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Altersvorsorge

Neues Gesetz: Betriebsrente ohne Garantie kommt

Wenige Monate vor der Bundestagswahl hat der Bundestag ein Gesetzespaket verabschiedet, um die betriebliche und private Altersvorsorge zu stärken. Doch gerade Geringverdiener sorgen zu wenig vor.

Alternde Bevölkerung kostet Staat Milliardeneinnahmen

Den deutschen Staatsfinanzen droht wegen der fortschreitenden Überalterung binnen zwei Jahrzehnten ein spürbarer Einbruch.

EU-Politik zwingt EZB zu Niedrigzinsen

Die EZB ist aufgrund ihrer Niedrigzinspolitik starker Kritik ausgesetzt. Dabei sind der EZB vor allem die Hände gebunden, weil die Politik im Zuge der Bankenkrise falsche Entschlüsse gefasst hat, sagt Markus Demary vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Zwar erschweren die niedrigen Zinsen die Altersvorsorge, aber höhere Zinsen würden zu einer Rezession führen.

Unionspolitiker fordern Kehrtwende bei EZB-Politik

Namhafte Vertreter von CDU und CSU haben sich öffentlich gegen die aus ihrer Sicht verfehlte Geldpolitik der EZB ausgesprochen, wie Reuters meldet. Der Druck auf Mario Draghi müsse ihrer Meinung nach deutlich erhöht werden. In der Union von CDU und...

EZB-Kaufprogramm stellt Schwächen der Altersvorsorge bloß

Die EZB hat kürzlich eine massive Ausweitung ihrer Anleihenkäufe und erhöhten Negativzinsen für Einlagen der Banken angekündigt. Die Konsequenzen für die Institutionen der Altersvorsorge, für Versicherungen, Pensionskassen und Banken in Europa sind massiv. Die Entscheidung stellt das gesamte System der Altersvorsorge in Frage – in Deutschland wie in der ganzen Eurozone.

Niedrige Zinsen zwingen die Deutschen in den Konsum

In Deutschland wird nur noch für kurzfristige Ziele gespart. Meist lassen die Bürger ihr Geld auf dem Girokonto, bis sie sich einen Wunsch erfüllen können. Langfristige Finanzprodukte sind unattraktiv, weil sie keine Zinsen mehr abwerfen. Die lange Nullzinsphase zwingt die Deutschen in den Konsum. Sogar für die Altersvorsorge und für Wohneigentum wird weniger Geld zurückgelegt.

Niedrigzins kostet Sparer 300 Milliarden Euro

Nach Berechnungen des Ifo-Institutes sind deutschen Sparern seit der Finanzkrise 300 Milliarden Euro entgangen. Die niedrigen Zinsen führten zu „gewaltigen Fehllenkungen“. Die EZB erwägt indes – notfalls durch den Ankauf von Staatsanleihen – eine Billion Euro in den Markt zu pumpen.

Niedrigzins-Politik der EZB: Deutscher Staat spart 120 Milliarden Euro

Der deutsche Staat hat aufgrund des Zinsverfalls seit dem Jahr 2007 insgesamt 120 Milliarden Euro eingespart. Doch die Leidtragenden der Niedrig-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank sind die deutschen Sparer. Sparvermögen der Bürger und damit auch deren Altersvorsorge schrumpft.

Versicherungs-Lobby verhindert Transparenz bei Provisionen

Die Koalition will Versicherungs-Provisionen doch nicht offenlegen. Sie unterwirft sich damit der Versicherungs-Lobby. Diese hatte die Transparenz-Regeln im neuen Gesetz vehement bekämpft, weil sie Wettbewerbsverzerrungen fürchtet.

Bund entlastet Versicherungen auf Kosten der Sparer

Bis zum Ende der Woche will die Regierung die Änderungen bei der Ausschüttung von Buchgewinnen bei Lebensversicherungen per Gesetz beschließen. Im Gespräch ist auch ein Verbot, Dividenden auszubezahlen. Demnach werden Kunden von Lebensversicherungen weniger erhalten, wenn sie ihre Verträge vorzeitig kündigen. Die Branche steckt wegen der Niedrigzins-Phase in einer Krise.

