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Deutsche Mittelstands Nachrichten

Wechselkurse: Schweizer Zentralbank verliert 30 Milliarden Franken

Die Schweizer Zentralbank hat in den ersten drei Monaten des Jahres ihren größten Quartalsverlust aller Zeiten verbucht. Die Entkoppelung des Franken vom Euro führte zu großen Verlusten bei den Devisenbeständen.

Österreich: Schwaches Wachstum bremst Investitionen

Während Spaniens Wirtschaft so stark wuchs wie seit Jahren nicht mehr, verweilt Österreich am Rande der Stagnation. Im ersten Quartal konnte die Wirtschaft Österreichs nur um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen. Das produzierende Gewerbe ist angeschlagen, neue Investitionen werden nicht getätigt.

Dollar-Kurs bremst US-Wachstum

Das Wirtschaftswachstum in den USA ist überraschend auf 0,2 Prozent eingebrochen. Experten hatten mit einer Wachstumsrate von 1,0 Prozent gerechnet. Als Grund für den Einbruch werden die Kältewelle und der starke Dollar angeführt.

Niedriger Ölpreis: Massive Gewinneinbrüche bei BP und Total

Innerhalb eines Jahres hat sich der Ölpreis fast halbiert. Das belastet vor allem die Öl-Konzerne. Der Nettogewinn bei BP fiel im ersten Quartal um 26 Prozent. Der französische Konzern Total sah einen Rückgang um 20 Prozent.

Sicherer Hafen: Deutschland zieht ausländische Investoren an

Die meisten Investoren kommen aus China und den USA. Von Neugründungen, Beteiligungen bis hin zu Übernahmen deutscher Unternehmen reicht das Spektrum. Mehr als 3,2 Milliarden Euro investierten ausländische Investoren im vergangenen Jahr in Deutschland.

Bosch profitiert vom schwachen Euro

Von Januar bis März stiegen die Erlöse des Technologie-Konzerns um rund 13 Prozent. Das entspricht einem Plus von mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für 2014 erreichte Bosch ein Umsatzplus von 49 Milliarden Euro. Vor allem die Kfz-Sparte konnte ein großes Plus verbuchen.

Wegen Krise: Exporte in Ukraine 2014 um Drittel gefallen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Ausfuhren in die Ukraine um mehr als 33 Prozent gesunken. Vor allem Maschinen und chemische Erzeugnisse wurden noch exportiert. Damit fällt die Ukraine im Export auf Rang 43 der internationalen Handelspartner Deutschlands: Noch hinter Thailand und Korea.

Metz: Chinesisches Unternehmen übernimmt TV-Hersteller

Der chinesische Elektronikkonzern Skyworth übernimmt den insolventen Fernseherbauer Metz. Etwa 70 Prozent der Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Die Blitz- und Kunststoffsparte des Unternehmens wurde an ein Unternehmen in der Region verkauft.

VW: Oberklasse beschert Umsatzplus im ersten Quartal

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn kann nach dem Machtkampf der vergangenen Tage mit sehr guten Umsatzzahlen punkten. Im ersten Quartal kletterten die Umsätze auf mehr als 52 Milliarden Euro. Vor allem die Marken Audi und Porsche trugen zu dem Umsatzplus bei.

Ford mit Verlusten in Europa und Südamerika

In Europa verliert Ford im ersten Quartal 185 Millionen Dollar. Als Grund wird der starke Dollar genannt, der Exporte amerikanischer Firmen verteuert. Doch auch in Nord- und Südamerika muss der US-Autobauer sinkenden Umsatz hinnehmen.

Insider: EU plant Einführung von Strafzöllen auf Spezialbleche

Nach Angaben von Insiders will die EU-Kommission ab Mai Import-Zölle auf Spezialbleche aus Russland, Japan, China, den USA und Südkorea einführen. Zuvor hatten sich europäische Stahlhersteller bei der Kommission über einen Preisverfall bei Blechen beschwert, der durch die Einfuhren aus dem Ausland ausgelöst wurde.

UPS steigert Gewinne wegen Preiserhöhungen

Aufgrund von Preiserhöhungen konnte der Paketdienstleister UPS im ersten Quartal des Jahres Gewinne einfahren. Nach Angaben des Unternehmens ist der Gewinn von Januar bis März gegenüber dem Vorjahr um 12,6 Prozent gestiegen.

Kirch-Prozess: Fünf Top-Manager der Deutschen Bank unter Anklage

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sitzt mit vier ehemaligen Top-Managern auf der Anklagebank in München. Allen fünf Personen wird versuchter Prozessbetrug vorgeworfen. Im äußersten Fall drohen den Angeklagten bis zu zehn Jahre Gefängnis.

USA: Pharma-Riese Bristol-Myers profitiert von Sparkurs

Trotz des starken Dollars konnte der US-Pharmakonzern Bristol-Myers seinen Gewinn im ersten Quartal um 27 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar steigern. Ausschlaggebend für den Erfolg ist der Sparkurs des Konzerns und der Verkauf von neuen Medikamenten.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.

Deutschland: Bau-Branche profitiert von steigenden öffentlichen Aufträgen

Bund, Länder und Gemeinden investieren ihre hohen Steuereinnahmen in den Wohnungsbau. Die deutsche Bauindustrie profitiert von dieser Entwicklung. „Wir machen und keine Sorgen“, sagt der Chef-Volkswirt des Verbands der Bauindustrie, Heiko Stiepelmann.

VW: Nach Piech-Abgang beginnt die Suche nach Nachfolgern

Mit seinem abrupten Abgang hat VW-Patriarch Ferdinand Piech die Suche nach seinem Nachfolger eröffnet. Um den Riesenkonzern mit zwölf Marken und weltweit fast 600.000 Beschäftigten zusammenzuhalten, muss der Kandidat in dem von Ingenieuren dominierten Unternehmen akzeptiert werden.

Polen verbessert Markt-Zugang für deutsche Energie-Konzerne

Deutsche Industrieunternehmen sollen in Polen einen besseren Marktzugang erhalten. Polen setzt verstärkt auf Kohleenergie. E.ON und RWE könnten davon profitieren.

Große Koalition: Keine Einigung über Genmais-Verbot

Die Große Koalition hat noch keine einheitliche Linie zur Ausgestaltung des Genmais-Verbots gefunden. Unklar bleibt, ob das Verbot im Zuständigkeitsbereich der Länder oder des Bundes angesiedelt werden soll.

IW-Forscher: Deutsche Konjunktur kühlt sich 2016 spürbar ab

Die Bundesregierung sei schuld, dass sich die deutsche Konjunktur im kommenden Jahr deutlich abkühlt, so das Institut für deutsche Wirtschaft. Die Niedrigzinsen sorgen für ein „Konsum-Strohfeuer“, welches 2016 verpuffe. Die Chancen auf einen lang anhaltenden dynamischen Aufschwung werden verspielt.