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EU: Deutsche müssen mehr Lammfleisch essen

Die Europäische Kommission fördert in den kommenden Jahren ein Projekt zur Steigerung des Verkaufs von Lammfleisch. Mit entsprechender Werbung sollen junge Deutsche und Franzosen zum Lamm-Konsum gebracht werden. Gleichzeitig gibt die EU aber Geld für ein Projekt aus, das den Europäern Gemüse wieder schmackhafter machen soll.

Klima-Konferenz: „Aufruf zum zivilen Ungehorsam“

„Wichtiger als was in den Verhandlungen passiert, wird sein, was auf der Straße passiert“, sagte Melanie Mattauch von der Klimaschutz-Organisation 350.org den Deutschen Mittelstands Nachrichten. Die Klimapläne der Regierungen reichen Mattauch und ihren Mitstreitern nicht.

Energie-Konzerne behalten sinkende Gaspreise für sich

Viele Energie-Versorger geben sinkende Gaspreise nicht an ihre Kunden weiter. Die Großhandelspreise gingen auf Jahressicht um 17 Prozent zurück, die Preise für Haushaltskunden jedoch nur um 2,7 Prozent, so ein Vergleichsportal. Demnach haben die Hälfte der Grundversorger die Preise gar nicht gesenkt oder sogar erhöht.

Gletscherschmelze: Bauer aus Peru klagt gegen RWE

Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya hat am Dienstag beim Essener Landgericht Klage gegen RWE eingereicht. Seine Stadt Huaraz sei durch die Gletscherschmelze von einer Flutwelle bedroht. RWE solle unter anderem einen Teil der Kosten für notwendige Schutzmaßnahmen übernehmen.

Deutschland finanziert europäische Kohleindustrie

Mehrere Milliarden Euro an Krediten wurden von deutschen Banken und Investoren in den vergangenen fünf Jahren an die Kohleindustrie vergeben. Investoren und Banken aus den USA und Frankreich hingegen ziehen sich immer stärker aus der Branche zurück.

G-20-Staaten bekennen sich vor Klimakonferenz zu zwei-Grad-Ziel

Kurz vor der Klimakonferenz haben sich die G20-Staaten darauf geeinigt, doch das Zwei-Grad-Ziel einhalten zu wollen. Bisher sind die nationalen Zielsetzungen nicht ausreichend gewesen, um dieses Ziel zu erreichen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, müssen viele Staaten erneut ihre Zielvorgaben überarbeiten. Zudem teilte Angela Merkel mit, dass die Klimakonferenz 2017 in Deutschland stattfinden werde.

Vor Klima-Konferenz: Scholz eröffnet Kohlekraftwerk Moorburg

In rund zwei Wochen beginnt die Pariser Klimakonferenz. Und trotz der Klimaziele wird Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstag das riesige und hoch umstrittene Kohlekraftwerk Moorburg eröffnen. Schon jetzt kostet die Kohleindustrie den Steuerzahler Milliarden.

USA: Stadt testet heimlich giftige Chemikalien im Trinkwasser

Die US-Stadt Sakramento hat ein Jahr lang giftige Chemikalien im Trinkwasser getestet, ohne die Bevölkerung darüber zu informieren. Dabei entstanden krebserregende Stoffe, die schon beim Duschen gesundheitsgefährdende Dämpfe bilden. Die Behörden geben an, sie wollten Geld sparen.

Studie: Kohleindustrie kostet Steuerzahler Milliarden

Kurz vor dem Pariser Klimagipfel wurde der Coal Atlas veröffentlicht. Dieser zeigt, dass die europäischen Steuerzahler die Kohleindustrie jedes Jahr mit Milliarden finanzieren.

Klimawandel bedroht Lebensmittelbranche

Wenige Tage vor der lang erwarteten Klimakonferenz in Paris mehren sich die Forderungen, dieses eine Mal wirklich aussagekräftige, strenge Regulierungen für den Klimaschutz zu beschließen. Immer mehr Organisationen und Institutionen warnen vor den Folgen des Klimawandels und zahlreiche neu publizierte Studien greifen ihnen dabei unter die Arme.

