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Politik

Zuwanderung in die Schweiz sinkt deutlich

Die bisher starke Zuwanderung in die Schweiz ist ein heikles politisches Thema, auch mit Blick auf die EU. In diesem Jahr jedoch hat die Zahl der Zuwanderer stark abgenommen, die Zahl der Emigranten hingegen stieg.

Belgien: Gewerkschaften protestieren in Brüssel gegen Regierung

In Brüssel haben sich am Mittwochmorgen mehrere zehntausend Menschen zu einer Großdemonstration gegen die Sozialpolitik der rechts-liberalen belgischen Regierung versammelt. Es ist die vierte Großdemonstration, seit die Regierung von Ministerpräsident Charles Michel vor knapp zwei Jahren im Amt ist. Zu der Demonstration hatten die drei größten Gewerkschaften des Landes aufgerufen.

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Pkw-Maut

Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen der Pkw-Maut. Die geplante Abgabe stelle eine Diskriminierung ausländischer Autofahrer dar, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Sie habe daher beschlossen, ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) einzuleiten.

Rentenniveau droht weiter zu sinken

Beim Rentenniveau droht in den nächsten 30 Jahren ein Absturz um mehr als sechs Prozentpunkte, wenn nicht gegengesteuert wird. Das Bundesarbeitsministerium verbreitete am Mittwoch in Berlin Berechnungen, wonach das Rentenniveau bis 2045 von derzeit 47,8 Prozent eines Durchschnittslohns auf etwa 41,6 Prozent sinken könnte.

AfD legt bundesweit auf 14 Prozent zu

Die AfD hat nach ihrem Erfolg bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus auch bundesweit zugelegt. In dem am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Wahltrend kletterte die AfD auf 14 Prozent und damit ihren in dieser Umfrage höchsten Wert.

TTIP kann zur wirtschaftlichen Spaltung Europas führen

Die meisten Prognosen zu TTIP basieren auf einem umstrittenen Berechnungsmodell und arbeiten mit Zahlen, die aufgrund der Geheimhaltung der Verhandlungen nur Schätzungen sein können. Tatsächlich würde das TTIP die Desintegration in Europa vor allem auf dem Arbeitsmarkt beschleunigen, zeigt eine neue Studie.

Clinton und Trump liefern sich schonungslosen Schlagabtausch

Schonungsloser Schlagabtausch, gespickt mit persönlichen Angriffen: In ihrem ersten TV-Duell haben sich die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump gegenseitig eklatante Charakterschwächen vorgeworfen und damit die Befähigung für das höchste Staatsamt abgesprochen. Immer wieder fielen sich die Kandidaten gegenseitig ins Wort, Moderator Lester Holt verlor streckenweise die Kontrolle über die Debatte.

Briten warnen EU vor Aufbau einer europäischen Armee

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon hat seine EU-Kollegen davor gewarnt, mit einer vertieften europäischen Zusammenarbeit der Nato Konkurrenz zu machen.

EuGH: Bürger können von EU-Kommission Schadenersatz fordern

Der EuGH hat in einem Urteil festgestellt, dass im Falle von Enteignungen die Möglichkeit besteht, die EU-Kommission und die EZB auf Schadenersatz zu verklagen. Im Fall der Bankenrettung von Zypern haben sich die EU-Kommission und die EZB jedoch rechtskonform verhalten. Sie haben nämlich die Bankenstabilität als höheres Gut als das individuelle Eigentum gewertet.

Gefahr für die Wirtschaft: Union attackiert Klimaplan der SPD

Die Union hat dringt auf weitere Änderungen des Klimaschutzplanes von Umweltministerin Hendricks. Dieser sei in seiner jetzigen Form eine Gefahr für die deutsche Wirtschaft und den Wohlstand im Land.

Gericht verurteilt Ökostrom-Erzeuger EEG-Rückzahlung

Das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig hat einen Besitzer einer Photovoltaikanlage zur Rückzahlung von rund 200 000 Euro EEG-Beihilfe verurteilt.

Frühere EU-Kommissarin Kroes unterhielt Briefkastenfirma auf den Bahamas

Die ehemalige EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sowie weitere ausländische Politiker haben Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren Briefkastenfirmen auf den Bahamas unterhalten. Die Süddeutsche Zeitung berichtete in ihrer Donnerstagsausgabe über vertrauliche Dokumente aus dem Firmenregister des Inselstaats im Atlantik. Demnach wurden zwischen 1990 und 2016 auf den Bahamas 175.888 Briefkastenfirmen und Stiftungen gegründet.

Bund und Länder einigen sich bei Erbschaftsteuer-Reform

Einigung in letzter Minute: Die Vermittler von Bundestag und Bundesrat verständigen sich kurz vor Fristablauf auf die Steuerprivilegien für Firmenerben. Eine Blamage des Gesetzgebers ist abgewendet.

Nach Brexit: Grüne wollen Briten schneller in Deutschland einbürgern

Die Grünen wollen britischen Bürgern als Reaktion auf das Brexit-Votum den Erwerb eines deutschen Passes erleichtern.

Stuttgart 21 könnte noch teurer werden

Der Bundesrechnungshof hält eine weitere Kostenexplosion beim umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 für möglich. In einem geheimen Bericht sehen die Kontrolleure die Kosten des Vorhabens bei bis zu neun Milliarden Euro.

Steuerzahler muss Deutsche Bahn mit Milliarden retten

Die angeschlagene Deutsche Bahn bekommt eine Milliarden-Geldspritze aus dem Bundeshaushalt. In den kommenden vier Jahren sollen dem Staatsunternehmen 2,4 Milliarden Euro zusätzlich zufließen, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums

Österreich: Sozialdemokraten lehnen CETA ab

Die Mitglieder von Österreichs Sozialdemokraten (SPÖ) haben sich deutlich gegen Ceta ausgesprochen. Eine große Mehrheit lehne das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada ab, teilte die Partei am Dienstag mit.

Merkel räumt Fehler bei Flüchtlingskrise ein

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Versäumnisse der Regierung im Umgang mit der Flüchtlingskrise 2015 eingeräumt. Wenn sie könnte, würde sie die Zeit zurückdrehen, damit Deutschland besser auf die Entwicklungen vorbereitet gewesen wäre, sagte Merkel am Montag in Berlin.

Berlin-Wahl: AfD schafft den Einzug ins Parlament

Die SPD wird Berlin auch die kommenden fünf Jahre regieren und das womöglich in einem Bündnis mit Grünen und Linken. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus wurde die rot-schwarze Koalition am Sonntag abgewählt.

Austritt Großbritanniens aus der EU könnte sich verzögern

Die Banken der City in London fordern mehr Zeit, um sich auf einen EU-Austritt Großbritanniens vorzubereiten. Es ist gut denkbar, dass die Bedenken der Banken die Regierung veranlassen könnte, mit der offiziellen Aktivierung des Austritts-Artikels zuzuwarten.