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Alarmruf an Brüssel: EU-Länder sehen Stahlbranche massiv bedroht

Sieben europäische Staaten fordern in einem Brandbrief an die EU-Kommission Schutzzölle für die Stahlindustrie. Die Existenz der gesamten Branche in Europa sei durch die Dumping-Konkurrenz aus China gefährdet.

Export-Rekord für deutsche Bierbrauer

Die Bierbrauer in Deutschland haben 2016 die Rekordmenge von 16 Millionen Hektoliter Bier ins Ausland geliefert. Insbesondere in den USA und in China war deutsches Bier beliebt. Die Ausfuhren in Drittländer außerhalb der EU haben sich Im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt.

Thyssenkrupp sieht Europas Stahlindustrie vor dem Aus

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp warnt vor zunehmendem Druck in der Stahlbranche: Überkapazitäten, Billig-Importe aus China und die Verschärfung der Klimaschutzauflagen in der EU könne man schlicht nicht stemmen, so Thyssenkrupp-Chef Hiesinger. Daher stehe die gesamte europäische Stahlindustrie vor dem Aus.

China muss hunderttausende Stahlarbeiter entlassen

Chinas Stahlindustrie ist unter Druck: Die massive Senkung der Produktionskapazität soll bis zu 400.000 Jobs kosten. Mit einer Steuerreform will Peking zunächst die Unternehmen entlasten.

Ölpreisverfall belastet Unternehmen branchenübergreifend

Die anhaltenden Tiefstpreise bei Erdöl bringen Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen gleichermaßen in Bedrängnis. Nach den Förderern geraten auch Dienstleister und Zulieferer in Schwierigkeiten. Längst müssen nicht mehr nur die Produzenten Ausgaben zurückfahren und Stellen streichen.

Gaskonzern Linde erhält Großauftrag in Russland

Der Industriegase-Konzern Linde hat sich einen Großauftrag aus Russland gesichert. Das Münchner Unternehmen wird Gazprom-Partner für ein Erdgasprojekt nahe der russisch-chinesischen Grenze. Das Auftragsvolumen soll im hohen dreistelligen Millionen-Bereich liegen.

Ölpreis: Ölriese Total gibt Gewinnwarnung raus

Der massive Rückgang des Ölpreises in den vergangenen Monaten drückt die Geschäfte des Ölriesen Total. Der Konzern geht von einem Gewinnrückgang um ein Fünftel aus.

Ölpreis sinkt auf tiefsten Wert seit 2003

Das Ende der internationalen Sanktionen gegen den Iran hat die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit rund 13 Jahren gedrückt. In Asien sprechen die Analysten ganz offen von einer weltweiten Rezession.

Schwaches Fracking-Geschäft: US-Konzern verliert Milliarden

Der weltgrößte Minenkonzern BHP Billiton muss 7,2 Milliarden Dollar auf das US-Geschäft abschreiben. Der fallende Ölpreis macht das Fracking völlig unrentabel: Der Rohstoff-Riese hatte noch vor einem Jahr 26 Bohrplattformen in den USA, bis Ende März sollen es nur noch fünf sein.

Preissturz: Rohöl in Indien billiger als Mineralwasser

Brent-Preis steuert erneut auf 12-Jahres-Tief zu. In Indien kostete ein Barrel zuletzt 29,24 US-Dollar. Das entspricht etwa 17 Euro-Cent pro Liter. Ein Liter Mineralwasser kostet derzeit rund 21 Euro-Cent.

Preise für Öl und Kupfer stürzen ab

Spekulationen über eine deutlich nachlassende Nachfrage des Top-Konsumenten China hat am Rohstoffmarkt für große Verunsicherung gesorgt. Die Preise für Öl und viele Industriemetalle gingen am Donnerstag auf Talfahrt, Gold war dagegen gefragt.

US-Steuerzahler müssen Milliarden für Pipeline-Absage zahlen

Noch vor dem Klimagipfel hat Obama den geplanten Pipeline-Bau abgelehnt. Seit mehr als sieben Jahren wurde über den Bau von Keystone XL gestritten. Nun will das betroffene Unternehmen Schadensersatz.

Nach Export-Schwäche: China senkt Steuern für Rohstoffe

China will ab dem kommenden Jahr die Exportsteuern auf einige Eisen- und Stahlprodukte senken. Mit diesem Schritt soll der lahmende Export erhöht werden.

Mexiko privatisiert Öl- und Gasfelder

Per Verfassungsreform hat Mexiko seinen bislang streng regulierten Energiemarkt geöffnet. Damit sollen frisches Geld und Spezialwissen ins Land geholt werden. Jetzt wurden Öl- und Gasfelder an Unternehmen in Mexiko, den USA und Kanada verkauft.

Ölpreisverfall gefährdet Staatsfonds von Russland und Norwegen

Der Ölpreisverfall führt dazu, dass die Einnahmen der Staatsfonds von Saudi-Arabien, Russland und Norwegen zurückgehen. Doch diese Staaten finanzieren über ihre Fonds unter anderem die Sozialausgaben für ihre Bürger.

Wirtschaftsverbände kritisieren neues Klima-Abkommen

Die UN-Klimakonferenz hat am Samstagabend in Le Bourget bei Paris das neue weltweite Klimaschutzabkommen beschlossen. Die europäischen Wirtschaftsverbände sehen das als historisch bezeichnete Abkommen allerdings kritisch.

Krise in der Energiebranche: RWE kündigt Aufspaltung an

Deutschlands zweitgrößter Versorger RWE plant eine Aufspaltung des Konzerns in zwei Teile. Der Vorstand habe beschlossen, die Geschäftsfelder erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb in einer neuen Tochtergesellschaft zu bündeln.

Eisenerz- und Stahl-Preis fallen auf Rekordtief

Der Eisenerz-Preis ist auf ein neues Rekordtief gesunken. In Singapur kostete eine Tonne zur Lieferung nach China noch 42,80 Dollar. Der Stahl-Future fiel am Dienstag ebenfalls um 1,2 Prozent auf ein neues Rekordtief.

OMV startet Ölproduktion bei norwegischem Edvard Grieg Feld

Erstmals hat der österreichische Ölkonzern OMV Öl aus dem norwegischen Edvard Grieg Feld in der Nordsee gefördert. Ab dem zweiten Halbjahr 2016 soll das Feld in der Spitze rund 19.000 Fass pro Tag zur Produktion der OMV beitragen. Neben OMV sind auch Statoil und Wintershall Norge mit einem Anteil von jeweils 15 Prozent an dem Feld beteiligt.

Indien: Industrieländer müssen Verantwortung für Klimawandel übernehmen

Indiens Premier Modi appelliert zu Beginn des Klimagipfels an die Industriestaaten und ihre Verantwortung für den Klimawandel. Diese müssten mehr Verantwortung übernehmen und die restliche Kohle, die noch verbrannt werden dürfte, den nicht so weit entwickelten Ländern überlassen. Neue Technologien seien für die Länder oft keine Alternative.