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Konjunktur

Francois Hollande muss das Defizit weiter reduzieren, aber auch die Wirtschaft ankurbeln (Foto: Flickr/Parti socialiste)

Frankreich: Mehr Defizit, weniger Wachstum

Francois Hollande gerät zunehmend unter Druck. Die Wirtschaft stagniert, das Defizit des Staates ist deutlich höher als angenommen. Heute trifft Hollande Merkel. Es könnte eine emotionale Begegnung werden.

72 Prozent der Unternehmen gaben an, dass durch die Krise ihre Planungssicherheit abgenommen hat (Grafik: Commerzbank)

Krisen-Angst: Deutsche Mittelständler investieren weniger

Viele deutsche Mittelständler sagen, die Eurokrise wirke sich negativ auf ihre Geschäftstätigkeit aus und gefährde ihre Planungssicherheit. Deshalb senken sie ihre Investitionen, um sich nicht unnötig neu zu verschulden. Sie fürchten, dass die Krise nun auch Deutschland erreicht.

Die Industrieproduktion sank in der Eurozone im März um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat (Grafik: Eurostat)

Eurozone: Deutlicher Rückgang der Industrieproduktion

In der gesamten Eurozone ist die Industrieproduktion im März deutlich zurückgegangen, obwohl Ökonomen mit einem leichten Wachstum gerechnet hatten. Den größten Rückgang in Bezug auf den Vorjahresmonat wiesen Luxemburg und Griechenland auf.

Nervosität in Brüssel: EU will Griechenland Sparkurs erleichtern

Goldman Sachs warnt die EU: Ein Griechenland-Austritt aus dem Euro wäre nicht leicht zu verkraften. In Brüssel regiert die nackte Angst. Die Kosten für den Griechen-Exit betragen etwa 280 Milliarden Euro. Daher will die EU das mit Griechenland vereinbarte Sparprogramm deutlich lockern. Bedingung ist die Bildung einer EU-freundlichen Regierung in Athen.

NRW: Schlappe für die CDU – schlechtestes Ergebnis der Geschichte

Rot-Grün hat die Landtagswahlen in NRW deutlich gewonnen. Auch die FDP und die Piraten ziehen in den Landtag ein. Die Linke fliegt raus, und Norbert Röttgen beschert der CDU ein verheerendes Ergebnis.

Die Briten haben immer gute Ideen für Europa - solange sie selber machen können, was sie wollen. (Foto: Flickr/toastbrot81)

Großbritannien fordert Zentralregierung für Euro-Zone

Der britische Premierminister David Cameron hat wieder einmal einen guten Vorschlag für Europa: Die Eurozone solle eine gemeinsame Zentralregierung installieren. Großbritannien werde ein solches Unterfangen gerne von der Seitenlinie aus kommentieren.

Wegen des hohen französischen Defizits wird Francois Hollande nicht umhin kommen, seine Anhänger (hier seine Fangemeinde im Herbst 2011 in Paris) zu enttäuschen. (Foto: Flickr/Francois Hollande)

Frankreich: Zu hohes Defizit, Hollande kann Wahlversprechen nicht halten

Frankreich wird im nächsten Jahr sein Defizit von 3 Prozent nicht erreichen, zeigte die Konjunkturprognose der EU Kommission. Der französische Präsident geht davon aus, dass Sarkozys Regierung die Probleme des Haushalts unterschätzt hat. Nun muss Holland sparen – an seinen Wahlversprechen will er allerdings festhalten.

Fitch: Bei Griechenland-Austritt droht Downgrade für gesamte Eurozone

Die Ratingagentur Fitch hält einen Euro-Austritt Griechenlands für durchaus wahrscheinlich und warnt vor den „systemischen“ Risiken für die gesamte Eurozone. Sollte Griechenland den Euro verlassen, würden die Ausblicke für alle verbleibenden Eurostaaten auf negativ gesetzt werden. Dies hätte vor allem Folgen für Frankreich.

Auch Evangelos Venizelos Verhandlungen werden aller Voraussicht nach doch nicht erfolgreich sein (Foto: Flickr/Pasok)

Keine Regierung in Athen: Griechenland vor Neuwahlen

Nach einem kleinen Hoffnungsschimmer am Donnerstag stehen in Griechenland nun wieder alle Zeichen auf Neuwahlen. Die Demokratische Linke hat nun doch eine Regierung ohne Syriza ausgeschlossen. Und Syriza will keine Pro-Bailout-Regierung.

