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Ressourcen

Betreiber wollen modernes E.ON-Gaskraftwerk 2016 stilllegen

E.ON muss ein weiteres hochmodernes Gaskraftwerk schließen. Nur wenige Jahre nach Betriebsbeginn soll das Gaskraftwerk Irsching in Bayern vom Netz. Die Energiewende macht Gaskraftwerke unrentabel und stellt Energiekonzerne vor große Herausforderungen. Die Bundesnetzagentur könnte die Stilllegung noch ablehnen, sollte das Kraftwerk für das Stromnetz als unverzichtbar gelten.

Atomkonzern Areva streicht 1500 Stellen in Deutschland

Der französische Atomkonzern Areva will in Deutschland fast ein Drittel aller Stellen streichen. Bis 2017 sollten 1500 Jobs wegfallen, darunter auch befristete Stellen. Areva kam im vergangenen Jahr auf einen Verlust von fast fünf Milliarden Euro. Bereits 2011 hatte Areva in Deutschland 1500 Menschen entlassen. Derzeit sind hierzulande 5100 Menschen angestellt.

RWE: Ein Drittel aller Kraftwerke wirft kein Geld mehr ab

Die Stromerzeugung aus Kohle und Gas steht vor dem Aus. 35 bis 45 Prozent aller RWE-Kraftwerke sind mittlerweile unrentabel. Das Ergebnis des Konzerns ist um 25 Prozent eingebrochen. Setzt sich der Trend fort, droht RWE in diesem Jahr ein Betriebsverlust.

Industrie-Unternehmer müssen Datenverarbeitung lernen

Die Digitalisierung der Industrie generiert Unmengen von Daten aus Maschinen. Das Verständnis und die Verarbeitung dieser Daten sind der Schlüssel zur erfolgreichen Vernetzung. Maschinen kommunizieren künftig nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern auch mit Maschinen von Partnerbetrieben. So wird die Produktion optimiert.

Neues Gaskraftwerk von E.ON & Co steht vor dem Aus

Das modernste Gaskraftwerk in Europa ist von der Stilllegung bedroht. Betreiber E.ON stellt den Betrieb infrage. Die Energiewende macht Gaskraftwerke im Vergleich zu erneuerbaren Energien und sogar Kohle unrentabel. Der Vorfall könnte Bayern dazu bringen, beim Streit über neue Stromtrassen nachzugeben.

EU verhängt Strafzoll für Edelstahl aus China und Taiwan

Die Stahlkrise in Europa zwingt die EU zum Handeln. Strafzölle auf Billigstahl aus China und Taiwan sollen die heimische Industrie retten. Die Überproduktion aus dem fernen Osten senkt weltweit die Preise.

Aufschwung vorbei: Industrieaufträge fallen stärker als erwartet

Die Aufträge der Industrie aus Deutschland sowie aus dem Ausland sind eingebrochen. Die Nachfrage nach Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen schrumpften deutlich. Damit ist die Euphorie aus dem überdurchschnittlich guten Vormonat verflogen.

Trotz Ölpreis-Einbruch: VW setzt auf Durchbruch bei Elektroautos

VW-Chef Martin Winterkorn sieht in der Elektromobilität die Zukunft von VW. Er fordert mehr Infrastruktur von der Regierung. Es müsse mehr Stromtankstellen geben und eigene Fahrspuren für E-Fahrzeuge.

RWE verkauft Gastochter Dea an russischen Investor

Der hochverschuldete Energieriese RWE verkauft seine Gastochter Dea für rund 5,1 Milliarden Euro an russische Investoren. Der Deal fand trotz heftigen Widerstand aus Großbritannien statt. Die Regierung in London kann den Verkauf nicht verbieten, sie kann aber dem Käufer Förderlizenzen entziehen.

Schweizer Bauwirtschaft schwächt sich zu Beginn des Jahres ab

Die Aufträge in der Bauwirtschaft sind rückläufig. Die Zweitwohnungsinitiative verringert die Wohnbautätigkeit. Für das laufende Jahr erwartet die Branche negative Effekte durch die starke Aufwertung des Frankens, was den Bau von neuen Bürogebäuden betreffen kann.

