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Trotz Widerstand: Oettinger will Fracking vorantreiben

Deutschland dürfe sich die Potenziale des Frackings nicht entgehen lassen, so EU-Kommissar Oettinger. Probe-Bohrungen im eigenen Land würden einen Wissens-Vorteil gegenüber anderen Ländern schaffen. Gerade ein Ingenieurs-Land wie Deutschland müsse hier schnell reagieren – auch um die Kosten der neuen Energie-Gewinnung besser abschätzen zu können.

Das RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler liefert weiterhin Energie für ineffektive Nachtspeicherheizungen. (Foto: Flickr/Löhrzeichen)

Lobby-Erfolg: Bundestag beschließt neues Energie-Gesetz

Die RWE-Lobby hat in Berlin ein neues Gesetz auf die Reihe gebracht, das den Kohlekraftwerken von RWE sehr entgegenkommt. Die Regierung Merkel hat in der Energiepolitik zwischen Diktatur (Atomausstieg), Ideologie (Erneuerbare) und Pleitestaat (kein Smart-Grid) laviert. Viel schlechter geht es nicht.

De Maizière: Experimente der Rüstungsindustrie werden mit Steuergeldern finanziert

Der deutsche Verteidigungsminister denkt beim Thema Euro-Hawk gar nicht daran, von Scheitern zu sprechen. Es sei ein normaler Vorgang, dass das Ministerium Experimente mit Steuergeldern durchführe. Daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern. Und die Rüstungs-Industrie profitiert ja auch noch davon.

Geht es nach den Ministern, wird die verfehlte Fischerei-Politik der EU nahtlos fortgesetzt. (Foto: Flickr/kodia)

EU-Beschluss zum Fischfang ist nicht nachhaltig

Die EU-Fischfang-Regelungen führen zu Überfischung und verschwenderischem Rückwurf toter Fische ins Meer. Eine Neuregelung ist dringend nötig. Der heute ausverhandelte Standpunkt der Staaten-Vertreter wird als Neuausrichtung verkauft, blockiert in Wahrheit aber weiterhin alle Nachhaltigkeits-Bemühungen.

Preis für Rohöl steigt rasant

Der Ölpreis ist zum Ende der vergangenen Woche deutlich gestiegen. Die Händler erklären den Preisanstieg mit der leichten Erholung der US-Wirtschaft. Durch die steigende Nachfrage kann auch mit einem Preisanstieg bei Benzin gerechnet werden.

Initiative Right 2 Water setzt EU bei Privatisierung unter Druck

Überraschender Zwischen-Erfolg der Initiative Right 2 Water, die eine Privatisierung der europäischen Wasserversorgung verhindern will. Nach einer Million Unterschriften nimmt die Initiative nun auch die zweite bürokratische Hürde: Das Länder-Quorum wurde erfüllt, nun muss sich die EU-Kommission offiziell mit dem Thema beschäftigen.

Energiepolitik soll auf EU-Ebene zentralisiert werden

Die EU soll die Emissions-Zertifikate wieder teurer machen und klare Vorschriften zu den Öko-Energien erlassen. Dies fordert eine britische Parlaments-Kommission. Dadurch würde der Strom für den Verbraucher noch teurer werden. Es ist bemerkenswert, dass ein solcher Vorschlag ausgerechnet aus London kommt.

Neuer Export-Schlager: Schwimmende Windkraftanlagen

Die Europäische Kommission fördert ein internationales Entwicklungsprojekt schwimmender Windturbinen mit 19 Millionen Euro. Eine hohere Stromproduktion und geringere Kosten sollen die Energiewende beschleunigen.

Will die Telekom eine Gebühr für Youtube-Videos einführen?

Die Telekom drosselt den DSL-Verkehr ab einer Datenmenge von 75 GB pro Monat. Will man weiterhin Traffic-intensive Dienste wie YouTube in voller Geschwindigkeit nutzen, könnten dafür zusätzliche Gebühren fällig werden.

Umweltschützer: Pestizide für Bienen-Sterben verantwortlich

Bestimmte Pestizid-Wirkstoffe sollen das Bienensterben vorantreiben, kritisieren Imker und Umweltschützer seit Jahren. Ein EU-weites Verbot scheiterte bisher am Widerstand der Agrochemie-Konzerne. Am Montag geht der Kampf in eine neue Runde.

Saatgut-Kontrolle: EU will Landwirte einschränken

Die Europäische Kommission will den Landwirten und Gärtnern in Zukunft die Verwendung von Einheits-Saatgut vorschreiben. Alte und seltene Sorten haben kaum Chancen auf eine Zulassung.

Bank-Probleme: Bitcoin-Börse wird geschlossen

Die Online-Börse Bitfloor musste aufgrund von Problemen mit ihrer US-Bank mit sofortiger Wirkung schließen. Die Online-Börse Bitcoin.de ist von Hackern angegriffen worden. Alle User müssen neue Passwörter anlegen.

Trotz Energie-Überschuss: Strompreise sinken nicht

Der Energieüberschuss hat sich trotz Atomausstieg vervierfacht. Der Export von Strom war 2012 höher als der Import. Die großen Konzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall können die Exportpreise niedrig halten, denn die Kosten für die Energiewende werden von den Verbrauchern getragen.

ADAC: Benzinpreise steigen sprunghaft an

Innerhalb von nur einer Woche ist der Preis für einen Liter E10 um 3,6 Cent gestiegen. Dieser Anstieg ist höher als die offizielle Inflation für ein ganzes Jahr.

Bund subventioniert Energie aus Pferdemist

Die Fachhochschule Rosenheim experimentiert mit Pferdemist als einer neuen Form der Energie. Der Bundesregierung erscheint das Projekt so wertvoll, dass sie es mit Steuergeldern finanziert.

Deutsche Sparkassen-Kunden sind abgesichert

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon spricht eine freundliche Einladung an die russischen Oligarchen aus, ihr Geld doch am besten zur einer so beliebten deutschen Kreis-Sparkassen zu bringen. Sein Haus garantiere alle Einlagen unabhängig von der Höhe.

Zypern: Auch die Türkei will das Offshore-Erdgas

Zypern will die Offshore-Erdgasfelder zur Finanzierung des Landes nutzen. Doch auch die Türkei erhebt Anspruch auf das Erdgas und auf die möglichen Einnahmen.

SAP setzt auf Innovationen: „Das Geld ist bei den Firmen vorhanden“

Um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, versucht der viertgrößte Software-Hersteller der Welt, schneller in den wachsenden Märkten voranzukommen. Auch in der Krise besteht Investitionspotenzial, das genutzt werden müsse.

Trotz Rekordjahr: BMW sichert sich gegen Risiken ab

Seine Ziele hat der Konzern im vergangenen Jahr mehr als erreicht. Für Euphorie hat man bei BMW jedoch keine Zeit: „Unser Umfeld ist ungewiss und volatil“, sagte Vorstandschef Reithofer am Dienstag auf der Bilanzpressekonferenz in München. In neuen Antriebstechnologien liege die Zukunft.

Web-Portale für Auto-Werkstätten bergen Gewinnpotenzial

Dienstleistungen rund ums Auto haben einen Marktwert in Höhe von 26 Milliarden Euro. Die Nachfrage wird jedoch sinken. Um im Wettbewerb zu bestehen, könnten Unternehmer durch Werkstattportale mehr Kunden erreichen. Auch das Vertrauen der Kunden spielt hierbei eine große Rolle.