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Arbeit

Lohn-Dumping: Behörden melden Anstieg der Billigarbeiter

Die Zahl der Arbeitsmigranten ist in Österreich sprunghaft angestiegen.

Deutsche wollen länger arbeiten

Die Erwerbstätigen in Deutschland wollen im Schnitt etwas länger arbeiten. Vor allem Teilzeitbeschäftigte waren im Jahr 2015 mit ihrer Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 19,7 Stunden nicht zufrieden und würden gerne aufstocken.

Deutschland: Oft höhere Arbeitsbelastung durch Digitalisierung

Die Digitalisierung ihrer Arbeitsplätze macht vielen Menschen das Leben schwerer.

Rentenniveau droht weiter zu sinken

Beim Rentenniveau droht in den nächsten 30 Jahren ein Absturz um mehr als sechs Prozentpunkte, wenn nicht gegengesteuert wird. Das Bundesarbeitsministerium verbreitete am Mittwoch in Berlin Berechnungen, wonach das Rentenniveau bis 2045 von derzeit 47,8 Prozent eines Durchschnittslohns auf etwa 41,6 Prozent sinken könnte.

Erste Forderung: Flüchtlinge sollen gemeinnützige Arbeit leisten

Der ehemalige Vize-Vorsitzende der CSU, Peter Gauweiler, fordert ein staatliches Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge. Ihm schwebt eine Form des Zivildienstes vor. Die Versorgung mit Geldern ohne Gegenleistungen fördere den Müßiggang.

Arbeitgeber-Institut: Bürger müssen bald bis 73 arbeiten

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft fordert eine Heraufsetzung des Rentenalters. Bis zum Jahr 2041 müsste dieses bei 73 Jahren liegen. Die Vorschläge laufen faktisch auf Rentenkürzungen im großen Stil heraus, sagen Beobachter.

Bericht: Ostdeutsche arbeiten in Jahresschnitt zwei Wochen mehr als Westdeutsche

Ostdeutsche Erwerbstätige haben im vergangenen Jahr im Durchschnitt etwa zwei Wochen länger gearbeitet als westdeutsche. Im Osten wurden im Jahr 2015 im Schnitt 1436 Stunden gearbeitet. Dies waren 77 Stunden mehr als die 1359 in Westdeutschland geleisteten Stunden.

Österreicher fühlen sich unterbezahlt

Viele Österreicher sind mit ihrem Arbeitsplatz nicht mehr zufrieden. Schlechte Bezahlung und die Angst vor einer Kündigung machen den Berufsalltag schwieriger. Fast zwei Drittel der Österreicher fühlen sich unterbezahlt.

Wirtschaftsinstitut: Flüchtlinge tragen schon bald zum Wohlstand bei

Zwar seien 90 Prozent der Flüchtlinge in den ersten beiden Jahren arbeitslos, aber schon nach fünf bis sieben Jahren erwirtschaftet ein Flüchtling mehr als er den Staat kostet, so der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung.

OECD: Einkommen in Deutschland wachsen zu wenig

Die Einkommensentwicklung in Deutschland bleibt laut OECD-Bericht unterdurchschnittlich. Während das Pro-Kopf-Einkommen demnach in den Industrieländern im Schnitt um 8,1 Prozent zulegte, wuchs es in Deutschland nur um 6,7 Prozent. Lediglich in der Niedriglohnbranche stieg das Niveau durch den Mindestlohn leicht, so die Bilanz von Arbeitsministerin Nahles.

Studie: Flüchtlinge steigern deutsche Wirtschaftsleistung

Einer Studie der UniCredit zufolge werden die derzeit ins Land strömenden Flüchtlinge bis 2020 die Wirtschaftsleistung des Landes um 50 Milliarden Euro erhöhen. Die demographische Entwicklung spielt hierbei eine erhebliche Rolle.

Industrie fordert schnellere Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Mit mindestens 800.000 Flüchtlingen allein in diesem Jahr wird gerechnet. Neben den finanziellen Schwierigkeiten der Kommunen schwächt auch das Arbeitsverbot die Eingliederung der Flüchtlinge. Und dass, obwohl Deutschland angesichts der demographischen Entwicklung auf Zuwanderung in Form von Migration und Flüchtlingen angewiesen ist. Der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer fordert daher nun einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt.

Leben in der EU: Österreicher sind zufriedener als Deutsche

Die Europäische Kommission hat sich mit der Frage nach der Zufriedenheit ihrer Bürger beschäftigt. Dabei spielten neben persönlichen Beziehungen auch die finanzielle Situation, der Arbeitsplatz und die Wohnverhältnisse eine Rolle. Die Deutschen sind demnach ganz zufrieden. Aber die Österreicher, die Schweizer und viele andere Nationen sind deutlich zufriedener.

Gastgewerbe steigert Umsatz: Wirte protestieren gegen Mindestlohn

Die deutschen Gastwirte steigern ihren Umsatz zu Jahresbeginn deutlich. Die zusätzliche Arbeit durch die komplizierte Dokumentation beim Mindestlohn könnte die Mehreinnahmen jedoch wieder schmälern. Tausende Gastwirte wollen daher gegen die bürokratischen Vorschriften demonstrieren.

Schweiz: Starker Franken gefährdet Zehntausende Stellen

In der Schweiz werden Zehntausende Arbeitsplätze wegfallen. Nach der Aufhebung des Mindestkurses zum Euro stoppten Unternehmen die Rekrutierung. Die Arbeitszeit wird verlängert. Arbeitsplätze werden ins europäische Ausland verlagert.

SPD und CDU verhandeln über höhere Kapitalsteuern

Der Vizechef der SPD Ralf Stegner kündigt einen Vorstoß für höhere Kapitalbesteuerung an. Auch in den Reihen der Union werde die Meinung geteilt, dass Kapital stärker besteuert werden müsse.

Bundespräsident warnt vor dem Zerfall der Gewerkschaften

Joachim Gauck warnte beim DGB-Kongress vor der Entsolidarisierung in den Unternehmen durch einzelne Berufsgruppen. Partikularinteressen dürfen nicht überdehnt werden. Der Bundespräsident spielt damit auf den Pilotenstreit an, der eine ganze Wirtschaftsbranche hätte lahmlegen können. Für den designierten DGB-Chef Reiner Hoffmann gerät die Tarifeinheit in den Hintergrund. Von der Politik fordert der DGB Steuererhöhungen.

Arbeitskosten in Deutschland liegen ein Drittel über dem EU-Durchschnitt

Deutschland liegt bei den Arbeitskosten im EU-Vergleich auf Rang sieben. Sie liegen etwa 30 Prozent höher als im EU-Schnitt, aber niedriger als in den meisten Nachbarländern. Seit 2011 steigen die Arbeitskosten schneller als in den Jahren von 2004 bis 2010.

Innenminister: Zuwanderer müssen sich schneller Arbeit suchen

Andrea Nahles und Thomas de Maiziere wollen die Hürden für Zuwanderer verschärfen. Wer sich nicht schnell genug eine Arbeit sucht, muss mit einer Ausweisung und einer „Wiedereinreisesperrung“ rechnen. Ein neues Gesetz richtet sich gegen Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Arbeit in Deutschland teurer als im EU-Durchschnitt

Arbeit in Deutschland verteuert sich deutlich schneller als im EU-Durchschnitt. Die Bruttoverdienste stiegen um 2,5 Prozent, die Lohnnebenkosten um 2,1 Prozent.