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Innovation

Statt Rohöl: Plastik aus Erdgas

In jedem nahezu jedem Plastikgegenstand steckt heute Rohöl. Die Produktion ist aufwendig und Öl ist kostbar. Aus diesem Grund hat ein Niederländer nun ein Verfahren für die ressourcenschonendere Herstellung von Plastik vorgestellt. Aus Erdgas gewinn er das gasförmige Ethen, das Grundstoff zahlreicher Kunststoffe wie Polyethylen und PVC ist.

Expertise: Japan holt TU Graz zum Häuserbau

Die Technische Universität Graz hat zusammen mit der japanischen Regierung eine Kooperation beschlossen. Japan will vom Wissen der Österreicher bei dem Bau mit Massivholzbrettern profitieren. Holz ist in Japan ein noch reichlich vorhandener Rohstoff und die Bauweise hat ihre Erdbebensicherheit bereits unter Beweis gestellt.

Speziallack aus Glas schützt vor Hitze

Ein Team aus amerikanischen Forschern hat für das US-Militär einen Speziallack entwickelt. Dieser soll Oberflächen auch bei starker Sonneneinstrahlung und Hitze kühl halten. Angeblich soll der neue Lack hunderte Jahre halten können.

Phytomining: Forscher wollen seltene Erden und Metalle mit Pflanzen ernten

In Freiberg arbeiten Wissenschaftler daran, das wertvolle Metall Germanium mit bestimmten Pflanzen zu gewinnen. Dabei wird es aus den Böden extrahiert und in der Pflanze angereichert. Angesichts der chinesischen Vorherrschaft beim Abbau Seltener Erden und der Nachfrage im Smartphone- und Batteriebereich ein möglicher Weise lukratives Projekt.

Intelligente Auto-Batterie schaltet sich selbst aus

Ein amerikanisches Start-up hat eine Autobatterie entwickelt, die sich abschaltet, noch bevor sie völlig leer ist. Die Batterie ist aber nicht nur schlau, sie ist auch deutlich leichter als herkömmliche Batterien. Eine neue Idee, um im Notfall Handys aufladen zu können, gibt es auch. Und alles, was man dafür braucht ist eine AA Batterie aus dem Supermarkt.

NASA will menschliche Abfälle recyceln

Die Raumfahrt ist stets auf Innovationen angewiesen. Neben dem Heranzüchten von Lebensmitteln im All oder aus dem 3D-Drucker ist nun auch der Urin der Astronauten zumindest für die NASA und die Wissenschaftler von Interesse.

Buchseite reinigt Trinkwasser

Amerikanischen Forschern ist es gelungen, eine einfache und kostengünstige Methode zu entwickeln, um Trinkwasser zu reinigen: Ein Buch, dessen Papierseiten mit Nanopartikeln versetzt wurden. Vor allem in Schwellenländern und Krisengebieten kann dies zum Einsatz kommen.

Samsung nimmt am Wettkampf um weltweites Internet teil

Google und Facebook bekommen einen neuen Mitstreiter bei der Herausforderung, weltweit schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Samsung ist eingestiegen und will über Satelliten eine 5G-Internetverbindung auch in den entlegenen Gebieten zur Verfügung stellen.

Wolkenkratzer ohne Stahl und Beton

Mit 35 Stockwerken will ein kanadisches Architekturbüro das größte Holzgebäude der Welt in Paris bauen. Direkt an der Stadtautobahn gelegen, soll es nebenbei auch noch die Luft der Millionenstadt verbessern.

Google plant umfangreichen Konzern-Umbau

Bereits zum Ende des Jahres soll der Konzernumbau von statten gegangenen sein. Geplant ist unter anderem, dass das neue Alphabet Google als börsennotierte Gesellschaft ablöst. Google-Chef Larry Page werde dann Chef von Alphabet und Google das größte Tochterunternehmen sein.

Fraunhofer Elektrosportwagen erhält Straßenzulassung

Der zugelassene IISB-One ist komplett mit Komponenten, die am Fraunhofer IISB entwickelt wurden, ausgestattet. Das Ladesystem des Sportwagens wiegt nur 3 Kilogramm und verfügt über einen Ladewirkungsgrad von 97 Prozent.

Stau vorhersagen: Logistik-Software liefert Verkehrs-Prognosen in Echtzeit

Eine neue Software kann Verkehrsdaten nicht nur auswerten, sondern auch Stau-Voraussagen machen. Die App verbindet in Echtzeit Verkehrsdaten aus dem Internet mit Unternehmensdaten und berechnet so die beste Route. Das Programm soll Spediteuren und Logistik-Unternehmen helfen, Zeit, Kosten- und CO2 einzusparen.

Windows 10 übermittelt alle persönlichen Nutzer-Daten an Microsoft

Das neue Betriebssystem Windows 10 gilt als das neugierigste Microsoft-Betriebssystem aller Zeiten. Es greift auf alle nahezu alle Daten – inklusive die Aussprache einer Person und das Tippverhalten – zurück. Doch die Nutzer haben auch die Möglichkeit, die Datensammlungs-Funktionen auszuschalten.

Für Notfälle: Japaner entwickeln faltbare Auto-Brücke zum Mitnehmen

Eine mobile Brücke soll künftig in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen. Die Brücke passt in einem Pkw-Anhänger, kann wie eine Ziehharmonika auseinander gezogen werden und ist innerhalb einer Stunde verkehrsbereit.

Ofen-Technologie der Zukunft: Backen mit Ultraschall

Bäckereien könnten ihre Brötchen künftig mithilfe von Ultraschall backen. Ein mit Schallwellen erzeugtes Aerosol aus Wasser, soll zu deutlich höheren Produktqualitäten führen. Die Technologie könnte beim Kühl- und Gärprozess Energie, Zeit und Kosten sparen.

Alternative Energie: Lampe generiert Strom aus Salzwasser

Ein Startup hat Lampen entwickelt, die allein mit Salzwasser laufen. Die Energie aus einem Liter Meerwasser etwa bringt die LED-Lampe für 8 Stunden täglich zum Leuchten. Auch Smartphones können mit dem Strom aus der elektrochemischen Reaktion aufgeladen werden.

Niederlande setzen auf Plastikmüll für Straßenbau

Plastikmüll aus den Ozeanen will ein niederländischer Bauunternehmer nutzen. Er will damit Straßen bauen. Diese sollen dadurch leichter, stabiler und günstiger sein als Asphalt.

Selbstversorgung: Indoor-Farm auf drei Stockwerken

Im der amerikanischen Kleinstadt Jackson soll eine der modernsten vertikalen Farmen entstehen. Über drei Stockwerke hinweg soll Obst und Gemüse angebaut werden und der Stadt eine bessere Versorgung sichern. Ein mögliches Vorbild für andere Regionen.

Längere Akkulaufzeit dank Origami

An der Arizona State Universität ist es gelungen, mittels eines speziellen Verfahrens faltbare Akkus herzustellen. Diese verfügen über eine deutlich größere Laufzeit und eignen sich sehr gut zur Verwendung in Smartphone und Smartwatches.

Zur Nachrüstung: Erdbebenschutz für den Bestand

Ein Team der Universität Brighton arbeitet an einer kleinen Box, die Im Falle eines Erdbebens Leben retten kann. Dabei handelt es sich nicht um eine Technologie, wie sie bei Neubauten verwendet wird. Vielmehr geht es darum, in armen Gebieten nachzurüsten und die schon existierenden Häuser zu schützen.