Obamas Traum vom Klimapräsidenten

Von dem Glanz des frühen Nobelpreisträgers ist angesichts von Cyber- und Drohnenkrieg wenig an Obama haften geblieben. In einem letzten Kraftakt versucht er nun, wenigstens als Klimapräsident im Gedächtnis zu bleiben. Kurz vor der Klimakonferenz in Paris greift Obama nochmal in die Vollen, während es um Merkel und Deutschlands Vorreiterrolle beim Klimaschutz stiller geworden ist. Mit Dieselgate und Kohle-Subvention gibt die Klimakanzlerin klar die Führungsrolle ab.

Saudi-Arabien setzt auf Ölpreisverfall

Saudi-Arabien will an den niedrigen Ölpreisen festhalten und schließt einen weiteren Verfall nicht aus. Das Königreich will durch diese Politik vor allem Russland und den Iran schwächen. Doch dabei erleidet das Land selbst hohe Einnahmeverluste.

Eisenerz: Überproduktion und fallende Preise belasten Rohstoffbranche

Der Preis für Eisenerz ist in den vergangenen Jahren um fast die Hälfte gesunken. Im kommenden Jahr rechnen Experten mit weiteren Preisverlusten. Ende Oktober fiel er noch einmal unter die 50 Dollar pro Tonne. Doch die großen Förderer halten an ihren Produktionsmengen fest. In Australien wird gerade wieder eine neue Mine eröffnet. Immer mehr kleinere Produzenten drohen vom Markt zu verschwinden. Auch deutsche Konzerne spüren den Druck.

Kabinett billigt Steuer-Milliarden für Kohlemeiler

Die Bundesregierung hat die umstrittene Strom-Reserve beschlossen. Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, sollen acht Braunkohlekraftwerke für den Notfall in Bereitschaft gehalten und nach sieben Jahren geschlossen werden. Für diesen Zeitraum erhalten die Energiekonzerne jährlich 230 Millionen Euro vom Steuerzahler.

Goldrausch in Südamerika: Weit weg von Entdecker-Idylle

Seit 2008 gibt es in Lateinamerika einen neuen und anhaltenden Goldrausch. Da in den Anden das fünftgrößte Goldvorkommen der Welt vermutet wird, zieht die karge Region nicht nur eifrige Goldschürfer an, sondern vor allem Drogenkartelle und menschliche Ausbeuter. Die Folgen sind künstliche Städte mit schlechtesten hygienischen Bedingungen, Sklaverei, Prostitution und massive Umweltverschmutzungen durch die benötigten Chemikalien für den Goldbergbau. Die daran beteiligten Firmen kommen auch aus Europa.

Frankreich und Deutschland im Wettlauf um die Gunst des Iran

Wer über den internationalen Flughafen Teheran in den Iran einreist, dem fallen derzeit die langen Schlangen vor der Visa-Stelle auf. Dort tummeln sich europäische Geschäftsleute, welche sich sozusagen die Klinke in die Hand geben. Das absehbare Wegfallen der Sanktionen gegen den Iran könnte eine neue Phase der wirtschaftlichen Kooperation mit den Staaten der Europäischen Union einläuten.

Milliarden-Übernahme in der Erdgas-Branche

In der Energie-Branche ist es erneut zu einer umfangreichen Übernahme gekommen. Neben einer Milliarden-Zahlung hat Duke Energy auch angekündigt, die Schulden des Erdgaslieferanten Piedmont Natural Gas zu übernehmen.

Öl-Krise: In der Nordsee entfallen tausende Arbeitsplätze

Die britische Öl-Industrie in der Nordsee wird angesichts des Ölpreis-Verfalls weitere 10.000 Arbeitsplätze verlieren. Mit den bereits gestrichenen 5.000 Arbeitsplätzen wird die Branche 35 Prozent ihrer Belegschaft abbauen.

Mecklenburg-Vorpommern: Windkraft-Investoren müssen Bürger entschädigen

Zukünftig müssen sich Windkraft-Investoren auf zusätzliche Kosten gefasst machen, wenn Sie Windräder in Mecklenburg-Vorpommern errichten lassen. Die Landesregierung hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, das eine Beteiligung oder Ausgleichsabgaben für Bürger vorsieht.

Rohstoffpreise: Krise greift auf Händler und Produzenten über

Die Rohstoffpreise haben bisher von dem Rutsch der vergangenen Monate nicht erholen können. Immer mehr Rohstoffhändler und –produzenten geraten deswegen unter Druck. Nach Glencore kämpft auch der Gigant Trafigura mit den Folgen.