Großbritannien droht Österreich im Atom-Streit mit Vergeltung

Der britische Premier David Cameron will Österreichs Widerstand gegen Milliarden-Subventionen der EU für ein Atomkraftwerk in Hinkley Point brechen. Es drohten politische Konsequenzen, wenn Österreich seine Klage gegen die EU-Kommission nicht zurückziehe. Cameron will das Milliardenschwere Atomprojekt noch vor den Wahlen durchdrücken.

OMV: Ölpreis bleibt langfristig tief

Der Ölpreis wird langfristig auf einem niedrigen Niveau bleiben, prognostiziert Österreichs Energiekonzern OMV. In 2014 ist der Gewinn von OMV um 70 Prozent eingebrochen. Als Reaktion senkt der Konzern die Ausgaben um 35 Prozent.

Fracking trägt keinen Teil zur Energiewende bei

Umweltorganisationen kritisieren den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Thema Fracking. Die Ausweitung der Technologie auf Schiefer- und Kohleflözgestein sei nicht mit der Energiewende vereinbar. Die Bundesregierung solle sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energieressourcen konzentrieren. Es gebe noch zu wenige Kenntnisse über die Umweltauswirkungen von Fracking.

Wenig Wachstum in der Welt: Stahl-Industrie verliert an Bedeutung

Niedrige Rohstoffpreise und eine schwache Nachfrage bestimmen die Stahlindustrie in Europa. Konzerne wie ThyssenKrupp und ArcelorMittal müssen die Kosten und Produktion dramatisch senken. Ein Stahlarbeiter arbeitet nur noch 31 Stunden in der Woche. Billig-Importe aus Russland und China bringen Europas Stahlindustrie an den Rand der Bedeutungslosigkeit.

Bundesregierung vergibt Milliarden-Kredite zur Energiegewinnung aus Kohle

Die Zahl der Kohlekraftwerke wird in Deutschland in den kommenden zehn Jahren halbiert. Doch für das Ausland vergibt die Bundesregierung Kredite in Milliardenhöhe zur Förderung von Energie aus Kohle. Durch den schleppenden Ausbau des Stromnetzes gerät die Umstellung auf erneuerbare Energien ins Stocken.

Strompreis: EU-Kommissar prüft zu hohe Steuern und Gebühren

Der Vizepräsident der EU-Kommission hat angekündigt, die EU-Energiepolitik neu auszurichten. Der Binnenmarkt der EU sei zu zersplittert und der Strom zu teuer. Sefcovic werde auch vor rechtlichen Schritten nicht zurückschrecken, um das zu ändern.

EuGH: AKW-Betreiber müssen Brennelement-Steuer zahlen

Die Brennelementsteuer verstößt nicht gegen EU-Recht, so der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofes. Die Energie-Konzerne E.ON, RWE und EnBW kommen wohl nicht um die Milliardenzahlungen herum. Die Aktien von E.ON und RWE brachen nach der Empfehlung des Generalanwaltes ein.

Maschinenbauer Voith investiert in „Industrie 4.0“-Technik

Voith verkauft die Sparte Industriedienstleistungen, in der gut 18.000 Angestellte beschäftigt sind. Im Papiermaschinenbau und in der Verwaltung werden Stellen abgebaut. Der Maschinenbauer macht sich fit für den Einzug des Internets in die Industrie.

Schweiz will aufholen und treibt Energiewende voran

Die Schweiz will mit der Liberalisierung des Strommarktes die Energiewende vorantreiben. Nirgends in Europa wird so wenig Energie aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wie in der Schweiz. Spitzenreiter bei der Umsetzung der Energiewende ist Dänemark, Deutschland liegt hinter Spanien, Irland, Portugal und Schweden auf Platz 6.

Ölpreis-Verfall schmälert Wachstum von OMV

OMV senkt sein Wachstumsziel aufgrund des niedrigen Ölpreises. Der österreichische Öl- und Gaskonzern muss mit Lieferausfällen aus Libyen und Jemen sowie Abschreibungen in der Türkei umgehen. IN Russland konnte OMV indes günstigere Gaspreise aushandeln.