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Innovation

Norwegen: Ölkonzern Statoil baut schwimmenden Windpark

Statoil hat eine Möglichkeit gefunden, um Offshore-Windanlagen umweltverträglicher zu machen: Statt die Windräder wie bisher am Meeresgrund zu installieren, plant der Ölkonzern ein System aus schwimmenden Windrädern. Eine solche Anlage soll nun vor der schottischen Küste entstehen.

Schwerkraft überwunden: Schallwellen lassen Gegenstände schweben

Ein Forscher-Team der Universitäten Bristol und Sussex hat eine Maschine entwickelt, die Dinge mittels Schallwellen zum Schweben bringt. Mittels eines Sonic Traktor Beam – Science-Fiction-Fans auch im Deutschen als Traktorstrahl bekannt, lassen sich die schwebenden Objekte zudem gezielt in der...

Dürfen Roboter-Autos bei Unfällen das Leben des Fahrers gefährden?

Selbstfahrende Autos stellen Software-Entwickler vor ein moralischen Dilemma: Sie müssen das Auto dazu programmieren, bei unvermeidbaren Unfällen zu entscheiden, ob der Fahrer oder die Passanten geschützt werden sollen. Forscher haben nun in einer Studie untersucht, ob Kunden ein Auto mit „Killer-Software“ kaufen würden.

Schallwellen lassen Gegenstände schweben

Britische Forscher haben eine Maschine entwickelt, die Dinge auf Schallwellen schweben lässt. 64 Mini-Lautsprecher bilden dazu eine Art Klangfeld, auf dem Objekte in der Luft dreidimensional gesteuert werden können. Da Schallwellen auch durch Gewebe dringen, könnte so etwa Medizin ohne chirurgische Eingriffe durch den Körper bewegt werden.

Start-up-Hype flacht ab: Weniger Börsengänge in der Tech-Branche

Die Zahl der Börsengänge von Technologie-Start-ups geht rasant zurück. Allein im dritten Quartal sank die Zahl der Erstnotierungen in der Branche um 69 Prozent. Grund sei neben der China-Krise und der unsicheren US-Zinspolitik auch, dass viel Start-ups dank der Finanzierung durch privater Investoren gar keinen Börsengang mehr brauchen, so ein aktueller PwC-Bericht.

Google bringt Maschinen das Lesen bei

Ein Google-Forscherteam hat eine Methode entwickelt, Maschinen das Lesen von natürlicher Sprache beizubringen. Dazu füttern die Forscher die Computer mit Unmengen von kommentierten Nachrichtenartikeln. Ziel ist es, den Maschinen beizubringen, deren Inhalt zu verstehen und dazu Fragen zu beantworten.

Deutschland: Razzia gegen Privatnutzer von Spionage-Software

Am Dienstag fanden in sechs Bundesländern Razzien wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten statt. Es wurden 13 Tatverdächtige festgenommen, die als Privatpersonen die Spionage-Software „DroidJack“ gekauft und eingesetzt haben sollen.

Next: Selbstfahrende Kabinen als Transportmittel

Ein italienisches Unternehmen arbeitet an dem Transportmittel der Zukunft. Per App wird eine selbstfahrende Kabine bestellt, diese holt den Passagier ab und koppelt sich an andere Kabinen, die in eine ähnliche Richtung fahren. Selbst Getränke kann man sich die Fahrt über liefern lassen.

Krebserregendes Monsanto-Gift in Wundverbänden nachgewiesen

Eine argentinische Studie hat das Pflanzengift Glyphosat in zahlreichen Baumwoll-Produkten nachgewiesen. Der als krebserregend eingestufte Stoff fand sich in allen getesteten Wundverbänden. Die Forscher warnen, das Gift könne über offene Wunden direkt in den Blutkreislauf gelangen.

Das Ende des binären Codes: Daten-Sprache wird dreidimensional

Ein neues Material für Datenspeicher könnte das binäre System erweitern: Hauchdünnen Memristoren aus Keramik ermöglichen mehrschichtige Speicher: Drei Widerstandszustände könnten eine dritte Dimension in die Code-Sprache bringen: Zu 0 und 1 kommt künftig 2.

