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Finanzen

Zentralbank: Portugal kann nicht wie geplant an die Kapitalmärkte zurück

Trotz der Durchsetzung der Sparmaßnahmen in Portugal und dem gesunkenen Defizit wird Portugal im nächsten Jahr womöglich nicht an den Anleihenmarkt zurückkehren können. Die „Risiken sind erheblich“, so die portugiesische Zentralbank – nicht nur auf portugiesischer Ebene, sondern auch mit Blick auf den gesamten Euroraum.

Griechenland: EZB erhöht Druck auf Banken und Regierung

Die EZB will vier griechischen Banken keine Liquiditätshilfen mehr gewähren, weil die Institute negatives Eigenkapital mehr haben. Über einen Not-Fonds sollen die Banken zur Sanierung gezwungen werden. Die EZB will verhindern, dass Hilfsgelder bei der Regierung versickern.

Als wär's ein Stück von Edgar Wallace: BoE-Governor Mervyn King mit schlechten Nachrichten.

Englische Notenbank bereitet sich auf Zerfall der Euro-Zone vor

In einem TV-Interview bestätigte der britische Notenbank-Chef Sir Mervyn King, dass die Bank of England und die britische Regierung gerade einen Notfallplan für den Zerfall der Euro-Zone entwickeln.

Banken wollen Rating-Agenturen weniger Informationen geben

Weniger ist mehr - so hoffen die europäischen Banken zumindest im Hinblick auf ihre eigenen Ratings. Sie wollen den drei großen Rating-Agenturen weniger Informationen geben. Damit könnte die Transparenz bei den Banken weiter leiden.

UniCredit, Italiens größte Bank, wurde um eine Stufe auf A3 herabgestuft (Foto: Flickr/travelling.steve)

Nach Downgrade droht nun Bankenkrise in Italien

Die Ratingagentur Moody’s hat 26 italienische Banken herabgestuft. Damit gehören die italienischen Banken nun zu den Geldinstituten mit den „niedrigsten Ratings in den entwickelten Ländern Europas“. Hintergrund ist unter anderem die schlechte wirtschaftliche Situation des Landes und der schwierige Zugang zu frischen Krediten.

Nervosität im Bond-Markt: Zinsen für Südeuropa steigen

Die Gefahr einer Ansteckung weiterer Staaten der Eurozone nimmt angesichts der Situation in Griechenland zu – vor allem Italien gerät immer mehr ins Blickfeld der Investoren. Wegen der unsicheren Banken sind aber auch die Zinsen spanischer Staatsanleihen kräftig gestiegen.

Domino-Effekt: Spanischen Banken fehlen 30 Milliarden Euro

Die spanische Bankenkrise weitet sich aus. Den Instituten fehlen mindestens 30 Milliarden Euro. Die Regierung will sich das ganze Ausmaß des Desasters immer noch nicht eingestehen.

Der MSCI Asia Apex 50 gab in der Nacht schon deutlich nach und ist bis jetzt um 1,38 Prozent gesunken (Grafik: Bloomberg)

Märkte nervös: Kann der geheimnisvolle Trader von London einen Crash verursachen?

JP Morgans Verluste in Milliardenhöhe könnten sich durch die großen Positionen des geheimnisvollen JP Morgan Traders, den Wal von London“ noch vervielfachen. Die Investoren sind nervös – weltweit gingen die Aktienkurse in den Keller.

Das spanische Defizit ist doch ein bisschen größer, als es der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos Währungskomissar Olli Rehn weismachen wollte (Foto: EU Consilium)

EU-Konjunkturprognose: Spaniens Defizit bei 6,4 Prozent

Die Rezession in Spanien wird auch im nächsten Jahr weiter anhalten, zeigt die neue Konjunkturprognose der EU-Kommission. Umso schwieriger wird die Haushaltskonsolidierung des Landes. Die Kommission rechnet nun mit einem Defizit von 6,4 Prozent in diesem Jahr - das Defizitziel liegt jedoch bei 5,3 Prozent.

Nouriel Roubini: "Griechenland wird nicht das einzige Land bleiben, dass seine Schulden restrukturieren muss"

Roubini erwartet Spanien-Bailout noch in diesem Jahr

Investment-Guru Nouriel Roubini geht davon aus, dass Spanien noch in diesem Jahr den Zugang zu den Kapitalmärkten verlieren und ein Bailout benötigen wird. Für ihn ist die Eurozone mur mehr ein sich „langsam bewegendes Zugwrack“.

