Alle Artikel von:

Deutsche Mittelstands Nachrichten

Neue Umfrage: Schottland bleibt im Vereinigten Königreich

Eine neue Umfrage hat ergeben, dass eine Mehrheit der Schotten gegen die Unabhängigkeit von Großbritannien stimmen könnten. Es wird jedoch eine ganz knappe Entscheidung geben. Die neue Umfrage verlieh dem britischen Pfund Auftrieb. Schottland gehört zu den Top-50 Handelspartnern für die Bundesrepublik Deutschland.

US-Regierung hat Yahoo zur Herausgabe von Nutzerdaten gezwungen

Der Internetpionier Yahoo macht Dokumente öffentlich, in denen die US-Regierung das Unternehmen dazu auffordert, Nutzerdaten herauszugeben. Anderenfalls drohe eine hohe Geldstrafe. Yahoo befolgte die Anordnung der Regierung. Auch Google und Facebook wollen ähnliche Dokumente enthüllen. Der Vorgang zeigt, dass Datenschutz so gut wie unmöglich geworden ist.

Dobrintdt will Maut-Ausnahmen in Grenzregionen berücksichtigen

Verkehrsminister Dobrindt geht auf die Kritik der Bundesländer ein. Die Maut soll nun nicht mehr für alle Straßen Deutschlands gelten. Zudem könnte eine Ausnahmeregelung in Grenzregionen kommen. Die Umsetzung einer solchen Ausnahme werde allerdings die Bürokratiekosten in die Höhe treiben, fürchten Kritiker. Das werde die Einnahmen der Maut senken und könne das ganze Projekt in Frage stellen.

Kahlschlag bei Karstadt: Bis zu 17.000 Mitarbeitern von Spar-Plan betroffen

Beim angeschlagenen Warenhauskonzern Karstadt wird ein radikaler Sparkurs gefahren. Dazu gehören Filialschließungen und Stellenabbau. Rund 20 Prozent weniger Personal brauchen vergleichbare Wettbewerber, rechnet der Finanzvorstand. Bei Karstadt mit seinen rund 17.000 Mitarbeitern wären demnach mindestens 3400 Stellen bedroht.

Steuerwettbewerb der Länder kann zu Steuermigration führen

Die Bundesregierung zeigt sich offen für mehr Steuerautonomie der Bundesländer. Auch Bayern und Baden-Württemberg sind dafür. Doch das Auseinanderdriften von Steuersätzen könne zu einem schädlichen Steuerwettbewerb führen, mit einer Verlagerung von Betriebsstätten und Wohnsitzen in angrenzende, niedriger besteuerte Länder, befürchten Kritiker.

Nach EU-Sanktionen: Rubel fällt auf Rekordtief

Die russische Währung fiel am Freitag auf einen neues Rekordtief. Ein Dollar verteuerte sich nach In-Kraft-Treten der Sanktionen auf mehr als 40,2 Rubel. Die russische Notenbank hält den Leitzins konstant bei acht Prozent.

Rechtsbruch mit Ansage: Schäuble will Schuldenbremse außer Kraft setzen

Bundesfinanzminister will für die Schuldenbremse für Bundesländer lockern, die mit ihren Finanzen nicht zurande kommen. Obwohl die Schuldenbremse geltendes Recht und die Steuereinnahmen so hoch wie noch nie sind, sollen Länder weiter Kredite aufnehmen dürfen.

Umfrage: AfD kommt auch in Brandenburg und Thüringen in den Landtag

Die Alternative für Deutschland (AfD) dürfte auch in Brandenburg und Thüringen in die Landtage einziehen. In beiden Ländern kann die Partei nahe an die 10 Prozent kommen. Die FDP dürfte in beiden Ländern nicht in die Parlamente einziehen.

Russland unterstützt trotz EU-Sanktionen weiter Friedensplan in der Ukraine

Russland will sich trotz der verschärften EU-Sanktionen weiter am Friedensplan für die Ukraine beteiligen. Die EU habe sich allerdings mit der erneuten Eskalation gegen den Frieden entschieden, hieß es aus Moskau.