China: Starker Rückgang bei den Exporten

Die chinesische Wirtschaft verliert an Fahrt: Im April sind die Exporte außerordentlich deutlich zurückgegangen. Angesichts der sich fortsetzenden Krise in Europa und der schwachen Wirtschaftssituation in den USA ist die Talsohle in China allerdings noch nicht erreicht.

JP Morgan Chef Jamie Dimon sorgte mit der Bekanntgabe eines Milliardenverlusts für große Nervosität. (Foto: JP Morgan)

Nach JP Morgan-Debakel: Angst vor Banken-Crash in Amerika

Die Wall Street ist geschockt: Ausgerechnet JP Morgan meldet einen Milliardenverlust - und das im laufenden Quartal. Die Angst vor einem systemischen Crash geht um.

Wegen Schuldenkrise: Deutsche Firmen stellen weniger Mitarbeiter ein

Die Eurokrise schlägt auf Deutschland durch: Die Zahl der offenen Stellen sank im ersten Quartal deutlich. Vor allem in der Industrie nahmen die Stellenangebote ab.

PMI-CH

Schweizer Industrie steht vor Personalabbau

Der Einkaufsmanager Index in der Schweiz ist im April stark gesunken. Die weitere Verschärfung der Eurokrise zwingt die Schweizer Industrie zu Personalabbau.

US-Präsident Barack Obama hat viel versprochen und wenig gehalten, (Foto: Katie Lewis)

Hohe Arbeitslosigkeit überschattet Obama-Kampagne

Am Samstag startete Barack Obama seine Kampagne zur Wiederwahl. Sein größtes Problem: Die Amerikaner haben immer noch nicht genug Jobs, und die die geschönten Statistiken über einen Aufschwung können kaum noch jemand überzeugen.

Spanischer Dienstleistungs-Sektor bricht ein

Ähnlich wie in Italien sanken in Spanien die Geschäftstätigkeit und die Neuaufträge im Dienstleistungssektor deutlich ab. Die Beschäftigung in diesem Sektor fiel den 50. Monat in Folge.

EZB-Chef Mario Draghi will den Regierungen keine guten Ratschläge geben. (Foto: European Parliament)

EZB-Chef Draghi: „Ich verstehe die Wut der Menschen“

Er könne die Wut von den Sparmaßnahmen betroffenen Bürger verstehen, bemerkte EZB-Chef Mario Draghi bei einer Pressekonferenz in Barcelona. Gewalt lehne er jedoch ab. Er wolle den Politikern auch keine Ratschläge geben. Auch Mario Monti könne ohne seine Hilfe regieren.

Rezession: Autoverkäufe in Spanien auf 20-Jahres-Tief

Die Rezession in Spanien macht der Automobilbranche schwer zu schaffen. Im April fielen die Neuwagenverkäufe auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren. Die Umsätze gingen um mehr als 20 Prozent zurück.

Nur die Bestellungen aus dem außereuropäischen Ausland konnten den Einbruch etwas abfedern (Grafik: VDMA)

Euro-Zone kann sich keine deutschen Maschinen mehr leisten

Die Aufträge im deutschen Maschinenbau sind im März deutlich zurückgegangen. Besonders die Bestellungen aus dem Euroraum gingen stark zurück: Sie fielen um 17 Prozent. Nur die außereuropäischen Kunden federten einen größeren Einbruch ab.

Euro-Krise schlägt Wellen in Asien: Indien mit Export-Rückgang

Europa ist Indiens bedeutendster Handelspartner. Nun fielen die Exporte Indien das erste Mal seit 2009 aufgrund der Eurokrise und der schwächelnden Wirtschaft in den USA. Während die Importe von Öl weiter steigen. Indiens Handelsminister warnt vor einem schwierigen Jahr.

Einkaufsmanager: Eurozone auf dem Weg in die Rezession

Der europäische Einkaufsmanager-Index rutschte im April auf so schlechte Werte wie seit drei Jahren nicht. Die Einkäufer in der Industrie stellen sich offenbar auf harte Zeiten ein. Deutschland ist keine Ausnahme.