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Ressourcen

Russland baut eigene Öl-Marke auf

Die Abhängigkeit Russlands vom Dollar im Rohstoffsektor soll beendet werden. Das Land arbeitet daran, seine Ölverkäufe weltweit künftig unter der eigenen Marke Urals abzuwickeln. Die Regierung könnte dadurch Einfluss auf die Preisgestaltung geltend machen und das Öl direkt in Rubel verkaufen.

Atom-Kommission: Konzerne sollen Milliarden für Endlagerung zahlen

Die Betreiber deutscher Atomkraftwerke können sich von den jahrzehntelangen Kostenrisiken der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freikaufen. Die Atomkommission des Bundes empfahl am Mittwoch nach Angaben aus ihren Kreisen, dass die vier Energieunternehmen diese Aufgabe für 23,3 Milliarden Euro an den Staat abgeben können.

Österreich droht Wasserknappheit

Laut einer Studie zwingt der Klimawandel Österreich, die Wasserversorgung für die nächsten Jahre zu überdenken. Ein weiterer Faktor ist der vermehrt luxuriöse Lebenswandel von Privatpersonen in Form von Swimmingpools.

Saudi-Arabien droht mit Angriff auf den Petro-Dollar

Höchstpersönlich soll der saudi-arabische Außenminister Washington davor gewarnt haben, ein neues Gesetzes zu 9/11 zu verabschieden. Dieses Gesetz würde es US-Gerichte ermächtigen, die Immunität anderer Nationen bei Terroranschlägen aufzuheben. Saudi-Arabien droht, US-Devisen in Milliardenhöhe abzustoßen. Das würde die hochverschuldeten USA massiv gefährden.

Mecklenburg-Vorpommern: Windkraft-Betreiber müssen Bürger beteiligen

Mecklenburg-Vorpommern müssen Betreiber von Windkraftanlagen künftig Einwohner und Gemeinden in der Nähe der Windräder an ihrem Unternehmen beteiligen.

Bundesregierung: Belgien soll Atomkraftwerke vom Netz nehmen

Die Bundesregierung hat die belgische Regierung offiziell gebeten, die grenznahen Atomkraftwerke Tihange und Doel vorübergehend vom Netz zu nehmen. Die Akw-Blöcke Tihange 2 und Doel 3 sollten „bis zur Klärung offener Sicherheitsfragen“ abgeschaltet werden, erklärte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwoch in Berlin.

Ölpreis sinkt nach Scheitern der Verhandlungen in Doha

Nach dem ergebnislosen Treffen der Ölproduzenten am Sonntag in Katar ist der Ölpreis am Montagmorgen im asiatischen Handel abgesackt. Er fiel bei Öffnung der Märkte um rund sieben Prozent, erholte sich dann aber etwas. Die Ölproduzenten hatten sich nicht auf ein Einfrieren der Fördermenge einigen können.

Doha: Saudi-Arabien droht Erdölproduzenten

Noch vor dem Treffen der Erdölproduzenten in Doha hat der saudische Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman den Förderländern mit einem Platzen des Öldeals gedroht. Nur, wenn alle Förderländer, einschließlich des Iran, ihre Fördermenge reduzieren, komme ein Deal zustande. Ansonsten werde man notfalls auch Öl zu ganz billigen Preisen verkaufen. Der Iran hat jedoch angekündigt, nicht am Treffen in Doha teilzunehmen.

EnBW scheitert mit Atomklage vor dem Landgericht Bonn

Der Energiekonzern EnBW hat mit seiner Atomklage gegen den Bund und das Land Baden-Württemberg wegen des AKW-Moratoriums 2011 eine juristische Schlappe erlitten. Das Landgericht Bonn wies die Klage am Mittwoch ab.

Deepwater Horizon: 20 Milliarden Dollar Strafe für BP

Ein US-Richter hat endgültig eine Einigung mit dem britischen Energiekonzern BP über die Zahlung von rund 20,8 Milliarden Dollar in Folge der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko gebilligt. Der Deal über 18,5 Milliarden Euro war bereits im Oktober abgeschlossen worden.

