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Finanzen

Draghi: Nullzinspolitik schafft Arbeitsplätze

EZB-Chef Mario Draghi hat vor dem Europa-Ausschuss des Bundestages für seine in Deutschland umstrittene Nullzinspolitik geworben. Die EZB habe mit ihren Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und einer besser laufenden Wirtschaft beigetragen, sagte der Notenbankchef.

Schweizer sind Spitzenreiter der Kapitalisierung

Ein Großteil des Schweizer BIP wird von kleinen und mittelständischen Unternehmen generiert. Doch die Wichtigkeit großer Konzerne ist mit dem Blick auf deren weltweite Vernetzung und deren Börsenwert immens. Immerhin tragen sie fast 40 Prozent zum gesamten Unternehmenssteuerertrag bei.

Wegen Deutsche Bank: NordLB bläst Bond-Emission ab

Die Krise bei der Deutsche Bank erschwert anderen Unternehmen die Platzierung von Anleihen. Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) blies am Dienstag die Emission eines vorrangigen Bonds mit einem Volumen von 500 Millionen Euro ab.

Österreichs Subventionen für Ökostrom steigen

Der Anteil des Ökostroms am Strommarkt steigt stetig. Allerdings sind noch längst nicht alle Unternehmen profitabel. Tatsächlich sind mit dem steigenden Anteil des Ökostroms auch die Subventionen für diesen gestiegen: von 14,5 auf 15,9 Prozent.

Brexit-Schock war teuer für Schweizer Notenbank

Die Schweizerische Notenbank hat im zweiten Quartal angesichts des Brexit-Votums so viel Geld zur Schwächung des Franken ausgegeben wie seit der Aufgabe des Euro-Mindestkurses nicht

Studie: Kommunen geben weniger für Schulbau aus als vor 20 Jahren

In Deutschland wird offenbar viel zu wenig in den Bau und die Modernisierung von Schulen investiert. Verglichen mit den 1990er-Jahren wurden die dafür bereitgestellten Mittel erheblich reduziert. Große Unterschiede gibt es auch zwischen den Bundesländern.

EZB senkt Rezessionsrisiko in Deutschland

Das Rezessionsrisiko für die deutsche Wirtschaft hat weiter abgenommen. Der entsprechende Indikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung sank von 20,9 Prozent auf 19,7 Prozent.

Airbnb sammelt bei Investoren mehr als eine halbe Milliarde Dollar ein

Das Zimmervermittlungsportal Airbnb hat sich eine umfangreiche Geldspritze besorgt. Bei der jüngsten Investorenrunde wurden 555,5 Millionen Dollar (495 Millionen Euro) zugesagt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus informierten Kreisen erfuhr. Dies bestätigten auch Dokumente, die Airbnb am Donnerstag bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichte.

Enthüllungen um Briefkastenfirmen auf Bahamas fachen Steuerdebatte neu an

Neue Enthüllungen zu Briefkastenfirmen auf den Bahamas haben die Forderungen nach einer Verschärfung der internationalen Steuer- und Firmengesetzgebung verstärkt. Europaabgeordnete und Hilfsorganisationen verlangten am Donnerstag die weltweite Offenlegung von Unternehmensdaten und mehr Druck auf Steuerparadiese.

Studie: Vorsichtige Geldanlage kostet Deutsche Milliarden

Die deutschen Sparer verschenken durch ihre Furcht vor Aktien einer Studie zufolge jedes Jahr Milliarden. Trotz der extrem niedrigen Zinsen auf Sparguthaben und Tagesgeld hätten die Deutschen rund 40 Prozent ihres Vermögens auf Konten bei der Bank liegen, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Erhebung der Allianz.

Verbraucherschützer mahnen Banken wegen teurer Basiskonten ab

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wirft mehreren Banken vor, zu hohe Gebühren für ihr Basiskonto zu verlangen. Sechs Institute seien deshalb abgemahnt worden, teilte der Verband am Dienstag mit.

Springer-Verlag steigt in Bankenbranche ein

Die Deutsche Bank und der Axel Springer Verlag fördern künftig gemeinsam junge Technologieunternehmen aus der Banken- und Versicherungsbranche.

Negativzinsen: Kritik an der Schweizerischen Nationalbank nimmt zu

Die Kritik an der Schweizerischen Nationalbank wächst. Diese steckt in einer Zwickmühle: Sie ist sich über die negativen Folgen ihrer Geldpolitik für Sparer und Versicherer im Klaren – aber durch Zinserhöhungen würde sie riskieren, dass der Franken an Wert gewinnt – was der Wirtschaft schadet.

Banken verlangen höhere Gebühren fürs Geldabheben

Fast alle deutschen Banken erhöhen die Gebühren für Geldabhebungen an fremden Automaten deutlich. Höhere Gebühren sind ein Weg, mit dem die Geldinstitute die Negativzinsen der EZB unbemerkt an die Kunden weitergeben können.

Schweiz: Firmen versichern Bargeld gegen Diebstahl

Statt ihr Geld in einer Bank zu deponieren, lagern Schweizer Unternehmen dieses lieber selbst ein. Das Vertrauen in die eigene Bank schwindet zusehends.

Warten auf den Crash-Moment: Investoren horten massiv Bargeld

Der Vermögensverwalter Blackrock sieht riesige Cash-Bestände bei den Investoren: Das Volumen soll bei 70 Billionen Dollar liegen. Blackrock erwartet, dass die Anleger bald wieder in Aktien einsteigen könnten. Was Blackrock nicht sagt: Zunächst warten die Investoren auf den Crash, um dann Werte billig zu kaufen.

Sparkassen: Deutscher Mittelstand robuster als vor der Finanzkrise

Die mittelständischen Unternehmen sind nach einer Analyse des Sparkassenverbandes DSGV stabil und für die Zukunft gerüstet. Die jährliche Auswertung der Bilanzen zeige, dass die rund drei Millionen Mittelstandsfirmen inzwischen sogar robuster aufgestellt seien als vor der Finanzkrise im Jahr 2008.

Bundesregierung kommt Startups bei Verlustvortrag entgegen

Die Bundesregierung will Mittelständlern und Startups bei der Verlustverrechnung steuerlich entgegenkommen. Sie sollen auch bei einem Wechsel ihrer Anteilseigner ihre aufgelaufenen Verluste gegenüber dem Fiskus geltend machen können. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den die Bundesregierung am Mittwoch verabschieden will.

Schweizer Banken geben Negativzinsen indirekt an Kunden weiter

Schweizer Banken halten sich eine Weitergabe der von der Zentralbank veranschlagten Negativzinsen an die Kunden offen.

Commerzbank prüft Ende der Mittelstandsbank

Die Commerzbank plant offenbar eine Aufspaltung ihrer Mittelstandsbank. Deren Kunden sollen der Privatkundensparte sowie der Investmentbank zugeschlagen werden. Die Maßnahme ist offenbar Teil der Restrukturierung der Bank, welche zusammen mit McKinsey erarbeitet und wahrscheinlich zu Stellenstreichungen führen wird.