Sparkassen-Chef kritisiert EZB wegen Enteignung der Sparer

Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon hat die lockere Geldpolitik der EZB scharf kritisiert. Die anhaltend niedrigen Zinsen würden ein Loch in die Altersvorsorge reißen. Allein den deutschen Sparern entgingen jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro an Zinseinnahmen.

EU fordert von Deutschland eine Steuerreform

Die EU-Kommission fordert von Deutschland eine Reihe von Änderungen in der Finanzpolitik. Der Forderungskatalog umfasst eine Steuerreform, höhere Bildungsausgaben und mehr Anreize für einen späteren Renteneintritt. Insgesamt bescheinigte die Kommission Deutschland aber eine gesunde öffentliche Finanzlage.

Deutsche denken beim Hauskauf an ihre Erben

Die Bundesbürger sehen in vermieteten Immobilien kein Spekulationsobjekt. Sie denken beim Kauf trotz steigender Preise zuerst an die eigenen Nachkommen. Dies gilt gerade auch für die jungen Deutschen zwischen 18 und 34 Jahren. 54 Prozent würden sich für eine Immobilie entscheiden, damit die Erben davon profitieren.

Die Immobilie ist die beliebteste Altersvorsorge

Mehr als drei Viertel der Deutschen halten eine selbstgenutzte Wohnung oder ein selbstgenutztes Haus für die beste Altersvorsorge. 68 Prozent würden sich für eine vermietete Immobilie entscheiden. Renten- und Lebensversicherungen verlieren an Attraktivität

Branche in der Krise: Versicherer wollen Garantiezins senken

Kleine Versicherer sprechen sich für eine Senkung des Garantiezinses von Lebensversicherungen auf 1,25 Prozent aus. Sie haben Schwierigkeiten, die hohen Zinsen aus den Altverträgen im Niedrigzinsumfeld zu erwirtschaften. Eine erneute Absenkung lässt das Kapital der Kunden bei Neuverträgen schrumpfen.

Unsicherheit bei Altersvorsorge: Zahl der neuen Riester-Verträge sinkt erstmals

Erstmals seit Einführung der staatlich geförderten Privat-Rente sinkt die Zahl der Verträge. Ein Hauptgrund dafür ist die Niedrigzins-Politik der EZB. Der Ertrag sinkt. Ein dauerhaft hohes Risiko auf den Finanzmärkten erhöht die Unsicherheit der Sparer und den Beratungsbedarf für die private Altersvorsorge.

Österreich: Wiener Immobilien-Markt besonders umsatzstark

Obwohl 40 Prozent der Wiener eine Immobilie besitzen, ist das Wissen über die rechtlichen Details lückenhaft. So wissen nur zwei Drittel der Wiener, dass der Eigentümer einer Immobilie im Grundbuch eingetragen werden muss.

Geldpolitik der EZB gefährdet Geschäftsmodell der Lebensversicherer

Die EZB-Maßnahmen zeigen vor allem bei den deutschen Sparern erste Wirkungen. Milliarden Verluste machen die Deutschen derzeit, wenn sie ihr Geld in Lebensversicherungen investieren. Schuld sind die niedrigen Zinsen, die die Inflation nicht einmal ausgleichen können.

Leitzins-Senkung: Deutsche Sparer verlieren Milliarden

Eine erneute Zinssenkung verschärft die Krise in Europa. Das Geld kommt bei den Unternehmen nicht an und die Sparer machen aufgrund der Inflation sogar Minus. Die Lebensversicherungen haben 2012 aufgrund der niedrigen Zinsen über vier Milliarden Euro verloren. Geld, das den Deutschen bei ihrer Altersvorsorge fehlt.

Arbeitnehmer in Altersteilzeit dürfen nicht weniger Rente bekommen

Weil ein Arbeitnehmer in Altersteilzeit ging, sollte er auf fast ein Drittel seiner Rente verzichten. Nach 30 Arbeitsjahren im selben Betrieb keine zulässige Praxis, wie das Bundesarbeitsgericht entschieden hat.