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Netzagentur: Konsumenten zahlen zu viel für Strom

Die Bundesnetzagentur legt eine Reform hinsichtlich der Leitungsgebühren und Ausnahmeregelungen für Unternehmen beim Strom nahe. Die Konsumenten würden zu viel zahlen, während Unternehmen zu Unrecht bevorzugt würden.

Neuer Klima-Plan droht, erheblich mehr zu kosten

Berechnungen der Bundesregierung zeigen, dass der neue Klima-Plan deutlich teurer für Stromkunden werden könnte, als zunächst gedacht. Von Mehrkosten in Höhe von knapp zehn Milliarden Euro ist die Rede.

Bundesregierung legt vier Atom-Zwischenlager

Die Bundesregierung und die vier Atomkonzerne haben sich nach jahrelangem Ringen auf vier Zwischenlager für bislang im Ausland gelagerten radioaktiven Müll verständigt. Danach sollen die Abfälle in Castor-Behältern an den AKW-Standorten Brokdorf, Philippsburg, Biblis und Isar in Bayern gebracht werde.

Erneuerbare Energie: Deutschland im EU-Vergleich abgeschlagen

Die EU-Kommission zeigt in ihrem aktuellen Fortschrittsbericht, wie erfolgreich die Mitgliedstaaten ihren 2020-Zielen für Erneuerbare Energien nachkommen. Während Österreich es beim Anteil der Erneuerbaren am gesamten Energieverbrauch auf Rang vier im Ranking schafft, ist Deutschland abgeschlagen auf Rang 19 von 28.

EuGH: AKW-Konzerne verlieren im Streit gegen Brennelemente-Steuer

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die deutsche Kernbrennstoffsteuer nicht gegen das EU-Recht verstößt. Nun hoffen die Betreiber E.ON und RWE auf ein positives Zeichen des Bundesverfassungsgerichts.

Russland und Griechenland verhandeln über Gaspipeline

Russland will nach dem Stopp des Projekts South Stream nun eine Erdgasleitung durch die Türkei. Griechenland bietet für einen potentiellen Anschluss der EU an die Pipeline die besten Voraussetzungen, deshalb diskutieren beide Länder über einen Anschluss. 2019 soll die Erdgasleitung in Betrieb genommen werden.

DIW: Staatlicher Fonds für Atomausstieg notwendig

Die Rückstellungen der Energiekonzerne für den Abriss der Kernkraftwerke und die Endlagerung des Atommülls reichen dem DIW zufolge nicht aus. Das Institut schlägt deshalb die Gründung eines staatlichen Fonds vor, über die der Atomausstieg abgewickelt wird.

Konkurrenz aus China und Russland belasten Stahlindustrie

Die Stahlindustrie ist seit einigen Jahren von einer Überproduktion geprägt. In Europa und speziell in Deutschland zeigen sich nun aber immer deutlicher die Folgen der günstigen Konkurrenten aus China und Russland. Zumal auch eine EU-weite Verteuerung der CO2-Emissionen geplant ist. Die EU erwägt nun, den eigenen Markt vor den ausländischen Wettbewerbern zu schützen.

Bundesnetzagentur beginnt Auktion für mobiles Breitband

Interessant ist für die Bieter vor allem das Spektrum bei 700 Megahertz, da sich der Bereich besonders dafür eignet, um abgelegene Landstriche mit schnellem Internet zu versorgen. Diese Frequenzen werden noch für Fernsehübertragungen per Antenne genutzt, sollen in den nächsten Jahren aber geräumt werden.

Schlichter sollen bei Streit zwischen Kunden und Unternehmen einspringen

Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur bundesweiten Einrichtung von Schlichtungsstellen beschlossen. Dieser sieht vor, dass Konsumenten zukünftig nicht mehr vor Gericht ziehen müssen, wenn die Reklamation ihres Einkaufs abgewiesen wird. Die Bundesregierung rechnet mit einer Mehrbelastung von jährlich 25 Millionen Euro für die Wirtschaft.

Neuer Radpanzer: Rheinmetall kooperiert mit polnischem Rüstungskonzern

Zusammen mit dem polnischen Unternehmen Polska Grupa Zbrojeniowa und Obrum hat Rheinmetall ein Unternehmen gegründet. Hintergrund ist die Entwicklung eines amphibischen Radpanzers. Das Kampfgewicht soll bei unter 20 Tonnen liegen.

Europäischer Chemiemarkt verliert erheblich an Bedeutung

Bis 2035 wird sich der Umsatz des weltweiten Chemiemarkt mehr als verdoppeln. Doch der Markt in Asien wächst, droht die europäische Chemie zurückzufallen. Vor allem zu hohe Produktionskosten und zu viel Regulierung gefährden die europäische Chemieindustrie.

Uckermark: Großkonzerne kaufen Ackerland auf

2014 ist der Bodenrichtpreise in der Uckermark um 20 Prozent gestiegen. Doch nicht die Landwirte kaufen, sondern Großkonzerne eignen sich in Scharen das Land an. Die Landwirte können sich die Preise gar nicht mehr leisten.

Schweiz: Coop und Migros entfernen Monsanto-Produkt

Der WHO-Bericht darüber, dass Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist, zeigt bei einigen Unternehmen Wirkung. Die Schweizer Handelsketten Migros und Coop nehmen Glyphosat nun aus ihren Läden. In Bayern stand ein Verbot zur Debatte, der Landtag sprach sich nun jedoch dagegen aus.

IWF: Staaten subventionieren Energiekonzerne mit 5,3 Billionen Dollar

Mit etwa zehn Millionen Dollar wird die Energiebranche jede Minute subventioniert. Vor allem die unsichtbaren Subventionen sind immens, so der IWF. Denn beim Thema Energie gehe es auch um entstandene Umwelt- und Gesundheitsschäden, für die die Staaten aufkommen, nicht aber die Konzerne.

E.ON baut Offshore-Windpark in Großbritannien

Zusammen mit der Green Investment Bank will E.On 13 Kilometer vor der Küste von Sussex nun den Offshore-Windpark Rampion bauen. Fast zwei Milliarden Euro soll das Projekt kosten. Schätzungsweise 1.300 Gigawattstunden Strom wird der Windpark jährlich produzieren.

Klima-Abgabe: Gabriel gibt Kohle-Industrie nach

Bei der Diskussion um die Reduzierung der CO2-Ausstöße ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Branche entgegengekommen. Alte Kraftwerke müssen nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 bis 2020 einsparen. Eine höhere Förderung umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplungskraftwerke soll die Verschnaufpause für die Kohleindustrie tragen.

Streiks rücken näher: Post-Angestellte fordern mehr Geld für weniger Arbeit

Die Gewerkschaft Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Lohn für die Angestellten der Post. Dem Unternehmen entstünden dadurch Mehrkosten von 600 Millionen Euro. Unbefristete Streiks scheinen unvermeidlich.

Niedriger Ölpreis: Massive Gewinneinbrüche bei BP und Total

Innerhalb eines Jahres hat sich der Ölpreis fast halbiert. Das belastet vor allem die Öl-Konzerne. Der Nettogewinn bei BP fiel im ersten Quartal um 26 Prozent. Der französische Konzern Total sah einen Rückgang um 20 Prozent.

Vattenfall will deutsches Braunkohle-Geschäft so schnell wie möglich loswerden

Auch der schwedische Energie-Konzern Vattenfall will sich aus dem Geschäft mit Braunkohle zurückziehen. Alle deutschen Braunkohle-Aktivitäten sollen so schnelle wie möglich verkauft werden. Vattenfall muss infolge der Energiewende 1.000 Stellen streichen.