Druck wird stärker: Bundesbank nimmt Anstieg der Inflation in Kauf

Die Bundesbank gibt der EZB-Politik nach und lässt künftig eine höhere Inflation zu. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlagenen Länder stärken und zur Beseitigung der wirtschaftlichen Ungleichgewichte im Euroraum beitragen, so der Chefsvolkswirt der Bundesbank.

IWF-Chefin Christine Lagarde will ein einheitliches Lohnniveau in Europa. (Foto: IWF/Stephen Jaffe)

IWF fordert höhere Löhne in Deutschland

Der IWF fordert von Deutschland eine Angleichung der Löhne an das höhere Niveau in Frankreich und Italien. Dies sei notwendig, um die Eurozone ins Gleichgewicht zu bringen.

Spanien: Hohe Zinsen, wankende Banken, Sparer fürchten um ihr Geld

An den Märkten herrscht weiter Nervosität: Die Situation in Griechenland lässt die Kreditkosten für zehnjährige spanische Anleihen wieder über die 6-Prozent-Marke wachsen. Die Kreditversicherungen haben ebenfalls wieder deutlich zugelegt.

Fast 1,2 Billionen Dollar haben zehn europäische Banken bei den Zentralbanken geparkt (Grafik: WSJ)

Nervosität: Banken horten Milliarden bei Zentralbanken

Angesichts der Zuspitzung der Schuldenkrise horten Europas größte Banken Bargeld bei den Zentralbanken. Sie fürchten einen Bank-Run und eine Kreditklemme. Dadurch jedoch verschlimmert sich die Situation am Interbankenmarkt und in der Privatwirtschaft.

Mariano Rajoy will im Ausnahmefall die Staatskasse zur Rettung der Banken anzapfen (Foto: Flickr/PPCYL - Partido Popular de Castilla y León)

Spanien muss marode Bankia mit Milliarden-Bailout retten

Die spanische Regierung bestätigte am Montag, dass die Bankia SA mit Milliarden aus Steuergeldern gerettet werden muss. Der CEO des Instituts ist zurückgetreten. Ein Analyst sagte, dass die Rettung nicht reiche: Es sei, als würde man die Stuhlreihen auf der Titanic neu gruppieren.

Angst vor neuer Eurokrise: Kreditversicherungen werden teurer

Die Wahlergebnisse in Griechenland und Frankreich trieben am Montag die Kreditausfallversicherungen in die Höhe. Die Märkte rechnen mit einer Verschlimmerung der Schuldenkrise und einer Ansteckung Italiens und Spaniens.

Börsen am Tag nach der Wahl wieder beruhigt

Der Ausgang der Wahlen in Griechenland und Frankreich beunruhigt die Märkte. Beide Ergebnisse stellen die Umsetzung der bisherigen Europolitik in Frage. Weltweit gingen die Kurse am Montag auf Talfahrt. Am Nachmittag erholten sich die Kurse wieder, auch an der Wall Street kam es zu keinen größeren Verwerfungen.

Größter norwegischer Pensionsfonds steigt aus Euro-Staatsanleihen aus

Eine für den Bondmarkt der Eurozone weitreichende Entscheidung hat der größte norwegische Pensionsfonds getroffen: Die Norweger reduzieren ihre Bestände an irischen und portugiesischen Staatsanleihen. Sie seien besorgt über die Lage in der Eurozone. Viele institutionelle Anleger orientieren sich an den Norwegern.

Millionär wider Willen: Comdirect überweist irrtümlich 200 Millionen Euro

Die Direktbank Comdirect hat einem Kunden irrtümlich 200 Millionen Euro überwiesen. Als der Fehler behoben war, forderte die Bank 12.000 Euro Zinsen von ihrem Kunden – zu Unrecht, wie ein Gericht nun entschied.

George Osborne konnte nicht umhin, Londons Wichtigkeit als Finanzplatz zu unterstreichen (Foto: Flickr/HM Treasury)

Finanzsteuer: Großbritannien nennt EU-Vorschlag „idiotisch“

Nach 16 Stunden gingen die Gespräche der EU-Finanzminister ohne klares Ergebnis zu Ende. Für den britischen Finanzminister sind die Forderungen der EU-Finanzminister zu schwach, er würde mit diesen aussehen wie ein Idiot. Großbritannien setzt den Konfrontationskurs in der EU fort.