EU-Urteil: Umtausch von Bitcoins ist mehrwertsteuerfrei

Die Internet-Währung Bitcoin ist steuerlich genau wie andere Zahlungsmittel zu behandeln, so der Europäische Gerichtshof. Damit ist auch der Umtausch der virtuellen Währung nicht mehrwertsteuerpflichtig.

Lampe Ohne Batterie: Licht aus Körperwärme

Die Wärme aus einem Finger reicht aus, um eine Taschenlampe zum Leuchten zu bringen. Ein Startup hat einen winzigen thermoelektrischer Generator entwickelt, der die Wärme in genügend elektrische Energie umwandelt, um eine LED-Lampe zum Leuchten zu bringen.

Schlechte Schlagzeilen: Tesla-Aktie unter Druck

Ein negativer Bericht des Consumer Reports hat die Aktien von Tesla zum Absturz gebracht. Noch vor wenigen Wochen hatte dasselbe Magazin Tesla in höchsten Tönen gelobt.

Microlattice: Das leichtestes Metall der Welt

So leicht wie Schaum und doch stabil genug für den Flugzeugbau. Boeings Entwicklungsteam hat das nach eigenen Angaben leichteste Metall der Welt entwickelt. Das Metall besteht fast vollständig aus Luft und ahmt den Aufbau von Knochen auf Nano-Ebene nach.

Straßen sollen zukünftig Strom erzeugen

In den USA und in Deutschland geht die Forschung und Entwicklung zu stromerzeugenden Straßen voran. Ein deutsches Unternehmen setzt dabei auf ein flexibles, mit Solarzellen bestücktes, ausrollbares Material. Das amerikanische Unternehmen verwendet statt Asphalt stabiles Glas.

Kaum Materialkosten: Lehm-Häuser aus dem Drucker

Gerade in den Metropolen vieler Entwicklungsländer ist angemessener und günstiger Wohnraum ein großes Problem. Das italienische Unternehmen WASP will diesem Problem mit einem riesigen 3D-Drucker entgegen treten. Der zwölf Meter hohe Prototyp kann Lehmhäuser mit sechs Metern Durchmesser bauen, die als günstiger Wohnraum für Bedürftige oder als Notunterkunft dienen sollen.

Biotechnik: Pilze verlängern Laufzeit von Lithium-Ionen-Akkus

Der gemeine Champignon kann die Laufzeit und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus erheblich verlängern. Die günstigen Pilze können das bisher aufwendig gewonnene synthetische Material Graphen ersetzen. Die Leistung der Pilz-Akkus werde dadurch mit der Zeit immer besser, statt nachzulassen.

Chip kann Licht direkt in Strom umwandeln

Ein Chip aus zahlreichen Nanoröhrchen soll für die Stromerzeugung viel effizienter sein als heutige Solarzellen und auch nur einen Bruchteil der Kosten verursachen. Die Nanoröhrchen können eintretendes Licht ohne Umweg direkt in Gleichstrom umwandeln.

Industrie 4.0: Maschinen kommunizieren mit Infrarotlicht

Keine lästigen Kabel und keine langen Wartezeiten. Das neue Modul des Fraunhofer Instituts sendet via Infrarotlicht Daten in Übertragungsraten von bis zu 12,5 Gigabit pro Sekunde. Mit dem Modul lassen sich außerdem die Wartungskosten und Spionagemöglichkeiten deutlich reduzieren.

Verkehr: Nie wieder an einer roten Ampel stehen

Informations-Austausch zwischen Ampeln und Autos soll Staus und Unfälle vermeiden und den Verkehr abgasärmer machen. Dazu senden die Autos ihren Standort zehnmal pro Sekunde an die Ampeln. Sind sie nur noch 200 Meter von einer Ampel entfernt, schaltet diese wenn möglich auf grün.