeutsche Erwerbstätige haben im vergangenen Jahr im Durchschnitt etwa zwei Wochen länger gearbeitet als westdeutsche. Im Osten wurden im Jahr 2015 im Schnitt 1436 Stunden gearbeitet. Dies waren 77 Stunden mehr als die 1359 in Westdeutschland geleisteten Stunden.

Amazon plant in Berlin Lieferung innerhalb von zwei Stunden

Der Internethändler Amazon will in Berlin künftig Pakete innerhalb von zwei Stunden ausliefern. Das Unternehmen lasse dafür bereits am Berliner Kurfürstendamm ein Lager aufbauen, heißt es.

Billiger Ölpreis macht Suezkanal unattraktiver

Der traditionelle Suezkanal wird derzeit von deutlich weniger Schiffen genutzt als üblich. Die seit 150 Jahren bestehende Handelsroute ist derzeit teurer als eine Umschiffung ums Kap der Guten Hoffnung.

EU-Umweltausschuss lehnt Glyphosat-Verlängerung ab

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat die geplante Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat abgelehnt. Folgt das EU-Parlament dem Ausschuss muss die EU-Kommission einen neuen Vorschlag vorlegen. Der alte sah eine Verlängerung der Zulassung bis 2031 vor.

Ungarns Notenbank senkt Zinsen auf Rekordtief

Nach der EZB hat sich auch Ungarns Zentralbank überraschend entschieden, den Leitzins zu senken. Man wolle mit der Maßnahme dem Inflationsziel näher kommen.

Atomkraftwerke in Belgien evakuiert

Nach den Anschlägen von Brüssel sind die beiden belgischen Atomkraftwerke teilweise evakuiert worden. Das für den Betrieb der Anlagen nicht unbedingt notwendige Personal verlasse die Kraftwerke in Doel und Tihange, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Electrabel am Dienstag

Nach Brüssel: Auswärtiges Amt richtet Krisenstab ein, Sicherheitsvorkehrungen verstärkt

Nach den Terroranschlägen in Brüssel hat das Auswärtige Amt in Berlin einen Krisenstab eingerichtet. Unklar war am Dienstag zunächst, ob auch Deutsche unter den Opfern sind. Ein Ministeriumssprecher sagte: „Die deutsche Botschaft in Brüssel bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche von den Explosionen betroffen sind.“

Brasiliens Öl-Riese Petrobras muss Rekordverlust verkraften

Brasiliens größter Konzern muss illegale Zahlungen als Verluste verbuchen. Niedrigere Erdölpreise drücken das Ergebnis weiter ins Minus. Die Justiz verurteilt einen ehemaligen Petrobas-Direktor.