Indischer Stahlkonzern Tata will bei ThyssenKrupp einsteigen

Der indische Konzern Tata Steel ist offenbar an der europäischen Stahlsparte von ThyssenKrupp interessiert. Diskutiert werde eine Beteiligung in einem Joint Venture. Die Aussicht auf eine Konsolidierung der Branche trieb den Aktienkurs von ThyssenKrupp in die Höhe.

Erstmals US-Fracking-Gas nach Europa ausgeliefert

Norwegen importiert ab sofort Schiefergas per Schiff aus den USA. Es ist die erste Lieferung dieser Art nach Europa. Das US-Gas sei billiger als das in Norwegen geförderte Gas, so die Begründung.

Hohes Überangebot belastet die Öl- und Gasbranche massiv

Chinas größter Ölkonzern hat für 2015 einen massiven Gewinnrückgang bekanntgegeben. Hauptgrund ist, dass dem weltweiten Angebot kein adäquater Bedarf gegenübersteht und die Preise deshalb sinken. Dies gilt auch für Erdgas, wie der Stopp zweier Großprojekte zeigt.

Fallender Kupferpreis drückt Bergbau-Aktien ins Minus

Fallende Preise für Kupfer und schwache Konjunkturdaten aus China haben die Aktien großer Bergbaukonzerne am Dienstag unter Druck gebracht. Titel des chilenischen Kupfer-Unternehmens Antofagasta fielen zudem nach Bekanntwerden eines Gewinneinbruchs um über zehn Prozent.

E.ON schreibt vor Aufspaltung Rekordverlust

Vor seiner Aufspaltung haben milliardenschwere Abschreibungen Deutschlands größten Energiekonzern Eon tief in die roten Zahlen gerissen. Im vergangenen Jahr verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von knapp sieben Milliarden Euro.

Rekordsprung: Preis für Eisenerz steigt deutlich

Der Preis für Eisenerz ist am Montag um fast 20 Prozent gestiegen und damit so stark wie noch nie. Dahinter stehen Hoffnungen von Investoren, dass die Nachfrage aus China im laufenden Jahr wieder anziehen könnte. Die langfristigen Aussichten bleiben aber trotz der jüngsten Erholung an den Rohstoffmärkten durchwachsen.

Schweizer Rohstoffhändler bangen um Geschäftsgrundlage

An diesem Wochenende könnte sich für die Rohstoff-Industrie in der Schweiz einiges verändern. Gewinnt die Initiative „Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!“ die Abstimmung, könnte das spekulativen Finanzgeschäften mit Agrarrohstoffen oder Nahrungsmitteln in der Schweiz zukünftig Einhalt gebieten.

Weltgrößter Minenkonzern meldet Verluste

Der australische Minenkonzern BHP Billiton hat den ersten Geschäftsverlust seit 16 Jahren bekannt gegeben. Als Grund verwies das Unternehmen auf die widrigen Umstände in der Branche. Um einer Herabstufung der Bonität zu entgehen, änderte BHP bereits seine Dividendenpolitik.

Ratingagentur stuft Ölkonzerne BP, Total und Statoil herab

Der niedrige Ölpreis drückt auf die Bücher der Ölkonzerne. Die Schulden steigen, doch S&P zufolge werden keine entsprechenden Gegenmaßnahmen ergriffen. Deswegen senkte die Ratingagentur jetzt das Rating der Ölkonzerne. Das wiederum wird die Konzerne weiter unter finanziellen Druck setzen.

Österreich: Ölkonzern OMV kooperiert trotz EU-Sanktionen mit Russland

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat für das vergangene Jahr einen hohen Verlust bekanntgegeben. Man halte jedoch an der geplanten Kooperation mit der russischen Gazprom fest. Damit widersetzt sich OMV politischem Druck aus den USA und der EU, der den Einfluss Russlands auf Europas Energiesektor zurückdrängen soll.