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Innovation

Deutschland: Razzia gegen Privatnutzer von Spionage-Software

Am Dienstag fanden in sechs Bundesländern Razzien wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten statt. Es wurden 13 Tatverdächtige festgenommen, die als Privatpersonen die Spionage-Software „DroidJack“ gekauft und eingesetzt haben sollen.

Next: Selbstfahrende Kabinen als Transportmittel

Ein italienisches Unternehmen arbeitet an dem Transportmittel der Zukunft. Per App wird eine selbstfahrende Kabine bestellt, diese holt den Passagier ab und koppelt sich an andere Kabinen, die in eine ähnliche Richtung fahren. Selbst Getränke kann man sich die Fahrt über liefern lassen.

Krebserregendes Monsanto-Gift in Wundverbänden nachgewiesen

Eine argentinische Studie hat das Pflanzengift Glyphosat in zahlreichen Baumwoll-Produkten nachgewiesen. Der als krebserregend eingestufte Stoff fand sich in allen getesteten Wundverbänden. Die Forscher warnen, das Gift könne über offene Wunden direkt in den Blutkreislauf gelangen.

Das Ende des binären Codes: Daten-Sprache wird dreidimensional

Ein neues Material für Datenspeicher könnte das binäre System erweitern: Hauchdünnen Memristoren aus Keramik ermöglichen mehrschichtige Speicher: Drei Widerstandszustände könnten eine dritte Dimension in die Code-Sprache bringen: Zu 0 und 1 kommt künftig 2.

EU-Urteil: Umtausch von Bitcoins ist mehrwertsteuerfrei

Die Internet-Währung Bitcoin ist steuerlich genau wie andere Zahlungsmittel zu behandeln, so der Europäische Gerichtshof. Damit ist auch der Umtausch der virtuellen Währung nicht mehrwertsteuerpflichtig.

Lampe Ohne Batterie: Licht aus Körperwärme

Die Wärme aus einem Finger reicht aus, um eine Taschenlampe zum Leuchten zu bringen. Ein Startup hat einen winzigen thermoelektrischer Generator entwickelt, der die Wärme in genügend elektrische Energie umwandelt, um eine LED-Lampe zum Leuchten zu bringen.

Schlechte Schlagzeilen: Tesla-Aktie unter Druck

Ein negativer Bericht des Consumer Reports hat die Aktien von Tesla zum Absturz gebracht. Noch vor wenigen Wochen hatte dasselbe Magazin Tesla in höchsten Tönen gelobt.

Microlattice: Das leichtestes Metall der Welt

So leicht wie Schaum und doch stabil genug für den Flugzeugbau. Boeings Entwicklungsteam hat das nach eigenen Angaben leichteste Metall der Welt entwickelt. Das Metall besteht fast vollständig aus Luft und ahmt den Aufbau von Knochen auf Nano-Ebene nach.

Straßen sollen zukünftig Strom erzeugen

In den USA und in Deutschland geht die Forschung und Entwicklung zu stromerzeugenden Straßen voran. Ein deutsches Unternehmen setzt dabei auf ein flexibles, mit Solarzellen bestücktes, ausrollbares Material. Das amerikanische Unternehmen verwendet statt Asphalt stabiles Glas.

Kaum Materialkosten: Lehm-Häuser aus dem Drucker

Gerade in den Metropolen vieler Entwicklungsländer ist angemessener und günstiger Wohnraum ein großes Problem. Das italienische Unternehmen WASP will diesem Problem mit einem riesigen 3D-Drucker entgegen treten. Der zwölf Meter hohe Prototyp kann Lehmhäuser mit sechs Metern Durchmesser bauen, die als günstiger Wohnraum für Bedürftige oder als Notunterkunft dienen sollen.

Biotechnik: Pilze verlängern Laufzeit von Lithium-Ionen-Akkus

Der gemeine Champignon kann die Laufzeit und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus erheblich verlängern. Die günstigen Pilze können das bisher aufwendig gewonnene synthetische Material Graphen ersetzen. Die Leistung der Pilz-Akkus werde dadurch mit der Zeit immer besser, statt nachzulassen.

Chip kann Licht direkt in Strom umwandeln

Ein Chip aus zahlreichen Nanoröhrchen soll für die Stromerzeugung viel effizienter sein als heutige Solarzellen und auch nur einen Bruchteil der Kosten verursachen. Die Nanoröhrchen können eintretendes Licht ohne Umweg direkt in Gleichstrom umwandeln.

Industrie 4.0: Maschinen kommunizieren mit Infrarotlicht

Keine lästigen Kabel und keine langen Wartezeiten. Das neue Modul des Fraunhofer Instituts sendet via Infrarotlicht Daten in Übertragungsraten von bis zu 12,5 Gigabit pro Sekunde. Mit dem Modul lassen sich außerdem die Wartungskosten und Spionagemöglichkeiten deutlich reduzieren.

Verkehr: Nie wieder an einer roten Ampel stehen

Informations-Austausch zwischen Ampeln und Autos soll Staus und Unfälle vermeiden und den Verkehr abgasärmer machen. Dazu senden die Autos ihren Standort zehnmal pro Sekunde an die Ampeln. Sind sie nur noch 200 Meter von einer Ampel entfernt, schaltet diese wenn möglich auf grün.

Elektro-Autos: Neue Technologie steigert die Effizienz von Brennstoffzellen

Ein neues Beschichtungsverfahren sorgt dafür, dass Brennstoffzellen Gase schneller in elektrischen Strom umwandeln können. Das senkt die Kosten für die Zellen, die zum Beispiel Elektroautos antreiben. Ein Vorteil dieser Autos ist, dass sie statt Abgas Wasserdampf produzieren.

Smarter Wein ab 2016 im Handel

Eine App hilft Winzern beim Weinanbau. Sensoren erfassen alle relevanten Daten am Weinstock und senden diese auf das Smartphone des Winzers. Dieser kann dann seine Maßnahmen konkret an die Bedürfnisse der Pflanze anpassen und so die Menge und die Qualität des Weins steigern.

Laser-Logo macht Fahrradfahrer auf dunklen Straßen sichtbar

Fahrradfahrer können neuerdings beim Fahren ein Laser-Licht aktivieren, das ein Fahrrad-Logo auf die Straße vor ihnen projiziert. Dieses ist besonders im Dunkeln für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar. Dadurch werden Autofahrer vor Fahrradfahrern gewarnt, die sie sonst nicht sehen könnten.

Erste Kohle-Abwasser-Reinigungsanlage in der Schweiz wird eröffnet

Am Samstag wird die erste Abwasser-Reinigungsanlage der Schweiz eröffnet, die mit Aktivkohle arbeitet. Die Kohle filtert kleinste Schadstoffe aus dem Wasser. Die Ergebnisse der Testphase sind so vielversprechend, dass bis 2040 rund hundert weitere Reinigungsanlagen in Betrieb gehen sollen.

Drohnen bauen eigenständig Brücken

Drohnen haben erstmals autonom eine Seilbrücke gespannt, die das Gewicht eines Menschen aushalten kann. Durch diese Technologien werden unerreichbare Orte zugänglich. Eine Brücke von sieben Länge ist in wenigen Minuten errichtet.

Windturbinen für den Rucksack

Neue Mini-Windturbinen passen in jede Handtasche. Die Turbinen können schon bei schwachem Wind ausreichend Energie erzeugen, um ein Smartphone bis zu viermal komplett aufzuladen. Außerdem können sie den erzeugten Strom speichern und auch so konvertieren, dass sie die Steckdosen zu Hause mit Strom versorgen.