Ukraine bezieht Brennstoff für Atomkraftwerke künftig aus den USA

Erster Erfolg der US-Politik in der Ukraine: Der Konzern Westinghouse wird die ukrainischen Atomkraftwerke künftig mit Brennstoff beliefern. Bisher hat die Ukraine das Material aus Russland bezogen.

Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten. Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

Roche zahlt Intermune Geschäftsführung hohe Abfindung

Über 105 Millionen Dollar erhält die Führungsspitze des Biotech-Unternehmens Intermune nach der Übernahme durch Roche. Der Schweizer Pharmariese will noch weitere kleine Zukäufe starten. Auch die Übernahme des japanischen Konkurrenten Chugai für 10 Milliarden Euro sei finanziell auch noch möglich.

Apple-Watch kann zu Umsatz-Einbußen bei Swatch führen

Die Schweizer Uhrenindustrie ist mit ihren hochwertigen Produkten kaum von der Apple Watch beeindrucken. Doch bei Swatch könnte die Einführung der Smartwatch von Apple den Umsatz senken. Doch Swatch will bald seine eigene Smartwatch auf den Markt bringen.

Frauen in Österreich arbeiten unfreiwillig in Teilzeit

Die Anzahl der Teilzeitstellen in Österreich steigt. Damit auch die Beschäftigung. Doch viele Frauen in Österreich arbeiten nur unfreiwillig auf Teilzeit. In manchen Regionen werden Vollzeitstellen kaum noch angeboten.

Lufthansa-Tochter Austrian verliert Tarifstreit vor Gericht

Der Europäische Gerichtshof setzt den von der Fluglinie gekündigten Tarifvertrag wieder in Kraft. Die Tarifpartner wollen sich nun außergerichtlich einigen.

EU-Kommission schmettert Bürgerinitiative gegen TTIP ab

Die EU-Kommission hat eine von 250 NGOs und Parteien eingereichte Bürgerinitiative gegen das Freihandelsabkommen abgelehnt. Die Verhandlungen seien eine Verwaltungs-Angelegenheit, eine Mitwirkung der Bürger ist nicht vorgesehen. Die Initiatoren kündigten Widerstand gegen diese Missachtung des Bürgerwillens an.

Leben ohne Sauerstoff: ISS-Astronauten entdecken Plankton im Weltall

Wissenschaftler haben Meeresplankton an der Außenhülle der International Space Station entdeckt. Russische Weltraumbehörden haben bestätigt, dass dort Spuren von Plankton und anderen Mikroorganismen gefunden wurden. Wie die Lebewesen dort hin gelangten und wie sie dort überleben ist noch ungeklärt.

Ohne schlüssige Begründung: EU beschließt neue Sanktionen gegen Russland

Angela Merkel hat sich in der EU durchgesetzt: Die EU-Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise treten am Freitag in Kraft. Eine Begründung für die neuerliche Eskalation gibt es nicht. Angela Merkels Argumente, die wir im folgenden im Wortlaut dokumentieren, enthalten keine neuen Fakten. Stattdessen werden die zwei bisherigen Bedingungen - Nachweis der Schuld der Russen am Abschuss von MH17 und Scheitern der Waffenruhe - einfach unter den Tisch gekehrt. Demnach hätte die EU nämlich jetzt keine neuen Sanktionen verhängen dürfen.

Zorniger Wirtschafts-Boss: Merkel agiert gegen Russen „in Abstimmung mit den USA“

Der Präsident der österreichischen Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, hat in einem TV-Interview Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, ihre harte Haltung gegen Russland mit Washington abzustimmen. Bisher galten in der EU solche Aussagen für hohe Vertreter des Establishments als absolutes Tabu. Das bemerkenswerte Interview im Wortlaut.

Ökonomen und Politiker fordern Steuer-Senkungen in Europa

In Europa herrscht breite Einigkeit von Ökonomen und Politikern: Eine Steuersenkung ist unerlässlich um die Kaufkraft wieder zu steigern. Das Problem: Die EZB hat die Rettung der Euro-Staaten übernommen. Daher glauben viele Politiker, die Krise werde sich von alleine verflüchtigen.